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   Mein Amerika-Roman: Im Westen ist Amerika

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Off-the-beaten-Track 2012

(Letzte Änderung: 6.12.2020 @ 15:56)

8. Tag: 13.10.2012

Brrrrrr. Schlappe 9° C zeigt das Thermometer, als wir morgens unser Gepäck zum Auto schleppen. Lange-Hosen-Wetter. Dafür aber lacht die Sonne von einem makellosen Himmel. Gutes Foto-Wetter.

Wir fahren auf der UT 24 Richtung Westen und kommen in den zivilisierten Teil des Capitol Reef NP. Am Goosenecks Overlook machen wir einen kurzen Stop. Die schneebedeckten Höhenlagen, durch die wir gestern Abend gefahren sind, glitzern in der Ferne.

Den Panorama Point lassen wir aus, weil er in direktem Gegenlicht liegt. Macht nicht, Fotos von dieser Location habe ich zur Genüge.

An Fruita fahren wir vorbei, denn Obstpflücken in den Orchards ist Mitte Oktober kein Thema. Die Petroglyphs schauen wir uns hingegen etwas genauer an, sind aber der Meinung, dass diese nicht besonders spektakulär sind. Das gelbgrüne Herbstlaub der Bäume vor den roten Felsen sieht hingegen klasse aus.

Auch das Historic Schoolhouse und die Beehive Cabin lassen wir links liegen - alles schon gesehen und heute stehen andere Dinge auf dem Programm. In Hanksville machen wir eine kurze Kaffeepause und biegen dann nach Norden Richtung Goblin Valley ab.

Aber nicht das Tal der Kobolde ist unser Ziel, sodass wir den Abzweig dorthin nicht nehmen, sondern geradeaus auf der Temple Mountain Road weiterfahren. Nach ungefähr zehn Meilen auf dieser weitgehend einfachen gravel/ slickrock road geht es links ab auf die Red Canyon Loop.

Diese 28 Meilen lange Strecke ist der nächste Programmpunkt. So wie sie in den einschlägigen Reise- und Forenberichten beschrieben wird, ist sie mit einem normalen high clearance SUV befahrbar und sollte für unseren Wrangler überhaupt kein Thema sein.

Am Anfang ist die Red Canyon Loop tatsächlich völlig problemlos.

Die Straße steigt dann relativ stark an und führt schließlich in einen wash runter, dem man für längere Zeit folgt. Dabei kreuzt man immer wieder ein paar kleinere ATV-Spuren. Durch die starken Regenfälle ist der Boden stellenweise relativ weich und immer wieder liegen auch größere Steinbrocken im Weg, die offenbar vom hinab schießenden Wasser mitgerissen wurden und umkurvt werden müssen.

Durch die regenbedingten Ausspülungen sind einige höhere slickrock-Stufen entstanden, die ebenfalls sorgfältiges Navigieren erfordern. Dass die Red Canyon Loop einfach zu fahren ist, können wir heute nicht bestätigen. Die Bedingungen sind ungünstig und die Strecke ist nicht ohne. Wir kommen viel langsamer voran als geplant.

Es gibt aber auch ganz einfache Streckenabschnitte, die man dann entspannt genießen kann. Wir klappen das Verdeck des Jeeps zurück und ich setze mich auf die Überrollbügel um zu fotografieren und zu filmen.

Das ist allerdings eine ziemlich wacklige Angelegenheit, obwohl Ralf ganz langsam fährt. Auch einfache Stellen der Red Canyon Loop sind eben keine Autobahn mit Flüsterasphalt.