Cookie Consent by Privacy Policies Generator Southeast Reloaded Tour 2019
headerbildmobil1 headerbildmobil2 headerbildmobil3 headerbildmobil4 headerbildmobil1
Logo

Southeast Reloaded Tour 2019

(Letzte Änderung: 27.03.2020 @ 11:58)

Tag 6 (Teil 1): 18.10.2019

Wir brechen früh auf, denn heute steht ausnahmsweise eine lange Fahrt an. Dass das Frühstück im Super 8 kaum der Rede wert ist, stört uns da wenig.

Wir fahren ein ewig langes Teilstück Highway - durch das ländliche Kentucky. Und dieses ist wirklich richtig ländlich. Hinter der Grenze nach Tennessee sieht es nicht anders aus. Dann wechseln wir auf die I40 und selbst da herrscht kaum Verkehr.

Wir sind schon kurz vor Knoxville, als wir bei Subway anhalten und uns ein foot long Sandwich mit Ranch Dressing holen.

Nachdem wir um Knoxville herumgefahren sind, nehmen wir Kurs auf Gatlinburg. Vorher wartet noch Pigeon Forge - ein Ort zum Vergessen. Fun Parks, billige Golf Courses, umgedrehte Häuser, alles mögliche, was die Kinderverblödungsmaschinerie hergibt, billige Läden und Restaurants - auch auf die Gefahr hin, dass man uns als Spaßbremsen zum Quadrat ansieht: Mit solchen Boomtowns können wir nichts anfangen. Nur weiter! (Wobei: Lisa-Marie fand das gar nicht so übel. "Abwechslungsreich" sei es, meint sie.)

Für mich ist Pigeon Forge genau für eines von Nutzen: billig tanken für 2,25 USD.

Gut, dass man das nachfolgende Gatlinburg umfahren kann (Gatlinburg Bypass). Vorher geht es rechts ab Richtung Great Smoky Mountains National Park, so dass wir uns anstelle im Stau zu stehen auf ganz leeren, herrlichen Straßen dem Nationalpark nähern.

Flug Flug

Nach dem vergeblichen Versuch, bei einer Picnic Area einen Parkplatz zu bekommen - es ist Samtag und die Sonne scheint und der Great Smoky Montains Nationalpark ist der Nationalpark mit den meisten Besuchern in den USA -, fahren wir durch bis zum Chimney Tops Trailhead.

Lisa-Marie möchte nicht wandern. Sie hat noch einiges für die Schule zu tun - Mathe nämlich - und erledigt das, während ich mir zwei Müsliriegel reinstopfe und mich anschließend auf den hin und zurück vier Meilen langen, teilweise extrem steilen Weg begebe. Aber so schlimm, wie der Trail in manchen Internetquellen dargestellt wird, ist er definitiv nicht.

Es geht zunächst über den Little Pigeon River. Sehr malerisch.

Flug Flug

Noch ist die richtige Herbstfärbung nicht da, trotzdem sehen die Wälder schon ganz bunt aus. Darüber spannt ein knallblauer Himmel. Das Wetter passt definitiv und die Luft ist angenehm mild. Trotzdem habe ich mir eine dünne Jacke mitgenommen, denn weiter oben wird es bestimmt frisch.

Flug Flug

Dann kommen die berüchtigten, wirklich extrem steilen Passagen. Das zieht sich ganz schön und kommt auf den Bildern nur in Ansätzen zum Ausdruck. Dennoch sind ziemlich viele Leute unterwegs.

Flug Flug

Jetzt ist es fast geschafft. Vor mir liegen die Chimney Tops. Die Leute, die sie besteigen, haben da nichts verloren, denn das letzte Teil ist gesperrt, aber daran halten sich nur die Wenigsten. Folgen der verheerenden Waldbrände aus dem Jahr 2016, nach denen der Trail zwar weitgehend wiederhergestellt wurde, aber eben nicht die letzte Viertelmeile

Flug Flug Flug

Ich begebe mich wieder an den Abstieg, wobei der Wald wieder nicht mit schönen Fotomotiven geizt.

Flug