Cookie Consent by Privacy Policies Generator Die klassische "Banane"
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   Mein Amerika-Roman: Im Westen ist Amerika

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Die klassische "Banane"

(Letzte Änderung: 16.04.2021 @ 15:09)

Beschreibung

Drei Wochen. Westen. Pazifik, also Highway #1. Und San Francisco. Oder L.A. Oder beides. Und die wichtigsten Nationalparks bitte. Und Las Vegas.

Dann die schüchterne Frage: Geht das? Passt das alles in eine Route?

Tut es. Wenn man Banane mag.

Banane? Ja. Ein Blick auf den Routenverlauf bestätigt das Bild. Oder nicht?

(Anmerkung: Die Route führt "natürlich" an der Küste entlang über den Pacific Coast Highway #1. Aufgrund einer Sperrung lässt das Routenprogramm aber diese Strecke zum Zeitpunkt der Veröffentlichung nicht zu.)

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Drei Wochen sind für die "Banane" passend. So wird sie besonders schmackhaft:

Tagesetappen

1. Tag: Anreise

Ankunft in San Francisco. Hotel Downtown oder am Airport - je nach Ankunft des Fluges. Bevorzugt Downtown, dann ist man am nächsten Morgen gleich in der Mitte des Geschehens.

2. Tag: San Francisco

Es gibt so viele Ausflugsziele: Golden Gate Bridge, Lombard Street, Coit Tower, Fisherman´s Wharf, Presidio, Financial District, Oakland Bay Bridge, California Street usw. usf.

3. Tag: San Francisco

So viele Ziele, dass die Stadt einen zweiten vollen Tag verdient. Den könnte man - wenn man sehr früh vorgebucht hat - für Alcatraz Island verwenden, die berühmte Sträflingsinsel. Auch ein Museumsbesuch bietet sich an (z.B. Cable Car Museum). Überhaupt eine Fahrt mit dem Cable Car. Oder ein Ausflug (mit dem Bus, Taxi oder dem Auto) zu den Twin Peaks. Oder zum Strand: Baker Beach, China Beach. Nicht zu vergessen das Cliff House.

4. Tag: San Francisco - Carmel-by-the-Sea (ca. 200 km)

Der erste Eindruck Pacific Coast Highway #1 mit einigen tollen Flecken Erde: Half Moon Bay, Lover´s Point, 17-Mile-Drive. Monterey mit dem Aquarium ist einen Besuch wert. Oder das bezaubernde Carmel-by-the-Sea, wo man abends noch an den Strand geht. Oder Shoppen. Oder schön Essen.

5. Tag: Carmel-by-the-Sea - Santa Monica (ca. 400 km)

Der schönste Teil des Highways #1 ist die Big Sur Area. Leider ist südlich davon zur Zeit (Stand: April 2021) eine Vollsperrung, d.h. man kann die Küste nicht Richtung Süden weiterfahren. Deshalb führt Tripline (damit wurde die Karte erstellt) auch durchs Landesinnere, was ziemlich merkwürdig aussieht und auch ist (und der sanften Krümmung der Banane nicht zuträglich). Gehen wir mal davon aus, dass Normalbetrieb herrscht, und man die Küste fahren kann, dann kommen weitere schöne Punkte: Pismo Beach, Santa Barbara, Malibu z.B. Aber wir haben nicht unendlich viel Zeit. Wer länger als drei Wochen verplanen kann, kann hier gerne noch eine Zwischenstation einlegen. Ansonsten geht es direkt durch bis Santa Monica.

6. Tag: Santa Monica - Joshua Tree NP (ca. 270 km)

Wie, gar kein L.A.? Nö, muss nicht. Das Schönste an L.A. ist das grandiose Hinterland (Santa Monica Mountains NRA insbesondere). Downtown bietet nicht besonders viel, finde ich. Die Walt Disney Concert Hall ist nett. Griffith Park. Hollywood, Beverly Hills, hoch oben der Mulholland Drive, Bel Air. Aber das sind alles Dinge, die nicht must-see sind. Wenn Sie einen kurzen Abstecher machen wollen, dann den Walk of Fame in Hollywood. Der ist nicht spektakulär, aber er gehört irgendwie dazu. Also gut: ein Zwischenstopp in Hollywood ist gestattet. Aber vertrödeln Sie nicht zu viel Zeit - der Verkehr in L.A. kann mörderisch sein. Ist er meistens.

Ansonsten liegt das Hauptaugenmerk ganz klar auf dem grandiosen - im Sommer auch grandios heißen - Joshua Tree NP.

Übernachtung: Joshua Tree NP (Zelt, WoMo) oder Twentynine Palms.

7. Tag: Joshua Tree NP - Grand Canyon NP (South Entrance) (ca. 600 km)

Ja, eine lange Fahrt. An Las Vegas vorbei - das kommt später. Wer es schafft, einen frühen Start zu erwischen, könnte sie sogar noch um ein paar Meilen verlängern, indem er/sie zwichen Kingman und Williams nicht stur die langweilige Interstate 40 durchbrettert, sondern diese verlässt und einen Schlenker über die in diesem Abschnitt schöne historische Route 66 einlegt. Der Umweg, der dadurch entsteht liegt bei gerade einmal 16 Meilen, allerdings kommen da sicher noch ein paar Fotostopps hinzu. Es lohnt sich auch, sich bezüglich der Route 66 in Kingman und Williams selbst umzusehen.

Auf ins Getümmel am Grand Canyon. Vielleicht möchten Sie wandern, es muss ja nicht gleich bis runter zur Phantom Ranch sein.

Übernachtungstechnisch ist es schwierig im Grand Canyon. Eine Lodge ist teuer, wenn man keinen Campingplatz nehmen kann bzw. da auch alles voll ist (was es sehr frühzeitig ist). Man muss ggf. in die "Städte" in der Umgebung ausweichen (Tusayan, Williams). Ich würde mich rechtzeitig um eine günstige Lodge am South Rim bemühen, alles andere ist ein schwerverdaulicher Kompromiss. Oder eben Camping. Camping geht immer. Wenn man sehr früh dran ist und (!) Glück hat, eine campsite zu ergattern.

8. Tag: Grand Canyon NP - Monument Valley (ca. 450 km)

Das Monument Valley spricht für sich.

Leider ist es auch hier übernachtungsmäßig problematisch. The View ist ein sehr teures, unglaublich gut gelegenes Hotel. Es gibt Alternativen, aber nicht viele. Früher - die Älteren werden sich erinnern - war der Mitten View Campground das Ziel der Wahl. Aber den wollten die Navajos nicht mehr. Da, wo er sich befand, steht jetzt besagtes The View.

9./10./11. Tag: Monument Valley - Moab (ca. 250 km)

Moab ist teuer. Vorsicht! Aber so genial gelegen zu den Nationalparks Arches und Canyonlands, dass es sich - abgesehen vom Devil´s Garden Campground im Arches NP - gar nicht lohnt, großartig über Alternativen nachzudenken. Green River im Norden? Monticello im Süden? Blanding? Geht, aber hm ...

Wir bleiben drei Nächte.

Erster voller Tag: Arches NP

Zweiter voller Tag: Canyonlands NP

12. Tag: Moab - Capitol Reef NP (ca. 250 km)

Ja, wir fahren am Goblin Valley SP vorbei, ich weiß. Und natürlich kann man einen Abstecher dorthin machen. Es lohnt sich. Aber nicht, wenn dafür die Zeit im Capitol Reef NP dran glauben muss. Der Park ist nämlich ganz klasse. Also: Wer Zeit hat, Goblin Valley, bitte rechts abbiegen, ansonsten geradeaus mit Kurs auf die Weltstadt Hanksville.

Übernachtung: Torrey

13. Tag: Capitol Reef NP - Bryce Canyon NP (ca. 200 km)

Wir bleiben noch einen halben Tag. Dann geht es weiter über die grandiose UT 12 Richtung Escalante. Eine der schönsten Straßen im Westen der USA überhaupt. Ja, das ist ein Must-See.

Den Bryce NP ist ein Highlight. Den muss man gesehen haben. Haben Sie bestimmt auch schon - auf irgendeinem Cover, in einem Bildband, im Fernsehen ...

Übernachtung: Camping im Park oder Bryce City

14. Tag: Bryce Canyon NP

Ein voller Tag ist Pflicht.

15. Tag: Bryce Canyon NP - Zion NP (ca. 120 km)

Zion ist voll. Übervoll. Überfüllt. Chaotisch überfüllt bisweilen. Shuttle-Service kostenlos aber mandatory, also Pflicht.

Dennoch ist der Park Pflicht wie der Byce Canyon NP. Aber wie bleiben nur eine Nacht. Die verbringen wir entweder im Park (Camping) oder in Springdale.

16. Tag: Zion NP - Las Vegas (ca. 260 km)

Wir bleiben bis zum (frühen) Nachmittag, tun dem grandiosen Zion NP damit kreischend Unrecht, aber unsere Zeit ist leider begrenzt. Wer vier Wochen verplant: gerne eine Nacht mehr oder zwei.

Abends: endlich Las Vegas. Mal wieder Richtung gut feiern gehen. Zivilisation! High life, bis die Watte qualmt! Klimper-klimper, bling-bling. Gutes Essen, viel zu flache Pools. Sauteure Caipirinhas.

17. Tag: Las Vegas

Na klar: Einen Tag geben wir uns noch.

Übrigens: Wer genug hat vom Strip, könnte einen Blick auf Downtown werfen, die Fremont Street genauer gesagt. Die hat den Vorteil, dass sie abends (bevorzugt am Wochenende) noch überfüllter, noch lauter, noch verqualmter und ein bisschen siffiger ist. Aber schön trotzdem. Hier gibt es noch ein wenig vom "alten" Sin City Charme".

18. Tag: Las Vegas - Death Valley NP (ca. 230 km)

Das Death Valley steht bei mir immer ganz oben auf der Liste. Ich liebe diesen Park. Im Sommer ist es heißer als auf dem Mars, und trotzdem: ein Must-See.

Übernachtung: Optimisten planen mit der Furnace Creek Ranch, die zwar zu teuer ist, dafür aber auch sehr schnell ausgebucht. Bloß: Es gibt wenig sinnvolle Alternativen. Pahrump? Hm, ginge evtl. Oder lieber gleich durchbrettern nach Westen nach Lone Pine? Das ist ein langer Ritt, aber wenn man sowieso in die Richtung will ...

19. Tag: Death Valley NP - Yosemite NP (ca. 500 km)

Wir kommen an schönen Sehenswürdigkeiten vorbei: Alabama Hills, June Lake Loop, Mammoth Lakes. Aber wir haben noch eine weite Strecke vor uns, denn wir müssen über die Tioga Pass Road ins Yosemite Valley. Welches quasi immer total überfüllt ist. Trotzdem.

Übernachtung: Im Park im Valley (extrem früh vorbuchen), sonst Lee Vining oder in einem der kleinen Käffer westlich des Parks.

20. Tag: Yosemite NP

Wandern!

21. Tag: Yosemite NP - San Francisco und Abflug (ca. 320 km)

Wir nehmen einen Abendflug, dann kann man das so planen inkl. Mietwagenrückgabe. Wer auf Nummer Sicher gehen will oder einen frühen Flug hat, muss irgendwo eine Nacht einsparen. Nachtflüge haben diverse Vorteile, nämlich z.B. den, dass es Nacht ist, und man vielleicht schlafen kann. Dann zieht es sich nicht so, denn man freut sich doch auf zu Hause, oder etwa nicht? Ein bisschen wenigstens.

Bye-bye bis zum nächsten Mal, gelobtes Land!