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northwest

(Letzte Änderung: 12.11.2017 @ 19:45)

Beschreibung

Die meisten europäischen und asiatischen USA-Touristen zieht es entweder nach NYC (häufig als Stopover auf dem Weg nach Westen) oder in den Südwesten, wo dann die Klassiker Grand Canyon, Bryce Canyon etc. auf dem Programm stehen.

Die Region nördlich von San Francisco wird deutlich seltener besucht, besticht aber durch außergewöhnliche landschaftliche Schönheit und ein im Sommer wesentlich angenehmeres Klima.

Grund genug hier eine dreiwöchige Rundreise vorzustellen.

Tagesetappen

1. Tag: Anreise

Ankunft (vermutlich nachmittags) in San Francisco. Nach einem zwölfstündigen Flug möchten Sie vielleicht einfach nur an den Hotelpool. Das viele Licht hilft gegen die Müdigkeit.

2. Tag: San Francisco

San Francisco muss man gesehen haben. Allerdings reicht für Downtown ein voller Tag - Ausflüge nach Alcatraz (im Sommer von zuhause unbedingt vorbuchen) oder auf die Twin Peaks etc.) nicht mitgerechnet.

3. Tag: San Francisco - Yosemite Nationalpark (ca. 300 km)

Einer der schönsten (und meist besuchten) Nationalparks in den USA. Muss man gesehen haben, aber wer Abgeschiedenheit und Ruhe sucht, ist dort in den Sommermonaten komplett fehl am Platz. Eher steht man im Yosemite Valley im Stau.

4. Tag: Yosemite Nationalpark (im Park selbst kommen je nach Besichtigungsprogramm etliche Kilometer zusammen)

Der Park ist riesig, es gibt viel zu sehen und außerdem sollte man es am Anfang ruhig etwas langsamer angehen lassen. Der Jet-Lag schlägt nachmittags noch mit schöner Regelmäßigkeit zu.

5. Tag: Yosemite Nationalpark - Lake Tahoe (ca. 220 km)

Lake Tahoe ist einer der schönsten Badeseen Amerikas. (Allerdings ist selbst dieser riesige See von der Dürre im Westen der USA betroffen, die Stand Sommer 2015 die Badefreuden doch sehr trübt. Die umliegende Gebirgslandschaft der Sierra Nevada rechtfertigt jedoch in jedem Fall einen Besuch.)

6. Tag: Lake Tahoe - Lassen Volcanic Nationalpark (ca. 275 km)

Über den Lassen Volcanic NP liest und hört man längst nicht so viel, wie z.B. über den Yosemite NP. Zu Unrecht!

7. Tag: Lassen Volcanic Nationalpark - McArthur-Burney Falls Memorial Park (70 km)

Der Park mit dem unaussprechlich langen Namen ist hübsch. Man kann Bootfahren, Baden (wenn der Wasserstand hoch genug ist) und sehr gut campen.

8. Tag: McArthur-Burney Falls Memorial Park - Lava Beds National Monument - Crater Lake Nationalpark (ca. 350 km)

Das Lava Beds National Monument mitzunehmen, ist eine gute Idee, zumal damit nur ein minimaler Umweg verbunden ist. Crater Lake ist wieder eines dieser must-sees im Nordwesten.

9. Tag: Crater Lake Nationalpark - Portland (ca. 400 km)

Portland gilt als eine der lebenswertesten Großstädte der USA. Die Leute werden schon wissen, warum sie die Stadt so schätzen. Ein Punkt: Super-Freizeitwert in der Nähe zahlreicher hochkarätiger Natursehenswürdigkeiten.

10. Tag: Portland - Mount St. Helens Volcanic National Monument (ca. 120 km)

Kennen Sie den Film Dante´s Peak mit Pierce Brosnan? Mount St. Helens war 1980 die Real Life Version.

11. Tag: Mount St. Helens Volcanic National Monument - Mount Rainier Nationalpark (ca. 150 km)

Den mächtigen Mount Rainier kann man sich einfach angucken oder die Wanderschuhe schnüren und sich dem ewigen Eis nähern. So weit man möchte und zeitlich, konditionell usw. dazu in der Lage ist.

12. Tag: Mount Rainier Nationalpark - Seattle (ca. 150 km)

Seattle ist DIE Metropole des Nordwestens. 650.000 Einwohner (3,5 Mio. in der Metropolregion) und echtes Großstadtfeeling gibt es hier.

13. Tag: Seattle

Ein "Ruhetag" mit Stadtbesichtigung sollte drin sein. Es gibt viel zu sehen und auch prima Restaurants.

14. Tag: Seattle - Olympic Nationalpark (ca. 200 km bis zur Hurricane Ridge)

Der Olympic Nationalpark ist meiner Meinung nach unter den Best of Three, was Nationalparks in den USA angeht.

15. Tag: Olympic Nationalpark (Hurricane Ridge) - Fort Stevens State Park (ca. 450 km)

Die Umrundung der Olympic Peninsula ist kilometermäßig nicht ohne und äußerst zeitaufwändig. Es gibt sehr viel zu sehen (z.B. Hoh Rainforest und diverse spektakuläre Strandabschnitte, wenn die Sicht gut ist). Dennoch ist diese Strecke m.E. ein Muss.

Der Fort Stevens State Park liegt unmittelbar hinter der Grenze zu Oregon (auf der Oregon-Seite) und bietet sich mit seinem großen Campingplatz für eine Übernachtung an. Wer nicht so weit fahren will, kann natürlich auch weiter nördlich eine Unterkunft suchen.

16. Tag: Fort Stevens SP - Lincoln City (ca. 200 km)

Hier kommen die Perlen der Oregon Coast: Ecola State Park, Cannon Beach, Cape Meares, Cape Lookout, Cape Kiwanda usw. usf. Eine schöner als die Andere.

17. Tag: Lincoln City - Coos Bay (ca. 200 km)

Oregon Coast Perlen 2.0: Cape Foulweather, Yaquina Head, Cape Perpetua, Heceta Head, Oregon Dunes National Recreation Area usw.

18. Tag: Coos Bay - Redwood Nationalpark (ca. 220 km)

Auch hier geht es wieder an wunderschönen Küstenlandschaften vorbei - spätestens jetzt sollte es Ihnen (wenn das Wetter mitspielt) dämmern, dass die Oregon Coast der viel besungenen California Coast in nichts nachsteht. Eher im Gegenteil.

Tipp: Harris Beach State Park an der Grenze zu Kalifornien

Die Redwoods im gleichnamigen Nationalpark und den z.T. eingegliederten State Parks sind das Tagesziel. Dort sollte man unbedingt den einen oder anderen kleinen Wanderweg unter die Füße nehmen.

19. Tag: Redwood Nationalpark - Manchester State Beach (ca. 350 km)

Natürlich hat auch die nordkalifornische Küste ihre Reize - eine ganze Menge sogar. Vielleicht haben sich die Hippies deshalb damals Mendocino als Hochburg ausgeguckt.

20. Tag: Manchester State Beach - San Francisco (ca. 230 km)

Immer weiter der Küste entlang. Es sei denn, sie haben die unzähligen Kurven, die ein schnelles Fortkommen verhindern, satt und weichen auf die 101 aus.

21. Tag: Rückreise

Soll noch einer sagen, dass der Nordwesten sich weniger lohnt als der Südwesten!