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   Mein Amerika-Roman: Im Westen ist Amerika

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northwest reloaded tour 2009

(Letzte Änderung: 25.12.2016 @ 10:16)

4. Tag: 06.07.2009 (Teil 1)

Während meine Damen den Tag am Pool verbringen würden, hatte ich mir einige Offroad-Abenteuer vorgenommen, die schon lange auf meiner Liste standen. Dafür brauchte ich den Expedition.

Es war noch halbdunkel, als ich unsere campsite verließ und Richtung Moab aufbrach. Die Badlands auf der rechten Seite der I70 sahen im Licht der aufgehenden Sonne geradezu unwirklich aus.

Kurz vor der Grenze nach Utah steigt die Interstate stark an, aber die PS-Monster-Maschine meines Gefährts ließe sich davon nicht beeindrucken. Ohne auch nur eine Meile langsamer werden zu müssen zog ich an den wenigen Fahrzeugen vorbei, die schon zu so früher Stunde unterwegs waren.

Schon was Anderes, als mit dem WoMo immer einer der Langsamsten zu sein. Obwohl ich noch ziemlich müde war, genoss ich die Fahrt.

Als ich das MIni-Kaff Thompson Springs erreichte, verließ ich die Interstate und bog auf einer anfänglich noch asphaltierten Straße nach Norden ab. Nach ein paar Meilen kam ich zu einer picnic area. Hier befanden sich die Sego Petroglyphs.

Eigentlich hatte ich vor durch den Sego Canyon weiter nach Norden bis zur Grenze zur Ute Indian Reservation zu fahren, wo dann definitiv Stopp gewesen wäre. Ich folgte einer immer schmaler werdenden, etwas sandigen Piste. Links und rechts sagebrush und andere hohe Büsche und Sträucher (s. Bild links).

Mein ziemlich breiter fahrbarer Untersatz erwies sich hier als nachteilig, denn trotz vorsichtiger Fahrweise war es nicht zu vermeiden, dass die Zweige an manchen Stellen links und rechts die Seiten des Autos malträtierten.

Dann kam ich zu einer Feuerstelle, um die ein kleiner Wendekreis führte. Offenbar eine beliebte Wochenend-Location für die Einheimischen. Hier ging es definitiv nicht mehr weiter. Ich muss wohl die falsche Spur erwischt haben. So ein Mist! Da ich keine Lust hatte ewig zu suchen, bis ich die richtige Strecke gefunden hätte, machte ich mich auf den Rückweg.

Auch den Holzweg - ähh Rückweg - verpatzte ich. Eigentlich wollte ich entlang der Book Cliffs fahren, aber wieder landete ich auf einer Piste, die ins Nirvana führte (s. Bild oben rechts). Ich hatte jetzt die Faxen dicke, verschob den Sego Canyon und die Book Cliffs auf irgendwann einmal und widmete mich den kommenden, leichter zu findenden Etappenzielen.

Die Gemini Bridges standen als nächstes auf der Liste. Die knapp acht Meilen lange Zufahrtstraße, die von der UT 191 abzweigt, fand ich nicht sonderlich spektakulär. Die Bridges selbst waren ganz nett, aber auch nicht weltbewegend. Besser war da schon der Ausblick in den Bull Canyon unterhalb der Brücken.