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Paderquellen - Bär ermittelt

Bücher von Dirk Möller

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Wenn du auch meine Romane entdecken möchtest, findest du auf meiner Autorenseite weitere Informationen und Leseproben.

Navajo NM (AZ)

(Letzte Änderung: 22.05.2026 @ 14:13)

Navajo National Monument und Tsegi Canyon

Das Navajo NM war eines der ersten National Monuments, die ich in den USA besucht habe.

Damals (1994) noch relativ unerfahren, konzentrierten sich meine Interessen auf die großen Nationalparks und auf weltbekannte Locations, wie z.B. das Monument Valley. Letzteres steuerten wir von Süden (Flagstaff area) aus kommend an, als wir uns einer plötzlichen Eingebung folgend entschlossen einen Abstecher zum Navajo NM zu machen.

Der Besuch war klasse, so viel nehme ich vorweg.

Das Navajo NM ist stark indianisch geprägt, was bei dem Namen und angesichts der Tatsache, dass es sich innerhalb der Navajo Nation Reservation befindet, wenig verwundert. Die Ranger waren damals (und sind auch heute noch) ebenfalls überwiegend indianischer Abstammung.

Was gibt es zu sehen?

Zunächst einmal einen grandiosen Canyon (Tsegi-Canyon), eine klassische Wildwest-Kulisse, die man von herrlichen overviews überblicken kann. Zu nennen wären hier der Tsegi Point Overlook sowie der über den Sandal Trail erreichbare Betatakin Overlook.

Betatakin, Keet Seel und Pueblo-Ruinen

Betatakin Overlook

Höhepunkte des National Monuments sind aber die drei Pueblo-Ruinen aus dem 13. Jahrhundert, die von dem Volk der Anasazi bewohnt wurden.

Betatakin Ruin

Diese Ruinen können Sie vom Sandal Trail aus der Ferne sehen. Wollen Sie näher ran, bleibt nur eine ranger guided tour. Auf einem acht Kilometer langen Rundweg werden Sie direkt in die Anlage geführt. Wir haben das 1994 in einer kleinen Gruppe mit einer indianischen Führerin gemacht, was ein grandiosen Erlebnis war. Die Dame hat uns auf sehr anschauliche Art vieles vom Leben der Indianer damals und heute näher gebracht.

Betatakin Ruin Betatakin Ruin

Keet Seel Ruin

Um zu dieser abgelegenen site zu kommen, die zu den am besten erhaltenen des amerikanischen Südwestens zählt, müssen Sie einige Anstrengungen in Kauf nehmen. Der 17 Meilen lange hike hat es in sich!

Außerdem brauchen Sie ein permit und dürfen sich nur in Begleitung eines Rangers innerhalb der Ruinen aufhalten.

Inscription House

Diese site ist für die Öffentlichkeit gesperrt.

Hiking

Sehr empfehlenswert ist der ca. zwei Kilometer (round trip) lange Sandal Trail, der zu oben erwähntem Betatakin Overlook führt.

Aspen Trail und Canyon View Trail sind Alternativen, die ich allerdings nicht ausprobiert habe.

Über die Möglichkeit eines guided hikes zu den Betatakin Ruinen habe ich oben berichtet. Nähere Infos erhalten Sie im Visitor Center des National Monuments oder auf der offiziellen Website. Die früheren PDF-Downloads sind leider verschwunden, aber auf der Plan-Your-Visit-Seite findet sich der aktuelle Stand.

Camping

Es gibt sogar zwei kostenlose campgrounds: Sunset View mit 31 sites ganzjährig sowie den einfacheren Canyon View Campground mit 14 sites plus drei group sites in der Sommersaison. Beide laufen nach dem Prinzip first come first served.

Directions

Das Navajo NM liegt im Norden Arizonas. Die empfohlene Zufahrt erfolgt über den US Highway 160 und dann knapp neun Meilen nordwärts auf der AZ 564 bis zum Visitor Center.

GPS-Koordinaten Navajo NM

(WGS84, Dezimalgrad, Umrechner: hier):

GPS Navajo NM: 36.6782, -110.5410
GPS Campground: 36.686047, -110.540869

Good to know

Wenn Sie die Keet Seel Ruinen besuchen wollen, brauchen Sie ein permit. Die Zahl ist begrenzt, die Permits sind aber weiterhin kostenlos. Reservierungen sind daher sehr zu empfehlen.

Angesichts des langen hikes zu den Keet Seel Ruins empfiehlt sich eine Übernachtung auf dem dortigen primitive campground. Diese Touren und auch die Betatakin-Hikes laufen saisonal, grob von Memorial Day bis Labor Day.

Schön am Navajo NM: Eintritt, Campgrounds und Ranger-Touren sind kostenlos. Weniger schön für manche Besucher: Auf dem Gebiet der Navajo Nation ist Alkohol tabu.

My Visits

Das Navajo NM habe ich erstmalig im Jahr 1994 besucht.

Später noch 2007 und zuletzt gab es im Herbst 2012 eine kurze Auffrischung.

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Eine hochinteressante Location. Die views sind klasse, die Ruinen auch.

Schön ist, dass es hier weiterhin ruhig und beschaulich zugeht. Wer Menschenmassen scheut, ist an dieser Stelle des amerikanischen Südwestens goldrichtig.

Außerdem bietet das Navajo NM mit dem hike nebst Übernachtung bei den Keet Seel Ruins eine richtige Adventure-Komponente.

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