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Im Westen ist Amerika Das reinste Licht

ISBN (978-3-347-05606-0) ISBN (978-3-347-59687-0)

amerikaroman.de

Das reinste Licht


Im Westen ist Amerika

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Das reinste Licht

northwest reloaded tour 2009

(Letzte Änderung: 25.12.2016 @ 10:16)

26. Tag: 27.07.2009

In Pacifica waren wir zum allerersten Mal bei Denny´s. 1991 war das. Lang, lang ist´s her. Seitdem verlassen wir diesen Ort nicht, ohne bei Denny´s gegessen zu haben. Traditionellerweise gab es für mich Moons over My Hammy und für Anja einen French Slam zum Frühstück. Lecker.

Nach dem genüsslichen Mahl waren wir verpflegungstechnisch bis auf Weiteres versorgt und konnten uns auf den Weg Richtung Süden machen. Den Highway #1 kannten wir schon von vielen vorherigen Reisen, sodass wir diesmal die Inlandsroute über den Highway #101 südlich von Santa Cruz wählten. Nach einem Tankstopp in Soledad erreichten wir gegen Mittag unser Ziel.

(Im Jahr 2013 wurde das National Monument zum heutigen Nationalpark aufgewertet.)

Nach den kühleren Tagen in Nordkalifornien, war die Hitze im Landesinneren ziemlich gewöhnungsbedürftig. Wir stöhnten und ächzten vor uns hin, rafften uns aber wenigstens zu einem kurzen Spaziergang auf. Auf eine längere Wanderung verzichteten wir ebenso wie auf etwaige Erkundungen der vorhandenen Höhlen, sodass wir von der trockenen hügelig-felsigen Landschaft eigentlich nur einen groben Eindruck bekamen.

Aber besser wenig als gar nichts. Außerdem würden wir hierher sicherlich irgendwann noch einmal mit mehr Zeit im Gepäck kommen. Vielleicht ist der Hochsommer auch nicht die richtige Jahreszeit für diese Region, denn außer uns war kein Besucher zu sehen.

Wir hielten den Besuch bei den insgesamt Pinnacles ziemlich kurz und waren froh, als wir wieder die klimatisierte Kühle des Wohnmobils um uns hatten. Ohne weitere Stopps fuhren wir nach Süden weiter und trafen an der dramatischen Steilküste von Shell Beach wieder auf die Küste.

Dort hielten wir uns eine Weile auf, gingen spazieren und fotografierten, bevor wir weiter zum nahegelegenen Pismo Beach fuhren. Nur wenige Autos standen an dem teilweise befahrbaren Strand.

Erinnerungen kamen hoch: 1994 waren wir hier und ein Ranger reparierte den Luftfilter unserer für 800 USD gekauften Klapperkiste, mit der wir 27.000 km quer durch´s ganze Land fuhren, bevor wir es dann für 200 USD wieder verkauften.

Es war schon früher Abend, als ich an diesem bezaubernden Plätzchen in der Nähe von Carpinteria vorbei kam und spontan anhielt. Mit mir ein anderer Fotograf, der wohl ebenfalls das gute Licht und das schöne Motiv mit Santa Cruz Island hinter den heranziehenden marine layers ausnutzen wollte.

Wir fuhren noch bis zum Leo Carrillo State Park - unserem Standardübernachtungsort im Großraum L.A. - und checkten auf dem großen Campingplatz gleich für zwei Nächte ein.