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San Antonio (TX))

(Letzte Änderung: 17.09.2022 @ 9:20)

Wir schreiben das Jahr 1836.

Zwischen Mexiko unter Präsident Santa Anna und dem nach Autarkie strebenden Teil Texas des mexikanischen Bundesstaates Coahuila y Tejas tobt ein erbitterter Unabhängigkeitskrieg. Vom 23. Februar bis zum 6. März 1836 stehen sich bei Fort Alamo, einer ehemaligen spanischen Missionsstation, die verfeindeten Truppen gegenüber. Auf der einen Seite mehr als 7000 Soldaten unter dem Kommando von Santa Anna und auf der anderen Seite etwas mehr als 200 Verteidiger, u.a. von James Bowie, Davy Crockett und William Travis angeführt.

Dieser Kampf, bei dem alle Freiheitskämpfer nach zähem Kampf bis zum wortwörtlich letzten Blutstropfen starben und Fort Alamo eingenommen wurde, gilt noch heute als eine der größten Heldentaten in der Geschichte Amerikas. Protagonisten, wie Davy Crockett, gingen als Vorbilder für Mut, Tapferkeit und Prinzipientreue in die Geschichte ein.

Auch heute noch ist The Alamo eine Pilgerstätte - vor allem für amerikanische Touristen - und die mit Abstand bedeutendste Sehenswürdigkeit San Antonios.

The Alamo

Ansonsten gibt es in San Antonio, immerhin eine Stadt der Größenordnung München mit 1,3 Mio. Einwohnern, nicht furchtbar viel zu entdecken. Ganz nett ist der River Walk, eine Kneipen-, Restaurant- und Flaniermeile an den Ufern eines regulierten Seitenarms des San Antonio Rivers. Vom Alamo bis zum River Walk sind es zu Fuß nur ein paar Minuten.

Riverwalk San Antonio

Das historische Viertel ist sicherlich Hauptanziehungspunkt für Touristen, wobei das vor allem amerikanische sein dürften. Was gibt es sonst noch zu entdecken in San Antonio, das trotz seiner Größe eher nicht in der ersten Liga der Tourismus-Botschafter Amerikas spielt?

Nahezu alles Sehenswerte in San Antonio ist spanischen Ursprungs, was nicht verwundert, denn die Stadt hat insgesamt starke spanische Wurzeln (wie der Name schon sagt). 1718 errichteten Franziskaner die Missionsstation San António de Valero, genau jenes Gebäude, von dem oben die Rede war (The Alamo). Bei einem Militärstützpunkt zum Schutz der Missionare bauten die Spanier 1735 die Siedlung San Antonio de Béxar - Vorläufer der heutigen Millionenstadt.

Der spanische Gouverneurspalast, erbaut 1722, sowie die San-Fernando-Kathedrale, 1873 fertiggestellt, sind weitere Ziele, die einen Besuch lohnen.

Einen guten Überblick über die Stadt und das landschaftlich ausgesprochen langweilige Umland San Antonios inmitten der zentraltexanischen Pampa bekommt man von der Aussichtsplattform des knapp 230 m hohen Tower of the Americas.

Tower of the Americas

Directions

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San Antonio haben wir 1994 - quasi auf der Durchreise von Kalifornien nach Florida - mitgenommen. 2014 habe ich mir die hauptsächlichen Sehenswürdigkeiten etwas genauer zu Gemüte geführt.

My Rating

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The Alamo alleine ist schon einen Stern wert - wegen der herausragenden historischen Bedeutung für Amerika und das Selbstverständnis der Amerikaner.