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Paderquellen - Bär ermittelt

Bücher von Dirk Möller

Paderquellen - Bär ermittelt Neu

Wenn du auch meine Romane entdecken möchtest, findest du auf meiner Autorenseite weitere Informationen und Leseproben.

Toronto (ON)

(Letzte Änderung: 10.10.2026)
Auf einen BlickKanadas größte Stadt überrascht mit einer markanten Skyline um den CN Tower, lebhafter Harbourfront und multikulturellen Vierteln. Ein klassischer Tagesausflug führt zu den Niagara Falls.
Beste Reisezeit: Mai bis September.
Zeitbedarf: 1 bis 2 Tage.

Welche drei Städte Nordamerikas haben die meisten Wolkenkratzer? – Zehn Sekunden Zeit!

Toronto und seine Skyline

New York City!

Richtig.

Hmmm. Chicago?

Auch richtig.

Ähhhhh …

Vielleicht Washington, als Hauptstadt?

Falsch. Washington D.C. hat zwar durchaus hohe Gebäude, aber wegen strenger Höhenbegrenzungen keine Skyline wie Chicago oder Toronto. Ein bisschen weniger falsch wären also: Miami, Houston, Seattle, Philadelphia, Los Angeles, San Francisco, Boston, Dallas, Detroit usw. usf.

Richtig hingegen – tadaaaa – Toronto!

Die kanadische Metropole am Lake Ontario hat eine der markantesten Skylines Nordamerikas und zählt bei wirklich hohen Gebäuden klar zur Spitzengruppe des Kontinents.

Blick an Wolkenkratzern im Financial District von Toronto nach oben Häuserschlucht im Financial District mit Hochhäusern zu beiden Seiten Gläserne Hochhaustürme mit TD-Logo neben einem älteren Wolkenkratzer mit Steinfassade Hellgrauer Wolkenkratzer vor blauem Himmel in Downtown Toronto Goldverglaste Fassade der Royal Bank Plaza in der Sonne

Kein Wunder, dass nicht wenige Filme und Serien, die in New York City spielen, aufgrund geringerer Kosten in Toronto gedreht werden. "Suits" wäre hier nur ein Beispiel.

Mit knapp 2,8 Millionen Einwohnern in der Stadt und rund 6,2 Millionen in der Metropolregion (Zensus 2021) ist Toronto gleichzeitig die größte Stadt in Kanada – nicht etwa Vancouver.

Die Geschichte Torontos reicht weit zurück, bis in die Zeit, als die Gegend von den First Nations bewohnt wurde. Der Name geht auf das Mohawk-Wort tkaronto zurück, "wo Bäume im Wasser stehen". Ursprünglich bezeichnete es eine Engstelle zwischen Lake Simcoe und Lake Couchiching weiter im Norden. Die oft zu lesende Übersetzung "Treffpunkt" gilt als nicht belegt, passen würde sie trotzdem: Toronto wurde im Laufe der Geschichte zu einem Schmelztiegel verschiedener Kulturen und Gemeinschaften und es noch heute ist. Toronto hat eine der höchsten Einwanderungsraten in Kanada, was dazu führt, dass ständig neue kulturelle Einflüsse in die Stadt kommen. Es gibt eine breite Palette ethnischer Viertel, darunter Chinatown, Little Italy, Little India und einige mehr.

Ein erster europäischer Stützpunkt war der französische Handelsposten Fort Rouillé (1750/51), den die Franzosen 1759 beim Rückzug vor den Briten selbst niederbrannten. 1793 gründeten die Briten in der Nähe die Siedlung York samt Fort York, ab 1796 Hauptstadt von Oberkanada. Ihren heutigen Namen Toronto erhielt die Stadt 1834. Sie wuchs schnell und entwickelte sich zu einem wichtigen Handelszentrum. Toronto war auch ein wichtiger Teil der Underground Railroad, einem Netzwerk, das entflohenen Sklaven half, in die Freiheit zu gelangen. Allein zwischen 1850 und 1860 kamen 15.000 - 20.000 Flüchtlinge in die Provinz Kanada.

CN Tower und Downtown

Für den Besucher interessant sind natürlich die Sehenswürdigkeiten. Allen voran steht der CN Tower, der mit seinen 553 Metern Höhe noch immer zu den markantesten freistehenden Bauwerken der Welt gehört.

CN Tower von unten gegen den blauen Himmel fotografiert CN Tower bei Nacht in grüner und oranger Beleuchtung

Von seiner Aussichtsebene (LookOut Level) in 346 Metern Höhe aus bietet sich ein atemberaubender 360-Grad-Blick auf die Stadt, den Ontariosee und bei klarer Sicht sogar auf die Niagarafälle. (Leider geht der Blick durch Glasscheiben, die zumindest bei meinem Besuch ziemlich schmutzig waren.)

Blick vom CN Tower über die Hochhäuser von Downtown bis weit ins Stadtgebiet Blick vom CN Tower hinab auf die Hochhausschluchten von Downtown Toronto

Das Rogers Centre ist die Heimat der Toronto Blue Jays – die unangefochtenen Local Heroes der Stadt. (Ohne den anderen Sportvereinen, wie etwa dem Toronto FC in der MLS, der im BMO Field beheimatet ist, zu nahe treten zu wollen.)

Rogers Centre mit Schriftzug, Kuppeldach und Anzeigetafel der Blue Jays Fassade des Rogers Centre mit Spielerbannern der Toronto Blue Jays

Harbourfront und Nathan Phillips Square

Die Harbour Front am Lake Ontario ist auch nicht von schlechten Eltern.

Harbourfront mit Fähre, Booten und Hochhäusern am Lake Ontario

Und dann der Nathan Phillips Square: das Herzstück der Innenstadt. Hier trifft man sich, spielt Schach (!) und hat einfach eine gute Zeit. Hier finden jede Menge Veranstaltungen und Festivals statt, zum Zeitpunkt der Aufnahme (30.9.2023) das Indigenous Legacy Gathering und der Orange Shirt Day.

Nathan Phillips Square mit Betonbogen, Springbrunnen und Toronto Sign vor der Skyline

Natürlich zieht das Toronto Sign die Blicke der Fotografen auf sich. Schwer Selfie-verdächtig ...

Toronto Sign am Nathan Phillips Square, dahinter die Old City Hall

Gleich nebenan thront die Old City Hall, ein imposantes historisches Gebäude, das jahrzehntelang als Gerichtsgebäude diente. Seit dem Auszug der letzten Gerichte 2025 steht es leer, die Stadt prüft unter anderem eine Nutzung als Stadtmuseum.

Richtig klasse finde ich den David Pecaut Square, eine nicht so häufig genannte Sehenswürdigkeit mit herrlicher architektonischer Kulisse.

David Pecaut Square mit der gläsernen Roy Thomson Hall und Hochhäusern

Directions

My Visits

Toronto habe ich 2023 besucht.

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Schon eine klasse Stadt, definitiv einen Besuch wert. Allerdings nicht zu vergleichen mit den ganz großen Metropolen wie New York City oder Chicago.

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