headerbild1 headerbild2 headerbild3 headerbild4 headerbild1
headerbild6 headerbild67 headerbild headerbild7 headerbild6

Grand Staircase-Escalante National Monument (UT)

(Letzte Änderung: 14.08.2017 @ 16:21)

Der Name ist sperrig und verlangt nach einem Akronym: GSENM. Außerdem wirft die Bezeichnung - zumindest bei mir - einige Fragen auf. Grand Staircase-Escalante - fehlt da nicht ein of? Und bezieht sich Escalante auf den gleichnamigen nahe gelegenen Ort oder hat das eine andere Bedeutung?

Was soll´s, lassen wir die sprachlichen Spitzfindigkeiten. Eigentlich passt der komplizierte Name ganz gut zu einer der komplexesten Schutzzonen innerhalb der USA. Das Gebiet ist mit sagenhaften 7.689 km² riesig, das größte National Monument überhaupt in den USA. Außerhalb von Alaska sind nur der Death Valley NP und der Yellowstone NP größer.

Als ich begann mich für die USA zu interessieren, irgendwann Ende der 80er Jahre, hatte ich nur die großen, weltbekannten Sehenswürdigkeiten auf dem Radar: Empire State Building, Golden Gate Bridge, Grand Canyon, Yellowstone usw. Mittlerweile hat sich mein Interesse schwerpunktmäßig auf weniger bekannte Locations verlagert, die in erster Linie von gut informierten Individualreisenden aufgesucht werden.

Das GSENM passt genau in diese Kategorie. Dabei vereint es eine beinahe unüberschaubare Fülle an Sehenswürdigkeiten. Diese sind nur über unbefestigte Straßen erreichbar, was zu einer natürlichen Auslese innerhalb des Besucherstroms führt. Welch ein Pluspunkt!

Ich habe nur einen Bruchteil dessen gesehen, was das GSENM bietet. Die von mir besuchen Locations stelle ich vor: Cottonwood Canyon Road, Grosvenor Arch, Sidestep Canyon, Rainbow Valley, Wahweep Hoodoos, White Sands Jeep Trail, Moki Hill, Paria Movie Set sowie Devil´s Garden.

Vieles mehr steht auf meiner To-Do-Liste und wird in den nächsten Jahren abgearbeitet werden.

Cottonwood Canyon Road (CCR)

Die 39 Meilen lange CCR ist eine dirt road, die ich eine halbe Ewigkeit auf dem Programmzettel hatte. Ein lange unerfüllter Traum sozusagen. Vieles hatte ich über diesen "Backroad-Klassiker" in diversen Internetforen gelesen. Dennoch hat es bis 2008 gedauert, bis ich die Strecke endlich unter die Räder meines Chevrolet Trailblazers bekommen habe.

Die CCR ist eine höchst praktische Abkürzung, wenn man von der UT12 runter in den Süden zur UT 89 (oder umgekehrt, z.B. von Page zum Bryce Canyon NP) möchte. Sie gilt als bei Trockenheit in der Regel gut befahrbar. High Clearance höchstens wünschenswert, 4x4 nicht erforderlich, so heißt es im Allgemeinen.

Die Strecke ist eine der landschaftlich reizvollsten backroads in den USA überhaupt. Von Süden kommend fährt man zunächst einige Meilen durch Badlands, die stark an die grauen und ockerfarbenen Badlands der in das Cathedral Valley (Capitol Reef NP) führenden Caineville Wash Road.

Im weiteren Verlauf (nach ca. 14 Meilen) kommt der schönste Teil der Strecke, Cockscomb genannt. Wunderschöne, an Pinnacles erinnernde, Felsspitzen eingefasst in eine farbige Badlands-Landschaft machen die Fahrt zu einem tollen Erlebnis.

Nach ca. 30 Meilen kommt die Abzweigung zum Grosvenor Arch (dazu unten mehr).

Ein weiteres Highlight ist der Blick hinab in das Kodachrome Valley, in dem der gleichnamige State Park liegt. Man nähert sich dem Ende der CCR.

Allerdings wartet noch eine kleine Schikane, nämlich die Durchquerung des Dry Valley Creeks. Hier ist High Clearance nützlich, wenn auch nicht unbedingt erforderlich, da um die Stelle herum auch eine Ausweichroute entstanden ist.

Grosvenor Arch

Wenn man die CCR von Süden fährt, erreicht man bei Meile 30 auf der rechten Seite einen Abzweig (BLM 440) zum Grosvenor Arch. Die Piste war bei meinem Besuch 2008 in sehr gutem Zustand und völlig problemlos zu befahren (auch ohne Allrad oder High Clearance).

Der Grosvenor Arch kann vom Bekanntheitsgrad bestimmt nicht mit den Arches des gleichnamigen Nationalparks mithalten ist aber mindestens genau so eindrucksvoll. Das Besondere ist die intensive gelbe Farbe des Felsen.

Und natürlich die Tatsache, dass nicht Tausende von Touristen aus allen Herren Ländern auf der Suche nach dem besten Fotospot durch die Gegend wuseln.

Cottonwood Canyon Road Cottonwood Canyon Road Grosvenor Arch

Sidestep Canyon

WOW! In the middle of nowhere liegt einer der schönsten Canyons, die ich kenne. Erst 2012 habe ich es gewagt die nicht ganz einfache Strecke unter die Räder zu nehmen. Ich hatte einen Jeep Wrangler gemietet und damit sollte es kein Problem sein. War es auch nicht.

Um zum Sidestep Canyon zu kommen, fährt man die CCR von Süden aus. Nach 1,5 Meilen geht es rechts ab auf die BLM 431. Die weitere Wegbeschreibung, wie auch die entsprechenden GPS-Koordinaten, entnehme ich der grandiosen Website von Fritz Zehrer:

"Weitere 3,8 Meilen dauert es, bis die 431 endet, die Strasse geht aber geradeaus weiter. Kurz darauf öffnen Sie das erste Viehgatter. Nach weiteren 4 Meilen, also 7,8 Meilen seit der Abzweigung von der Cottonwood Canyon Road, geht es wieder rechts (GPS-Koordinaten siehe oben). Diese Dirt-Road hat einige elende Steinpassagen, die nur langsam mit einem 4WD zu meistern sind. Ein Zaun beendet die Fahrt nach zirka 1,2 Meilen. Unmittelbar dort parken Sie Ihr Auto." (Quelle: www.zehrer-online.de)

Man läuft dann einen Weidezaun entlang links einen Abhang runter und zwar auf der rechten Seite des Zauns. Sie können einfach den Fußspuren folgen, denen man ansieht, dass der Sidestep Canyon ein nicht mehr ganz so geheimer Geheimtipp ist. Den Canyon können Sie nicht verpassen, Sie laufen geradewegs darauf zu (ca. 15 Minuten Fußweg) und kommen aus dem Staunen wahrscheinlich nicht mehr heraus.

Ich war schlichtweg begeistert! Der Canyon erinnert ein wenig an den nicht minder grandiosen Coal Mine Canyon in Arizona. Auch hier dominieren helle Grautöne.

Rainbow Valley

Um zum Sidestep Canyon zu gelangen, sind Sie links den Weidezaun runtergelaufen. Rechter Hand, also quasi gegenüber dem Sidestep Canyon, liegt ein weiteres Canyon-Gebiet mit Namen Rainbow Valley.

Um dieses zu erreichen, können Sie auch ein wenig zurückfahren und dann am Rand eines Steilhangs stehen bleiben. Von oben bekommt man nur einen flüchtigen Eindruck von den Hoodoos und Felsen, die besonders zur golden hour in farbenprächtigem Glanz erstrahlen und dem Rainbow Valley seinen Namen gegeben haben.

Als ich 2012 vor Ort war, hatte ich leider keine Zeit mehr für eine ausführliche Erkundung. Ein weiterer Punkt auf meiner ellenlangen To-Do-Liste: Wanderung ins Rainbow Valley.

Wahweep Hoodoos (White Ghosts)

Die Wahweep Hoodoos sehen wirklich ein wenig aus wie Geister. Schlanke, hochgewachsene Gestalten in uniformen langen Umhängen, die im Schutz einer Steilwand auf Beute lauern.

Na, jetzt ist doch ein wenig die Fantasie mit mir durchgegangen, so gruselig ist es wirklich nicht. Unstrittig ist, dass die Hoodoos mit zu den schönsten ihrer Art gehören.

Wohl auch deshalb nehmen einige Reisende auf der Suche nach außergewöhnlichen Locations die nicht ganz einfache Anfahrt auf sich. Um zu den Wahweep Hoodoos zu gelangen, gibt es prinzipiell zwei Möglichkeiten. Die offiziell empfohlene Variante impliziert eine längere Wanderung (ca. 4,5 Meilen). Ich zitiere die mit tollen Reiseberichten bestückte Website von Silke Böhme (www.westernladys-world.net):

"Auf dem Hwy 89 biegt man beim Ort Big Water zwischen den Mile Markern 7 und 8 nach Nord-Osten auf die Ethan Allen Road ab. Man kommt an eine Y-Kreuzung mit der Smoky Mountain Road, hält sich aber links und bleibt auf der Ethan Allen Road, die nun schnurgerade nach Norden führt. Diese knickt dann nach Nord-Westen ab und wird zur Fish Hatchery Road und man kommt an eben dieser Fish Hatchery vorbei. Kurz danach erreicht man ein Flussbett, in welchem sich der Coyote Creek, Wahweap Creek und Nipple Creek treffen. Hier sucht man sich dann einen Parkplatz. Wer einen Geländewagen hat, kann noch ein Stückchen im (trockenen) Flussbett weiterfahren. Dann wird das Auto geparkt und man läuft im Wahweap Creek nach Norden."

Das ist die oben genannte 4,5 Meilen lange Wanderung.

Als ich die Wahweep Hoodoos 2012 besucht habe, habe ich mich für die andere Variante über die CCR kommend entschieden. Man nimmt prinzipiell zunächst den gleichen Weg wie zum Sidestep Canyon (s.o.). Die weitere Streckenführung hat Silke Böhme hervorragend beschrieben. Hier ist ihre Webseite mit der genauen Wegbeschreibung.

Sidestep Canyon Wahweep Hoodoos

White Sands Jeep Trail

Wie fährt man vom Sidestep Canyon zurück nach Page? Diese Frage stellte ich mir bei meinem Besuch 2012. Eigentlich gibt es da nichts zu überlegen: Den gleichen Weg zurück zur CCR und dann links ab auf die UT 89.

Aber mein GPS-Programm zeigte eine alternative Route an, die zugleich entfernungsmäßig eine ziemlich Abkürzung darstellt. Die Abenteuerlust hatte mich gepackt! Und außerdem hatte ich einen Jeep Wrangler mit perfekten Reifen unter dem Allerwertesten.

Bevor ich weiter schreibe: Versuchen Sie diese Strecke nicht mit einem normalen SUV - auch nicht mit 4x4! Die Piste heißt Jeep Trail und das hat seinen Grund.

Die Strecke ist hier und da sehr sandig und z.T. ziemlich mit hohen Grasbüscheln zugewachsen. Offensichtlich wurde sie schon längere Zeit nicht mehr gefahren. Man kommt sich vor, als wenn man querfeldein durch Dünen fährt. Selbst mit Allradantrieb war es stellenweise grenzwertig (4x4 LO-Modus war Pflicht). Hatte ein bisschen was von Paris - Dakar.

Gegen Ende blickt man von einer mesaähnlichen Anhöhe in einen tief liegenden breiten Wash. Da runter, wie soll das denn gehen? Aber tatsächlich eine kleine Spur führt hinunter. Ziemlich viel Geröll, also gaaaanz langsam und mit dem Fuß auf der Bremse. Bloß nicht ins Rutschen kommen, dann gibt es kein Halten mehr. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Und so ging es über Stock und Stein (auch im wahrsten Sinne des Wortes) in den Wash hinein, ein paar Minuten dem Wash folgend, auf der anderen Seite wieder hinaus und nach ein paar Kurven landet man am offiziellen Trailhead zu den Wahweep Hoodoos (s.o.).

Ein schönes Abenteuer. Aber auch ziemlich adrenalinhaltig.

Moqui Hill

Ein weiterer Klassiker unter den Backroads in Süd-Utah ist die Old Sheffield Road. Diese zweigt, wenn Sie von Escalante über die viel besungene UT 12 Richtung Boulder fahren, nach knapp 10 Meilen rechts ab. Nach 4,5 Meilen auf der Old Sheffield Road kommt auf der rechten Seite ein Felsen. Hier können Sie parken und es geht zu Fuß weiter.

Ich bin 2008 nach GPS-Koordinaten ca. eine Meile Richtung Süden gelaufen (s.u.), es geht einfach querfeldein über rote Erde. Man kommt nach einer Weile zu einem Plateau aus Slickrock und hat den Moqui Hill erreicht.

Die Gegend ist mit den sogenannten Moqui Marbles übersät - dunkle Kugeln, etwa so groß wie ein Tennisball, die ein bisschen wir überdimensionale Kastanienschalen aussehen. Manche sind zerbrochen, manche sehen aus wie halbe Kugeln.

Leider meinen manche Zeitgenossen, dass es sich dabei um ein tolles Souvenir handelt. Vielleicht billigen einige Verdrehte den Teilen auch übersinnliche Kräfte zu. Egal - lassen Sie die Dinger liegen. Das Mitnehmen ist strengstens untersagt, es gilt der Leitspruch 'Take nothing but pictures. Leave nothing but footprints'.

Paria Movie Set/ Old Paria Badlands

Wenn Sie die UT 89 von Kanab Richtung Page fahren, geht kurz vor der CCR eine Stichstraße links ab zum Paria Movie Set. Die Location ist bekannt durch zahlreiche Western die hier seit 1924, vor einer grandiosen Kulisse aus farbigen Badlands, gedreht wurden.

Sofern Sie etwas älteren Semesters sind, erinnern Sie sich vielleicht noch an die Serie "Rauchende Colts". Auch Szenen des grandiosen Klassikers "Der Texaner" mit Clint Eastwood sind hier entstanden.

Das erste Mal war ich 1996 hier. Da war noch alles ok. Sämtliche Filmkulissen standen und verströmten eine bezaubernde Wild-West-Atmosphäre. 2008 war die Landschaft noch genau so faszinierend und alleine die Anreise wert, aber von den Movie-Bauten war rein gar nichts mehr zu sehen.

Die Gebäude fielen im Jahr 1998 einer Flashflood zum Opfer. Freiwillige Helfer bauten das Set wieder auf, bevor dann im Jahr 2006 endgültig Schluss war: Brandstiftung. Alles weg.

Jammerschade.

Paria Movie Set Paria Badlands

Heute lohnt der Abstecher zu den ehemaligen Westernkulissen höchstens noch wegen der farbenprächtigen Felsenlandschaft, die Old Paria Badlands genannt werden.

Devils Garden

Und wir kommen zum dritten Backroad-Klassiker in Süd-Utah: Auch die Hole-in-the-Rock Road liegt innerhalb des GSENM. Die Straße ist beachtliche 100 km lang (one-way), auf den letzten Meilen relativ schlecht (4x4) und führt von Escalante zum Lake Powell.

Am Ende der Straße hat man durch einen Einschnitt in den Felsen einen interessanten Blick auf den See.

Um zum Devils Garden zu kommen, muss man die Hole-in-the-Rock längst nicht so weit fahren. Bereits nach 12 Meilen ist man da. Die Straße ist bis hierher gegradeter gravel und problemlos mit jedem normalen PKW zu befahren.

Devils Garden ist ein Gebiet mit interessanten Sandsteinformationen. Wenn Sie Hoodoos und kleinere Arches mögen, sind Sie hier richtig. Vor allem zur golden hour, wenn die Felsen zu leuchten beginnen, lohnt sich ein Besuch.

Hiking

Perfekt für Familien bzw. den kurzen Spaziergang ist der ca. 2 km (round trip) lange Main Loop Trail. Entlang dieses Trails befinden sich zahlreichen Felsbehausungen, die z.T. auch begangen werden können.

Bei meinem ersten Besuch im Jahr 1994 habe ich mich im wesentlichen auf diesen Trail beschränkt, verschafft er doch einen guten Eindruck von Landschaft und Kultur dieses National Monuments.

2010 wollte ich dann mehr und habe den Main Loop Trail mit dem Trail zum Alcove House kombiniert. Letzterer ist ziemlich einfach zu beschreiben: Es geht bergauf. Und zwar dauernd und steil über vier lange Holz-Leitern und etlichen Steinstufen.

Am Ende landet man in einer Art Höhle bzw. Alkoven, die früher die Heimat von ca. 25 Anasazi-Indianern gewesen ist.

Für noch ambitioniertere Zeitgenossen gibt es z.B. den Frey Trail (knapp 5 km round trip). Dieser führt aus dem Frijoles Canyon (durch den der obige Main Loop Trail geht) hinaus bis hin zum Juniper Campground. Für die Kraxelei, die insbesondere im Hochsommer bei glühender Hitze nicht ohne ist, wird man mit wunderschönen Ausblicken belohnt.

Camping

Angesichts der Größe des GSENM und der Tatsache, dass dieses unter Verwaltung des Bureau of Land Management (BLM) steht, ergeben sich einige Besonderheiten.

Es gibt nur drei developed campgrounds und daneben zahlreiche primitive campsites. Diese Konstellation unterstreicht den relativ unberührten Wildnis-Charakter des GSENM. Die Verantwortlichen sind offenbar bestrebt diesen zu konservieren, was ich prinzipiell für eine gute Idee halte.

Directions

GPS-Koordinaten Grand Staircase-Escalante NM

(WGS84, Dezimalgrad, Umrechner: hier):

GPS Abzweig CCR von UT 89: 37.105, -111.846944
GPS Grosvenor Arch: 37.456667, -111.831667
GPS Abzweig BLM 431 (Sidestep Canyon): 37.124444, -111.854722
GPS "Parkplatz" Sidestep Canyon: 37.155278, -111.740556
GPS Wahweep Hoodoos: 37.161667, -111.71
GPS Abzweig Old Sheffield Road (von UT 12): 37.743056, -111.448056
GPS Trailhead Moki Hill: 37.716111, -111.393056
GPS Moki Hill: 37.702778 -111.387778
GPS Abzweig Paria Movie Set (von UT 89): 37.185345,-111.995541
GPS Paria Movie Set: 37.249768, -111.955136
GPS Devils Garden: 37.585694, -111.414833

Interessante Waypoints und Tracks im gpx-Format:

Sidestep Canyon und Rainbow Valley (zehrer.online)

Good to know

Aktuelle Straßenzustände sollte man kennen. Einen stets aktualisierten Überblick gibt die offizielle Website vom National Park Service.

Wenn Sie mit einem Mietwagen unbefestigte Straßen fahren, ist das entgegen weit verbreiteter Ansicht per se nicht verboten. Sie haben aber im Schadenfall keine Versicherungsschutz (Ausnahme: Spezialanbieter).

Unbedingt sollten Sie, wenn Sie im GSENM auf dirt roads unterwegs sind, über den aktuellen Straßenzustand informiert sein. Nie bei oder nach stärkerem Regen oder bei drohenden thunderstorms den Asphalt verlassen!

Ich empfehle dringend den Einsatz eines GPS-Geräts. Es gibt sehr viele Varianten, die von mir bevorzugte finden Sie bei den allgemeinen Travel-Infos.

Wenn Sie in einer relativ wenig besuchten und nicht regelmäßig patrouillierten Gegend wie dem GSENM unterwegs sind, ist eine gute Vorbereitung noch wichtiger als ohnehin: Wasser, Reserverad, evtl. Medikamente, Sonnenschutz.

Es gibt im GSENM noch sehr viel mehr scenic spots als die von mir beschriebenen. Literaturhinweis: A Guide to the Natural Landmarks of Southern Utah (Laurent Martres, 2006)

My Visits

Wenn man in Süd-Utah den Asphalt verlässt (was bei allem Risiko mit einem Mietwagen für mich alternativlos ist), hat man gute Chancen im GSENM zu landen. Hier gibt es so viele scenic spots und das Gebiet ist unüberschaubar groß.

So verwundert es nicht, dass es auch mich schon einige Male hier her verschlagen hat (zuletzt 2015).

My Rating

Fünf Sterne reichen nicht!

Gallery

Diese Gallery besteht aus 212 Farbbildern. Die Bilder stammen aus den Jahren 1996, 2008 und 2012.