headerbildmobil1 headerbildmobil2 headerbildmobil3 headerbildmobil4 headerbildmobil1
Logo
Buchpromotion on

Petroglyph National Monument (NM)

(Letzte Änderung: 18.08.2023 @ 14:54)

Ich gestehe, dass mich bei meinem ersten Besuch im Jahr 2010 die imposanten Chili-Sträucher, die im Eingangsbereich des Visitor Centers des Petroglyph National Monuments hängen, mehr beeindruckt haben als dessen eigentliche Haupt-Sehenswürdigkeit, von denen ich kaum etwas gesehen habe, weil ich (ohne das damals zu wissen) überhaupt nicht an den richtigen Stellen war.

Primär geht es im Petroglyph National Monument nicht um Chili oder andere Südfrüchte, sondern um Felsmalereien, die vor ca. 400-700 Jahren von Indianern und spanischen Siedlern in das dunkle alte Lavagestein geritzt bzw. später gemeißelt wurden, das aus ca. 200.000 Jahre alten vulkanischen Eruptionen stammt. Um die Petroglyphen zu sehen (Figuren, Körperteile, Tiere, geometrische Formen), muss man aber wissen, wo man suchen muss. Im Wesentlichen gibt es drei Sektionen: Piedras Marcadas Canyon, Boca Negra Canyon und Rinconada Canyon.

Fangen wir mal mit dem Piedras Marcadas Canyon an, das geht nämlich schnell. Diese Sektion kenne ich nicht. Also schnell weiter zum nächsten Canyon.

Im Boca Negra Canyon gibt es den sehr schönen Mesa Point Trail, der einen Hügel hinauf führt, der mit Felsbrocken übersät ist, von denen einige mit Petroglyphen verziert sind.

Mesa Loop Trail Petroglyph National Monument Mesa Loop Trail Petroglyph National Monument Mesa Loop Trail Petroglyph National Monument

Noch schöner finde ich aber den Blick von der Mesa auf Albuquerque und die Sandia Mountains im Hintergrund.

Mesa Loop Trail Petroglyph National Monument

Den Rinconada Canyon kenne ich auch nur ansatzweise. Dort gibt es einen 2,2 Meilen langen loop trail, den ich aus Zeitgründen nur zur Hälfte gehen konnte. Der Weg führt anfangs auf sehr sandigem Untergrund über einige Dünen und geht dann in den Rincontada Canyon. Dort befinden sich die Felsmalereien, von denen es 300 Stück an der Zahl gibt, für die man allerdings teilweise ein Fernlas oder langes Tele braucht.

Hiking

Alle drei Canyons des Petroglyph National Monuments und auch die Volcanoes Day Use Area sind durch relativ kurze Wanderwege erschlossen. Besonders empfehlen kann ich den o.g. Mesa Point Trail.

Nähere Infos dazu finden Sie auf der Website des NPS zum Petroglyph NM.

Camping

No Camping!

Directions

Das Petroglyph National Monument liegt am westlichen Rand von Albuquerque.

GPS-Koordinaten Petroglyph NM

(WGS84, Dezimalgrad, Umrechner: hier):

GPS Visitor Center: 35.139, -106.711
GPS Volcanoes Day Use Area: 35.130383, -106.779817
GPS Boca Negra Canyon: 35.160565, -106.719646
GPS Piedras Marcadas Canyon: 35.188749, -106.685601
GPS Rinconada Canyon: 35.126968, -106.724635

Good to know

Beim Visitor Center gibt es keine Petroglyphen. Man kann sich hier mit Broschüren und anderen Infos versorgen, oder die schöne Deko im Außenbereich (z.B. die lang herunterhängenden Chilis oder zwei indianische Backöfen) genießen (s. Gallery).

Die Petroglyphs gibt es in den o.g. Canyons. Boca Negra: 100, Rinconada 200-300, Piedras Marcadas 300-500.

Neben den Petroglyphen-Canyons gibt es noch die Volcanoes Day Use Area. Dort gibt es zwar keine Felsmalereien, aber drei kleine Schlackenkegel (cinder cones), zwischen denen man umherspazieren kann.

Aufgepasst: Um 17.00 Uhr schließen die Pforten des National Monuments. Wer dann noch nicht beim Auto ist, muss damit rechnen nicht mehr rauszukommen (Schlagbaum!) oder sogar abgeschleppt zu werden.

Bei den Parkplätzen steht überall der Hinweis, dass man keine Wertsachen im Auto lassen und dieses gut verschließen soll. Die unmittelbare Großstadtnähe spielt sicherlich eine Rolle und man sollte entsprechend ein wenig auf der Hut sein.

My Visits

Dass es mich 2010 überhaupt hierher verschlagen hat ist purer Zufall. Wir waren auf dem Weg vom El Malpais National Monument zum Kasha-Katuwe National Monument, wobei man unweigerlich an der Großstadt Albuquerque vorbei muss. Eigentlich wollten wir nur schnell durch, sind dann jedoch auf ein braunes Hinweisschild zum Petroglyph National Monument gestoßen.

Bis dato hatte ich keine Ahnung, dass es dieses National Monument überhaupt gibt, geschweige denn, dass wir uns in unmittelbarer Nähe befinden würden. Der erste Besuch war ein ziemlicher Reinfall, weil wir mangels Zeit und Planung nicht wussten, dass beim Visitor Center kaum etwas zu sehen ist.

2016 habe ich es dann besser gemacht, gezielt den Boca Negra Canyon angesteuert und dort den Mesa Point Trail gemacht. Für die Rinconada Loop war dann aber kurz vor Toresschluss zu wenig Zeit und ich konnte nur einen Teil des Weges im Laufschritt absolvieren.

My Rating

My Rating

Richtig aus den Socken geschossen hat mich das Petroglyph National Monument auch nicht bei meinem zweiten Besuch 2016. Von dem völlig missglückten Herumirren 2010 ganz zu schweigen.