Miami (FL)
(Letzte Änderung: 21.05.2026 @ 18:57)Lateinamerikanisches Flair in Florida
Yes - Si
No - No
Hello - Hola
Goodbye - Adios
See you later - Hasta luego
Good morning - Buenos dias
Good afternoon - Buenas tardes
Good evening - Buenas noches
Please - Por favor
Thank You - Gracias
Thank You very much - Muchas gracias
You're welcome - De nada
Excuse me - Perdone
The check, please - La cuenta, por favor
Where is the bathroom? - Donde esta el bano?
Do you speak English? - Habla Ingles?
I don't speak Spanish - No hablo Espanol
I speak a little Spanish - Hablo un poco de Espanol
I don't understand - No entiendo
Say it more slowly please - Repitalo mas despacio por favor
In Miami-Dade und überhaupt im Alltag von Miami sind ein paar Spanisch-Brocken definitiv nicht von Nachteil. Die hispanische Prägung ist hier so stark, dass man sich als Europäer gelegentlich eher in der Karibik oder in Lateinamerika wähnt als in einer klassischen US-Großstadt.
Ich kann das aus eigener Erfahrung bestätigen. 2012 habe ich in Miami vergeblich versucht in einem Walmart und dann bei einer Tankstelle eine road map bzw. einen street atlas zu kaufen. Kein Mensch hat mich verstanden. Hätte ich bloß gewusst, dass so ein Teil schlicht und ergreifend mapa heißt! Und das war nicht mal in einem typischen kubanoamerikanischen Viertel wie Little Havana, sondern in einem normalen Suburb.
Wie soll man das alles bewerten? Zunächst einmal handelt es sich um sozio-demographische Tatsachen, die man nicht einfach aus der Welt schaffen kann. Miami ist eben nicht nur eine amerikanische Stadt mit etwas hispanischem Einschlag, sondern in vieler Hinsicht ein zweisprachiger und kulturell sehr lateinamerikanisch geprägter Sonderfall.
Ob man das nun als fruchtbares Nebeneinander, als Ausdruck gelungener Vielfalt oder als Reibungsfläche mit Integrationsproblemen liest, hängt stark vom politischen und kulturellen Standpunkt ab. Ich halte mich da mit endgültigen Urteilen lieber zurück. Für Reisende ist vor allem wichtig: Mit Englisch kommt man selbstverständlich durch, mit ein wenig Spanisch aber oft charmanter und manchmal auch schneller.
Als Tourist muss man sich mit diesen schwierigen Themen nicht weiter beschäftigen und kann sich stattdessen auf den Urlaub konzentrieren. Dafür ist Miami zumindest von November bis Anfang Mai eine hervorragende Destination. Im Sommer machen extreme schwüle Hitze, viel Regen und Mückenplagen Süd-Florida zu einem zweifelhaften Reiseziel. Von der Gefahr eines Hurricanes zwischen Juni und November ganz zu schweigen.
Persönlich finde ich die Zeit um Ostern perfekt. Da sind die Tage schon relativ lang, Luft und Wasser sind immer warm und meistens scheint die Sonne. Die militanten stechenden Quälgeister sind dann auch noch in ihren Kasernen um den nächsten Großangriff auf andere Lebensformen vorzubereiten.
Die Stadt liegt direkt am Atlantik und hat perfekte Strände quasi vor der Haustür. Dabei hat man die Wahl zwischen trendigen Stadtvierteln, wie z.B. South Beach, oder ruhigen Stellen, wie z.B. dem Bill Baggs State Park auf der mondänen vorgelagerten Insel Key Biscayne (s. Bild).
Schon die Autofahrt nach Key Biscayne über den Rickenbacker Causeway ist ein Erlebnis. Etwa auf halber Strecke (Virginia Key) hat man einen Super-Blick auf die Skyline, die zwar hübsch, aber natürlich nicht so spektakulär ist wie die ganz großen Skyline-Monster des Landes. Das liegt auch daran, dass die eigentliche City of Miami deutlich kleiner ist, als der riesige Großraum auf den ersten Blick vermuten lässt.
South Beach, Key Biscayne und tropischer Lifestyle
Wer mal richtig einen draufmachen möchte, ist in Miami auch nicht ganz falsch. Abgesehen von den Spring Break-Zeiten, wenn Abertausende heißgelaufene Studierende Dampf ablassen müssen, ist Miami bekannt für eine pulsierende und mega-hippe Club-Szene.
Am Ocean Drive in South Beach, der mit kultigen Art Déco Fassaden gesäumten Partymeile, ist sowieso ab spätem Nachmittag der Bär los und in den vielen offenen Kneipen und Restaurants lassen es sich die Leute durchgehen. Für Familien mit kleineren Kindern ist die Gegend (abgesehen von den exorbitanten Kosten) vielleicht eine eher suboptimale Übernachtungslocation, aber zum gemütlichen Bummeln ist South Beach allemal schick..
Wenn man schon mal in South Beach ist, darf ein Blick auf den Strand nicht fehlen. South Pointe Park ist ein Tipp. Hier der Blick vom South Pointe Pier auf den gleichnamigen Strand.
Der Shopping- und Entertainmentkomplex Bayside Marketplace hat ein fröhliches südländisches Ambiente. Die Ausblicke auf die Marina und die Biscayne Bay sind von hier ebenfalls fantastisch.
Wer nach einem überlangen eiskalten Winter in Deutschland die Wärme herbeisehnt, wird den lässigen südlichen Flair Miamis lieben. Sobald man aus dem Flieger steigt und die weiche, nach tropischen Pflanzen riechende, Luft einsaugt, blüht man auf.
Schnell die Sonnenbrille auf die Nase à la Don Johnson in Miami Vice und erstmal tief durchatmen. Später dann vielleicht noch eine Pina Colada?!
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Durch Miami sind wir 1994 gefahren. Damals hatte die Stadt einen deutlich wilderen Ruf - eine falsche Abfahrt und es sieht übel aus usw.
2012 haben wir uns dann den Bayside Marketplace vorgeknöpft, aber zu mehr hat es auch damals nicht gereicht.
2017 lag dann der Schwerpunkt auf South Beach.
Miami darf ich eigentlich (noch) gar nicht bewerten, zu wenig kenne ich von Downtown. Mit aller Vorsicht zwei Sterne, vor allem wegen der fantastischen Lage am Atlantik. Und wegen Dexter (Serienliebhaber wissen vielleicht, was ich meine).
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