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honeymoon tour 1994

(Letzte Änderung: 25.12.2016 @ 10:16)

Nebraska

Am Dienstag, dem 09. August 1994, ging es schon recht früh weiter . Nachdem wir in Hot Springs eingekauft und gefrühstückt hatten, überquerten wir die Grenze nach Nebraska.

Unser erstes Ziel war die Chimney Rock Historic Site. Dieser einzeln stehende Fels sieht tatsächlich einem Kamin recht ähnlich und war für die Siedler auf dem Oregon Trail damals eine wertvolle Orientierungshilfe.

In Scottsbluff aßen wir anschließend bei Burger King zu Mittag und fuhren dann weiter zum Scottsbluff National Monument.

Gleich am Anfang der Zufahrtstraße stiegen wir aus und ich machte ein paar Fotos. Dabei entfernte ich mich etwas von der Straße, ignorierte die rattlesnake Warnhinweise und hatte zu meinem Erschrecken postwendend eine Begegnung mit so einem Vieh. Ich wäre fast hineingetreten, aber die Schlange war offenbar nicht auf Krawall gebürstet, sondern zischelte entrüstet hinfort. Noch mal Glück gehabt!

Nach diesem Schrecken fuhren wir die Straße auf die sandstone bluff, von der aus man eine gute Übersicht über die Umgebung hatte. Die weitgehend flache Prärie-Landschaft beeindruckte uns sehr. Anschließend machten wir noch einen kurzen Abstecher zum Visitor Center, wo wir uns einen Diavortrag zur geschichtlichen Bedeutung von Scottsbluff ansahen. Die Siedler auf dem Oregon Trail kamen damals hierher.

Am Nachmittag fuhren wir zu den Wildcat Hills etwas südlich vom Scottsbluff National Monument. Da der campground jedoch eher einer gewöhnlichen picnic area glich, und auch keine anderen Camper dort waren, fuhren wir ca. eine Stunde weiter zur Oliver Reserve State Recreation Area, wo wir einen schönen Campingplatz und zu unserer Überraschung auch einen Badesee vorfanden.

Nachdem wir das Zelt aufgebaut hatten, sprangen wir in den erfrischend kühlen See. Eine herrliche Wohltat! Zum Abendessen gab es Bratkartoffeln.

Die Nacht verlief leider sehr unruhig. Auf der nahegelegenen Bahnlinie kam ca. jede Viertelstunde ein ewig langer Güterzug vorbei, und das mitten in der Nacht! Das war wohl die Erklärung, wieso wir den Campingplatz ganz für uns alleine hatten. Nebraska scheidet als Top-Touristenregion eh aus, und Einheimische wissen bestimmt, dass man hier nachts kein Auge zukriegt.