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Southeast Reloaded Tour 2019

(Letzte Änderung: 27.03.2020 @ 12:07)

Abreise: 25.10.2019

Abreisetag - wie immer mit einer Mischung aus Wehmut und Vorfreude auf zu Hause. Unser Flug geht erst nachmittags, was also tun mit der Zeit?

Frühstück fällt zwar nicht aus, besteht aber aus dem Vertilgen von Resten. Wir haben noch Bananen, Joghurt, Äpfel, Müsliriegel usw. Das können wir eh nicht mitnehmen.

Danach geht es für mich ins Gym - eine Stunde aufs Laufband. Das macht den Kopf frei und vertreibt die Müdigkeit. Außerdem macht anschließend der Pool umso mehr Spaß.

Flug Flug

Die Wolken werden immer dunkler und gegen Mittag beginnt es zu schütten. Das hatte sich schon die letzten Tage angekündigt.

Wir checken aus und fahren den International Drive hoch zu der Adresse von Hertz, die man im Internet finde. Doch Pustekuchen! - Da ist kein Hertz. Ich stelle den Wagen ab und gucke hier und suche da. Am Ende frage ich in einem Geschäft und lerne, dass es Hertz hier nicht mehr gibt. Die wären umgezogen, aber kein Problem, nur auf der anderen Straßenseite. In der Lobby vom CoCo Key Hotel. Aha. Wollen wir das mal glauben.

Der gute Mann hat Recht: Gleich gegenüber ist das Hotel und tatsächlich haben die in der Lobby einen Hertz-Schalter. Wir erledigen die Formalitäten, was innerhalb von zwei Minuten über die Bühne geht. Die Koffer dürfen wir im Hotel lassen.

Was nun? Mittagessen erst einmal - das Frühstück war doch ein wenig spärlich. Auf der anderen Straßenseite ist ein Pizzaladen: Cicis. Die haben ein Buffet und sind auch nicht teuer. Passt schon.

Das Essen ist maximal zweitklassig. Total fettige, kaum belegte Pizza und insgesamt finde ich es auch alles ein wenig - nicht direkt schmuddelig aber unschön irgendwie. Man bekommt, wofür man bezahlt, wir müssen uns nicht beklagen. Ist auch habl so wild, immerhin werden wir satt.

Ich bestelle über Uber ein privates Taxi, das auch ganz zuverlässig kommt und uns vor dem CoCo Key aufgabelt. Der Fahrer ist ein älterer Herr, mit dem wir uns auf dem Weg zum Flughafen sehr nett unterhalten. Er kennt sogar Ephraim (UH) und das Snow College, wo Lisa-Marie nächstes Jahr ein Academic Gab Year einlegen wird. Das Wetter ist jetzt eine einzige Katastrophe - ein regelrechter Wolkenbruch zwingt dazu, ganz langsam zu fahren. Die Zeit nutzen wir, uns über Gott und die Welt zu unterhalten - wirklich ein sympathischer Mann, der uns chauffiert und uns dabei einiges über Amerika erzählt.

Am Flughafen das Übliche: Einchecken, Security und dann das große Zeittotschlagen am Gate.

Und schließlich hebt er ab, unser Flieger, und bringt uns zurück nach Island.

Flug

Völlig übermüdet kommen wir da an. Es ist ar...kalt, wie wir feststellen, da es keine Gangway gibt und wir die Treppe aufs Rollfeld tapsen müssen. Bis endlich alle in den Bussen sind, dauert es schier endlos, aber ist eigentlich auch egal, unser Anschlussflug geht auch nicht schneller los, wenn sich alle beeilen.

Irgendwann ist es dann geschafft: Wir sitzen im Flieger nach Amsterdam, wo wir pünktlich landen. Dann "nur" noch 3,5 Stunden mit dem Auto heim nach Paderborn.

Und zu Ende ist die Reise.