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New York (NY)

(Letzte Änderung: 20.08.2018 @ 10:40)

Unsere erste USA-Reise war 1991. Wir waren Greenhorns, wie sie grüner kaum sein können. Wir wollten nach Amerika, wussten aber wenig über Land und Leute. Informationsquellen waren rar, das Internet, so wie wir es heute kennen, steckte z.B. noch in den Kinderschuhen. Reiseführer hatten wir auch kaum.

In diesem Zustand ausgeprägter Ahnungslosigkeit landeten wir am JFK-Flughafen in New York City. Das erste Ziel war aber nicht Downtown, sondern wir wollten die Niagara Falls besuchen.

Da sowohl NYC als auch die berühmten Wasserfälle in New York liegen, sind wir selbstverständlich davon ausgegangen, dass es sich bei dem kleinen Abstecher um einen Katzensprung handeln müsse. Bielefeld - Köln hin und zurück an einem Tag ist ja auch kein Problem.

Arrival JFK nachmittags, Ankunft Niagara Falls gegen Abend, Sightseeing incl. Tour mit der Maid of the Mist am nächsten Morgen, Rückkehr NYC zum lunch. So war der Plan. Das erschien uns zwar ambitioniert aber durchaus machbar. Wir waren ja jung und strotzten vor Adrenalin und Tatendrang.

Heute kann ich über unsere damalige Naivität nur den Kopf schütteln. Von allen schlechten Plänen, die ich im Laufe unserer vielen USA-Reisen über den Haufen geschmissen habe, war das der Allerschlechteste. Los ging´s erst einmal damit, dass gar nichts ging. Wir standen nämlich stadtauswärts im Stau.

Die nächste Peinlichkeit ereilte uns auf dem Interstate 678 (Hutchinson River Expressway). Dieser ist mautpflichtig. So etwas kannten wir nur von diversen Urlauben in die Schweiz und nach Italien. Dass man am besten vorher schon Kleingeld parat legt, wurde uns klar, als wir zur ersten toll station kamen und absolut nicht wussten, was wir machen mussten. Hinter uns bildete sich eine peinlich lange Schlange, wahrscheinlich waren einige gestresste New Yorker kurz davor Amok zu laufen.

Ich nahm einfach eine ganze Handvoll change und warf sie in den Auffangbehälter in der Hoffnung, dass das Passende dabei wäre. Amerikanische Münzen konnte ich noch nicht unterscheiden. Wahrscheinlich haben wir gnadenlos zu viel bezahlt, aber egal: Die Schranke öffnete sich.

Dass die Strecke, die wir uns vorgenommen hatten, satte 430 Meilen betrug, war uns nicht so richtig bewusst. Außerdem sind wir nicht durchgängig Interstate gefahren, sondern haben die I80 in der Nähe von Milton verlassen und sind über Highway 15 nach Norden abgebogen. Die Fahrt zog sich wie Kaugummi. Dass New York so ländlich ist, hätte ich nie für möglich gehalten. In meiner Vorstellung handelte es sich um ein urbanes und dicht besiedeltes Gebiet mit reichlich Industrie. Stattdessen: Wälder, ländliche Idylle und ganz viel Natur.

Und das, obwohl New York nach Kalifornien und Texas der US-Bundesstaat mit der höchsten Bevölkerungszahl ist. Von den ca. 19,5 Mio. Einwohnern leben allerdings mehr als 12 Mio. in der New York Metropolitan Area (Quelle: Wikipedia). Die restlichen Einwohner verteilen sich auf eine Fläche, die mehr als vier Mal so groß ist wie Nordrhein-Westfalen. Das ist Rural America in Reinkultur.

Dennoch ist natürlich New York City, die extravaganteste aller Metropolen, das Hauptmerkmal New Yorks. Was wäre New York ohne NYC? Was wäre Amerika ohne seine erste Hauptstadt, in der viele so etwas wie eine Welt-Kapitale sehen?

 

State Info

Nickname: Empire State

Toronto (CAN) Skyline (from Fort Niagara SP)


Niagara Falls

Population: 19.795.791 (rank 4/50)
Capital: Albany
Largest City:New York City
Size:47.126 square miles
Featured Sites: Fort Niagara SP
Hamlin Beach SP
Hither Hills SP
Lakeside Beach SP
Montauk Point SP
Niagara Falls SP
The Hamptons (Long Island)
Quellen: Wikipedia sowie U.S. Census Bureau


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