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   Mein Amerika-Roman: Im Westen ist Amerika

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Off-the-beaten-Track 2012

(Letzte Änderung: 9.07.2017 @ 10:04)

1. Tag: 06.10.2012

6.00 Uhr. Gott sei Dank, die Nacht ist zu Ende. Für mich verlief sie weitgehend schlaflos, ich konnte einfach nicht zur Ruhe finden.

Gestern sind wir von Paderborn nach Frankfurt gefahren. Bei heftigem Verkehr. Verfahren haben wir uns auch noch, denn Ralf hat eine falsche Hoteladresse ins Navi eingegeben. Also mussten wir auch noch durch die Frankfurter City gurken und kamen arg verspätet an. Nach einer anstrengenden Woche war ich schon ziemlich kaputt, als wir endlich im Steigenberger Airport Hotel einchecken konnten.

Das kann ja heiter werden. Keinen Schlaf und dann noch eine ziemlich unbequeme Anreise vor der Brust. Von Frankfurt geht es heute nach Dallas. Dort ist dann Umsteigen nach Las Vegas angesagt. Ca. 17 Stunden soll das Ganze dauern. Auweia.

Egal, jetzt wird erst einmal gefrühstückt. Das Buffet im Hotel ist ziemlich gut. Anschließend bringt und des kostenlose Shuttle uns zum Terminal, wo wir uns gleich in die noch kurze Schlange am American Airlines Schalter einreihen. Die AA-App erweist sich als praktisch, denn damit konnten wir schon online einchecken und heute fungiert das Handy quasi als Bordkarte. Gute Sache.

Das Sicherheitsprotokoll hält eine Neuerung parat. Mit jedem Reisenden wird ein recht ausführliches persönliches Interview geführt. Ob man sein Gepäck selbst gepackt hat und die ganze Zeit unter Kontrolle hatte? Wohin man reisen möchte usw.

Der Flug nach Dallas verläuft ganz ruhig, hat aber gut 20 Minuten Verspätung. Als wir über die Gangway zum Terminal gehen, stellen wir fest, dass es ziemlich kalt ist. 13° C sind ja weniger als in Deutschland! Ich dachte es wäre in Dallas zu dieser Jahreszeit wesentlich wärmer. Außerdem ist der Himmel bedeckt. Ein Wetter zum Schnell-Weiterfliegen.

Angesichts der Verspätung sind wir ganz knapp dran. Nur eine gute dreiviertel Stunde bleiben uns für Immigration, Customs, Gepäck, Transfer usw. Wie soll das gehen? Innerlich richte ich mich schon darauf ein, dass wir in Las Vegas erst in der Nacht ankommen werden, da wir auf einen späteren Flug ausweichen müssen.

Wir hetzen zur Immigration. Oh nein, eine lange Schlange. Gut, dann können wir uns den planmäßigen Flug abschminken. Aber es gibt einen Hoffnungsschimmer. Beim Aussteigen aus dem Flieger haben alle Passagiere mit knappen connecting flights spezielle neonorange Bordkarten bekommen mit ihrem Namen und dem Vermerk express connection.

Bei der Immigration werden alle card holder an der Schlange vorbeigelotst und bevorzugt abgefertigt. So kommt es, dass wir nach ca. 10 Minuten schon im Land sind und die Einreiseformalitäten hinter uns haben. Welcome to America!

Customs winkt uns durch und schon stehen Mitarbeiter von American Airlines bereit, die uns den Weg zur Gepäckabfertigung zeigen. Ruckzuck stehen wir vor einem Gepäckband, wo wir unsere Koffer entgegennehmen und gleich daneben wieder mit neuem Aufkleber versehen einchecken können. Das geht sagenhaft schnell. Alles ist bestens organisiert, American Airlines hat hier einen perfekten Job gemacht.

Jetzt noch schnell zum Gate C27 und tatsächlich: Wir sind rechtzeitig da und können direkt an Bord gehen. Auch hier ist man offenbar informiert und wartet auf die letzten Reisenden. Puuuuhh. Im Flugzeug erst einmal kräftig durchatmen. Das war ein wahrer Höllenritt durch den Flughafen.

Der Flug nach Las Vegas ist recht interessant. Wir haben Plätze am Fenster und von oben kann man den Grand Canyon und später auch den Lake Mead sehen. Interessante Perspektive von so weit oben.

In Las Vegas lassen wir uns zunächst mit dem kostenlosen Shuttle zum Rental Car Gebäude fahren. Gebucht haben wir einen Full-Size SUV. Die choice line ist nicht schlecht bestückt, aber die meisten Fahrzeuge haben keinen Allrad-Antrieb und scheiden damit für uns aus. Außerdem gibt es eine Reihe ziemlich sportlich aussehender Gefährte, die vorne eine tiefhängende Schürze haben. Damit kommt man im Gelände nicht weit. Hmm, was tun?

Was steht denn da rum? Ein funkelnagelneuer Jeep Wrangler mit Soft-Top. Ist der noch frei? Dürfen wir den nehmen? Ralf fragt einen Mitarbeiter, der prüfend in unseren Mietvertrag blickt und bestätigt, dass wir den Wagen haben können. Das lassen wir uns nicht zweimal sagen. Soft-Top hin oder her, die Geländetauglichkeit des Wranglers steht außer Frage. Nach dem Rubicon und einigen Spezial-Gefährten ist das wohl das beste Auto, was es offroad überhaupt gibt.

Damit ist ein ganz wichtiger Punkt von unserer Liste: Das richtige Auto haben wir.