Chicago (IL)
(Letzte Änderung: 1.07.2026 @ 18:35)Mafia-Mythos und Großstadtrealität
Al Capone war ein Mafia-Boss der alten Schule. Nach außen verkörperte er das Bild eines seriösen Antiquitätenhändlers, der kein Wässerchen trüben könnte. Im Hintergrund zog er als Mafia-Pate die Strippen in der Chicagoer Unterwelt. Capone war Boss des Chicago Outfit.
Was so harmlos nach einer Designer-Modemarke klingt, ist in Wirklichkeit einer der amerikanischen Ableger der sizilianischen Cosa Nostra, also ein Mafiaclan. Dessen Aktivitäten in Chicago reichen zurück in die Zeit der Alkoholprohibition Anfang des 20. Jahrhunderts, als viele italienischstämmige Einwanderer in die Stadt kamen.
Al Capone flog übrigens später doch auf und schaffte es sogar bis zum Staatsfeind Nummer Eins. Verurteilt wegen Geldwäsche und Steuerhinterziehung war 1934 das Hochsicherheitsgefängnis auf Alcatraz in San Francisco Endstation seiner zweifelhaften Karriere.
Das Mafia-Image klebt trotzdem bis heute an der Stadt wie altes Kaugummi an der Schuhsohle. Nicht ohne Grund: Chicago ist popkulturell so eng mit Capone, Prohibition, korrupten Cops und schummrigen Hinterzimmern verbunden, dass man daraus mühelos ein komplettes Stadtmarketing basteln könnte.
Man kann in Chicago sogar eine Stadtbesichtigungs-Tour ganz im Zeichen von Al Capone und FBI-Agent Eliot Ness buchen (The Untouchable Tour in Anlehnung an den großartigen Kinofilm aus dem Jahr 1987, der Sean Connery den einzigen Oscar seiner langen Karriere bescherte). Stilecht im schwarzen Bus mit einem auf Gangster getrimmten guide fährt man an vielen Orten vorbei, an denen sich Al Capone aufgehalten hat.
Die allgemeine Kriminalität ist allerdings ein Thema, das man nicht einfach mit ein paar nostalgischen Mafia-Klischees erledigen kann. Chicago hat bis heute Viertel, in denen Armut, Ganggewalt und soziale Verwahrlosung den Alltag deutlich stärker prägen als in den touristischen Vorzeigezonen am Loop oder am See.
Dass es in Chicago neighborhoods gibt, die man als normaler Tourist besser links liegen lässt, ist also keineswegs aus der Luft gegriffen. Englewood oder West Garfield Park stehen eher nicht auf meiner persönlichen Liste der Orte, an denen man mal entspannt bummeln sollte.
Andererseits wäre es kompletter Unsinn, Chicago deshalb pauschal als Gangsterhölle abzuschreiben. Der normale Besucher bewegt sich überwiegend in ganz anderen Teilen der Stadt und bekommt von dem düsteren Ruf im Alltag meist wenig mit.
Auch die Near West Side in der Nähe des heutigen United Center sollte man nicht gedankenlos romantisieren. 1992 durfte ich beim Besuch eines Heimspiels der Blackhawks im damaligen Chicago Stadium – dem unmittelbaren Vorgängerbau des erst 1994 eröffneten United Center, an exakt derselben Stelle – am eigenen Leib erfahren, wie unerquicklich sich ein Abend dort anfühlen kann (uns ist nichts passiert, aber es war trotzdem unerquicklich, permanent von Crack-Dealern und anderen finsteren Gestalten angesprochen zu werden). Solche Anekdoten altern zwar, das Grundprinzip aber nicht: In Großstädten kommt es oft auf ein paar Blocks an.
Sicherheit in Chicago – Aktuelle Lage
Hinweis: Im Text weiter oben auf dieser Seite – im Abschnitt über Al Capone und die Mafia – finden sich weitere persönliche Einschätzungen zur Sicherheitslage in der Stadt und zu einzelnen Vierteln.
Chicago hat in der deutschen Wahrnehmung oft den Ruf einer gefährlichen Stadt – und dieser Ruf ist nicht völlig aus der Luft gegriffen, aber massiv verzerrt. Die Gewaltkriminalität in Chicago ist tatsächlich höher als in vergleichbaren US-Großstädten: Die Stadt verzeichnete 2021 rund 800 Morde, seitdem geht die Zahl zurück (2023: ca. 620, 2024 nochmals rückläufig). Entscheidend für Touristen ist jedoch, dass diese Gewalt extrem räumlich konzentriert ist – auf bestimmte Viertel der South Side und West Side, in denen sich kein normaler Besucher aufhält. Die touristischen Kernzonen rund um den Loop und den Lake Michigan sind demgegenüber bemerkenswert sicher.
Hauptrisiken für Touristen sind weniger Gewaltdelikte als Taschendiebstahl in belebten Zonen (Magnificent Mile, Navy Pier), gelegentliche Fahrzeuginhaltsdiebstähle auf Parkplätzen sowie Abzocke durch Straßenkünstler und CD-Verkäufer. Grundregel: Wertgegenstände nicht offen sichtbar tragen, Autofenster nicht auf Sicht schließen lassen.
Sehr sichere Touristenzonen
- The Loop (Downtown): Das kommerzielle und kulturelle Herz der Stadt. Bürotürme, Theater, Restaurants, Millennium Park, Art Institute – tagsüber wie abends sehr sicher, starke Polizeipräsenz. Die berühmte Elevated Railway (El) rattert hier im Kreis über die Köpfe und ist vollkommen unproblematisch.
- Magnificent Mile / Streeterville / Navy Pier: Das touristische Epizentrum Chicagos entlang der North Michigan Avenue. Hotels, Flagship-Stores, Restaurants – sehr sicher, sehr belebt. Navy Pier ist ein Vergnügungsviertel mit Riesenrad direkt am See; abends gut frequentiert und bewacht.
- Gold Coast: Eines der wohlhabendsten Wohngebiete der Stadt, nördlich des Loop am Lake Michigan. Sehr geringe Kriminalität. Die eleganten Gründerzeitbauten und die Nähe zur Lake Shore Drive machen es auch für Spaziergänge attraktiv.
- River North: Trendy Restaurant- und Galerienviertel direkt nördlich des Loop. Sehr sicher, abends lebhaft und gut besucht. Zusammen mit der Magnificent Mile das dichteste Tourismusgebiet der Stadt.
- Lincoln Park: Wohlhabendes, grünes Wohnviertel nördlich von River North. Der gleichnamige Park ist einer der schönsten Stadtparks der USA – mit kostenlosem Zoo (Lincoln Park Zoo), Strände am Seeufer und viel Platz zum Entspannen. Tagsüber wie abends vollkommen unproblematisch.
- Lakeview / Wrigleyville: Belebtes Viertel rund um das legendäre Wrigley Field (Heimstadion der Chicago Cubs). Viel Nightlife, Bars und Restaurants. Sicher; rund um Spieltage besonders gut besucht und polizeilich präsent.
- Wicker Park / Bucktown: Kreatives, gentrifiziertes Viertel nordwestlich des Loop. Galerien, Vintage-Shops, lebhafte Bar-Szene. Für Spaziergänge tagsüber und abends gut geeignet; normale Großstadt-Aufmerksamkeit genügt.
Mit Aufmerksamkeit erkunden
- Logan Square: Stark im Wandel, Cafés und Restaurants auf dem Vormarsch. Tagsüber unproblematisch; nachts in Nebenstraßen mehr Aufmerksamkeit sinnvoll. Die Kriminalitätszahlen sind rückläufig, aber das Viertel ist kein homogener Block.
- Pilsen (Lower West Side): Pulsierendes mexikanisch-amerikanisches Kulturviertel mit beeindruckenden Wandmalereien und dem National Museum of Mexican Art. Tagsüber sehr lohnenswert; abends in abgelegeneren Straßen erhöhte Aufmerksamkeit. Die 18th Street als Hauptkorridor ist unproblematisch.
- Hyde Park (South Side): Heimat der University of Chicago und des Barack Obama Presidential Center. Innerhalb des unmittelbaren Universitätsumfelds sehr sicher; gut erschlossen per Metra (Metra Electric Line). Das Viertel ist aber eine relativ isolierte Enklave – die umliegenden Gebiete (Woodlawn, Washington Park, South Shore) erfordern deutlich mehr Vorsicht. Den Weg am besten per Metra oder Uber zurücklegen, nicht zu Fuß durch angrenzende Straßen.
- Near West Side (Umgebung United Center): Das Viertel hat sich gegenüber den frühen 1990er Jahren verbessert, ist aber nach wie vor kein homogenes Gebiet. Rund um Spieltage (Bulls, Blackhawks) starke Polizeipräsenz und gut besuchtes Umfeld; an anderen Abenden erhöhte Aufmerksamkeit, vor allem in Richtung Westen und Süden vom United Center.
- Bridgeport (South Side): Traditionelles Arbeiterviertel, Heimat von Guaranteed Rate Field (White Sox). An Spieltagen unproblematisch; abseits des Stadions und der Hauptstraßen mehr Aufmerksamkeit.
Meiden – kein Touristenziel
- Englewood / West Englewood (South Side): Gehört seit Jahren zu den Vierteln mit der höchsten Mordrate der gesamten USA. Keine touristischen Ziele; kein Grund, hier hinzufahren.
- West Garfield Park / East Garfield Park: Sehr hohe Gewaltkriminalitätszahlen, strukturelle Armut. Kein Touristenziel.
- Austin (West Side): Großes Wohngebiet im Westen der Stadt, eines der bevölkerungsreichsten Viertel Chicagos – und eines der kriminalitätsstärksten. Kein relevantes Touristenziel.
- North Lawndale / Homan Square: Ebenfalls zur West Side mit sehr hohen Kriminalitätszahlen gehörend. Kein Touristenziel.
- Roseland / Pullman (Far South Side): Historisch interessant (Pullman National Monument ist tatsächlich einen gezielten Ausflug wert, am besten per Pkw und mit direkter An-/Abfahrt), aber das weitere Umfeld ist nicht für Spaziergänge geeignet.
- South Shore / Chatham / Woodlawn: Erhöhte Kriminalitätszahlen; kein Standard-Touristenziel. Woodlawn grenzt direkt an Hyde Park – nicht zu Fuß dorthin weiterlaufen.
CTA (El / Bus)
- Die Loop-El (der Hochbahnring um Downtown) ist vollkommen touristentauglich und ein Erlebnis für sich. Die Red Line (O'Hare – Downtown – Südseite) ist auf dem nördlichen Abschnitt bis zur 35th Street unproblematisch; südlich davon, besonders abends und nachts, ist mehr Aufmerksamkeit sinnvoll. Die Blue Line (O'Hare – Downtown über Logan Square) ist eine solide Option für den Flughafentransfer. Nachts allgemein in belebten Waggons bleiben, Smartphone nicht offen zeigen.
Quellen: Chicago Police Department (CPD) Crime Statistics 2023/2024, Chicago Tribune Crime Tracker, City of Chicago Data Portal.
Skyline, Architektur und Kunst in Chicago
Nach so viel Al Capone, Mafia und Kriminalität ist es höchste Zeit für einen Themenwechsel. Der normale Tourist, der sich im Bereich der großen Sehenswürdigkeiten Chicagos aufhält, kann die Stadt unbeschwert genießen. Die Skyline von Chicago z.B. ist nach New York die zweitschönste im ganzen Land und es gibt zwei gute Alternativen diese zu genießen.
Die Aussichtsplattform im früheren John Hancock Center - das Gebäude trägt heute offiziell einfach die Adresse 875 North Michigan Avenue als Namen - wäre die eine. Leider guckt man dabei durch Glas. Besser ist das Skydeck im 103. Stock des Willis Tower (der bis 2009 Sears Tower hieß). Dort ist man zwar auch nicht an der frischen Luft, aber es gibt Balkone mit Glasboden, durch die man direkt in die Tiefe blickt, ohne Hunderte Stirn- oder Fingerabdrücke vor der Linse zu haben.
Aber auch bei konventionellen Bildern durch die Scheibe gefällt mir die Aussicht nach Norden auf das John Hancock Center besser als der häufig durch Gegenlicht beeinträchtigte Blick nach Süden vom JHC aus.
Eine andere hervorragende Möglichkeit um die architektonischen Meisterwerke Chicagos zu bewundern, ist eine Fahrt auf dem Chicago River. Entweder als organisierte Tour oder für einen ganz schlanken Preis und sehr flexibel mit dem Wasser-Taxi.
Von der Chicago Architecture Foundation gibt es eine spezielle Bootstour, die den Fokus auf berühmte Bauwerke Chicagos und ihre Geschichte legt. Davon gibt es in Chicago, dessen erster Wolkenkratzer im Jahr 1885 gleichzeitig als Pioniertat der Hochhausgeschichte gilt (Home Insurance Building), beinahe so viele wie Sand an den Stränden des benachbarten Lake Michigan.
Dutzende Hochhäuser säumen den Chicago River und das zentrale Stadtviertel The Loop. Hier waren Stararchitekten wie Frank Lloyd Wright, Daniel Burnham, Helmut Jahn, Frank Gehry, Rem Koolhaas und Mies van der Rohe am Werk und lieferten Kunstwerke moderner Hochhausarchitektur ab, die Seite an Seite mit historischen Hochhäusern stehen. Mir gefällt vor allem der Tribune Tower aus dem Jahr 1925 mit seiner neugotischen Bauweise.
Der Tribune Tower liegt am Beginn der Magnificent Mile, also dem nördlichen Teil der berühmten Michigan Avenue. Hier ist das richtige Revier zum stilvollen Shoppen und Sehen und Gesehenwerden. Schnäppchen wird man allerdings eher nicht finden.
Als wollte die Stadt einen Kontrapunkt zum anrüchigen Mafiaimage setzen, inspiriert Chicago offenbar Künstler verschiedener Coleur. Nicht nur hochkarätige Architekten haben sich hier verewigt, es gibt auch sehr viele öffentliche Skulpturen. Eine davon ist Cloud Gate (The Bean) im Millennium Park. Wenn man die absurden perspektivischen Verzerrungen bewundert, wird einem klar, wieso Einheimische und Touristen diese merkwürdige Bohne lieben.
Auch das zehn Meter hohe Eye von Tony Tasset ist ziemlich cool.
Bei einem Bummel durch die Loop stößt man immer wieder auf Skulpturen weltbekannter Künstler: Der orangefarbene Flamingo von Alexander Calder vor dem Federal Center ist ebenso beeindruckend, wie der Zwitter aus Frau, Flug- und Raubtier von Pablo Picasso im Daley Center verstörend wirkt.
Noch mehr Kunst findet man z.B. im Art Institute of Chicago, das vor allem wegen seiner (post-)impressionistischen Werke, u.a. von Claude Monet und Vincent van Gogh, einen hervorragenden Ruf genießt.
Kulturliebhaber kommen in Chicago auch in musikalischer Hinsicht auf ihre Kosten. Im Grant Park finden im Sommer zahlreiche Konzerte und Veranstaltungen statt. Das Grant Park Music Festival gehört zu den traditionsreichsten kostenlosen Klassikreihen unter freiem Himmel in den USA. Chicagoer nutzen das gerne am Samstagabend für ein coming together mit Familie und Freunden. Ich fand die lässige Atmosphäre einfach klasse, als ich 2013 zufällig vorbeikam.
Weniger kunstvoll aber trotzdem Kult ist die Chicago El (Elevated). Mit ohrenbetäubendem Lärm rattert die aus vielen Filmen bekannte Hoch- und U-bahn über den Köpfen von abgestumpften Einheimischen und anfänglich irritierten Touristen durch die Innenstadt-Loop. Eigentlich ist sie mit ihrem stählernen Schienengerüst potthässlich, aber aus dem Stadtbild Chicagos dennoch nicht wegzudenken.
Wer nach diversen hochgeistigen Genüssen kultureller Art nach schlichterer Zerstreuung verlangt, wird beim Navy Pier fündig. Dieser wurde im Jahr 1916 gebaut und ragt auf einer Länge von gut einem Kilometer in das tiefe Blau des Lake Michigans, an dessen Ufer Chicago liegt. Heute ist der Pier ein Amüsierviertel mit Riesenrad (ebenfalls guter Blick auf die Skyline!), Karussells und unzähligen Fressbuden. Eine Kultur-Überdosis muss man hier eher nicht befürchten.
Die Lage am Lake Michigan ist im Sommer fantastisch. Es gibt in den USA wohl keine andere küstenferne Großstadt, wo man Downtown so schön an richtigen Stränden (insgesamt 15 Meilen!) liegen und sogar baden kann (z.B. am Oak Street Beach oder North Ave Beach). Die häufig schwüle Sommerhitze in Illinois ist dann gut auszuhalten.
Im Winter jedoch verkehrt sich Segen in Fluch. Dann mutiert Chicago zur windy city. Eiskalte Winde aus Richtung Norden, die auf ihrem Weg vom Polarmeer schon Kanada in eine Gefriertruhe verwandelt haben, fegen dann ungehindert über den See und durch die Hochhausschluchten Chicagos.
Die Stadt sollte dann besser in ChiBeria umgetauft werden.
Top 10 Things to See
An manchen Orten kommt man in Chicago einfach nicht vorbei. Hier eine ganz subjektive Auswahl meiner Top 10:
#1 Millennium Park & Cloud Gate („The Bean“)
Das glänzende „Bohnen“-Kunstwerk von Anish Kapoor spiegelt Skyline und Besucher – DAS Fotomotiv Chicagos. Drumherum der Millennium Park mit der Pritzker-Konzertmuschel von Frank Gehry.
GPS-Koordinaten: 41.882635, -87.623474
#2 Skydeck im Willis Tower
Vom (früher Sears Tower) höchsten Aussichtspunkt der Stadt auf 412 m – für Mutige „The Ledge“, gläserne Balkone frei über der Straße.
GPS-Koordinaten: 41.878876, -87.635918
#3 Architektur-Bootstour auf dem Chicago River
Vielleicht die beste Art, Chicago zu verstehen: Vom Boot aus erklären Guides die Wolkenkratzer-Geschichte. Start meist an der DuSable/Michigan Avenue Bridge.
GPS-Koordinaten: 41.888708, -87.624341
#4 Art Institute of Chicago
Eines der bedeutendsten Kunstmuseen der USA – von Monets Heuhaufen bis zu Hoppers „Nighthawks“ und Grant Woods „American Gothic“.
GPS-Koordinaten: 41.879589, -87.623706
#5 Navy Pier
Der Vergnügungspier am Lake Michigan mit Riesenrad, Bootstouren und Blick zurück auf die Skyline. Touristisch, aber ein Klassiker.
GPS-Koordinaten: 41.892654, -87.610168
#6 360 Chicago (ehemals John Hancock Observatory)
Aussicht aus dem markanten schwarzen Wolkenkratzer an der Magnificent Mile – mit „TILT“, das dich vornüber über die Stadt kippt.
Hinweis: Das frühere John Hancock Center heißt seit 2018 offiziell „875 North Michigan Avenue“; die Aussichtsplattform firmiert heute als „360 Chicago“.
GPS-Koordinaten: 41.898773, -87.622925
#7 Magnificent Mile
Der glanzvolle Abschnitt der Michigan Avenue mit Shops, dem historischen Water Tower und der Wrigley-Building-/Tribune-Tower-Kulisse.
GPS-Koordinaten: 41.892500, -87.624400
#8 Chicago Riverwalk
Die Uferpromenade am Chicago River – Cafés, Bootsanleger und Architektur auf Augenhöhe, am schönsten zum Sonnenuntergang.
GPS-Koordinaten: 41.887900, -87.627000
#9 Museum Campus (Field Museum, Shedd Aquarium, Adler Planetarium)
Drei große Museen auf einer Halbinsel am See – vom Adler Planetarium aus der vielleicht schönste Skyline-Blick.
GPS-Koordinaten: 41.866234, -87.617088
#10 Wrigley Field
Das legendäre Baseball-Stadion der Chicago Cubs von 1914 – auch ohne Spiel ein Stück US-Sportgeschichte im Viertel Wrigleyville.
GPS-Koordinaten: 41.947746, -87.656036
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My Visits
Chicago stand schon einige Male auf der Agenda: 1992, 2010, 2013 und zuletzt 2019.
Soll noch einer sagen, Illinois wäre so ein typischer Fly-Over-Staat. Nach dem Motto: Augen zu und drüber hinweg.
Chicago ist eine mondäne Großstadt mit einem unverwechselbaren Flair. Die super Lage am Lake Michigan trägt dazu sicher bei, aber auch die hochinteressante Architektur und überhaupt das äußerst reichhaltige kulturelle Leben (z.B. die vielen Statuen, die über die Stadt verstreut sind und das Stadtbild maßgeblich bereichern), von dem man auch als flüchtiger Tourist etwas mitbekommt.
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