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Im Westen ist Amerika

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Im Westen ist Amerika

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   Mein Amerika-Roman: Im Westen ist Amerika

NewZona 2016

(Letzte Änderung: 3.12.2018 @ 13:35)

Tag 1: 09.10.2016 (Teil 6)

Ich fahre nun durch Tonto Basin, einen kleinen Ort, der sich mit einem großen Banner über der Straße damit rühmt, dass dort The West still lives. Aber eigentlich ist nur tote Hose abgesehen von ein paar Fast-Food Läden. Danach kommt Payson, wo ich ursprünglich vorhatte zu übernachten, aber dafür ist es noch viel zu früh am Tag.

Etwa zehn Meilen hinter Payson biege ich links ab und schon wird mein nächstes Ziel angekündigt, das ich nach etwa drei weiteren Meilen auf kurviger Straße, die stramm bergab führt, erreiche: Tonto Natural Bridge State Park

Tonto Natural Bridge SP

Beim Eingangshäuschen erinnert mich der Ranger, dass mir nicht viel Zeit bleibt, da auch hier um 17.00 Uhr geschlossen wird und die trails nur bis 16.00 geöffnet sind. Es ist jetzt schon ca. 15.30 Uhr. Ist aber kein Problem für mich, auch nicht, dass mein Ticket vom Lost Dutchman State Park hier nicht anerkannt wird. Der Ranger bedauert, dass diese ehemalige Arizona State Park Regelung irgendwann außer Kraft gesetzt wurde.

Ich beeile mich zu den Aussichtspunkten zu kommen, von denen aus man die Natural Bridge sehen kann. Zunächst gehe ich zu den viewpoints #3 und #4 am südlichen Ende der großen Parkplätze, die noch immer rappelvoll sind. Hier ist ganz schön was los. Sehr viele Familien sind unterwegs, die das perfekte Wetter (80° F) für einen Sonntagnachmittagsausflug nutzen und ein bisschen spazierengehen oder Picknick machen.

Tonto Natural Bridge SP Tonto Natural Bridge SP

Schick, schick, aber so richtig erfasst man die gewaltigen Dimensionen der Tonto Natural Bridge erst, wenn man runterwandert und die Felsbrücke aus der Nähe sieht. Also gehe ich anschließend im Schweinsgalapp den Gowan Trail, der sehr steil bergab zu einer kleinen Aussichtsplattform unmittelbar vor der Natural Bridge führt.

Tonto Natural Bridge SP Tonto Natural Bridge SP

Hier unten wacht ein Ranger darauf, dass die Leute keinen Blödsinn machen und zu Schaden kommen, denn die Felsen sind von der ewigen Feuchtigkeit extrem glitschig. Es ist aber erlaubt unter die Brücke zu gehen und das Schauspiel von der anderen Seite zu bewundern.

Tonto Natural Bridge SP

Langsam wird es Zeit sich von dem Tonto Natural Bridge SP zu verabschieden. War zwar nur eine kurze Stippvisite, aber der Park hat mir sehr gut gefallen und ich bin happy, dass bisher alles so gut geklappt hat. Ich fahre durch eine herrliche Landschaft weiter nach Norden und zweige kurz hinter dem kleinen Nest mit dem schönen Namen Strawberry nach Westen auf Highway #260 ab. Die Straße führt über einen hohen Pass, es wird noch einmal deutlich kühler (67° F), aber auf der anderen Seite des Höhenzuges ändert sich die Landschaft. Es ist nun viel wärmer und trockener.

Bald erreiche ich Camp Verde, das in einem tiefen Tal liegt, und wo das Thermometer wieder 88° F anzeigt, obwohl es schon kurz vor 17.00 Uhr ist. Von hier ist es nicht mehr weit bis Cottonwood, wo ich versuche im Best Western unterzukommen. Ist aber komplett ausgebucht. Beim Quality Inn werde ich fündig und checke gleich für zwei Nächte ein. Die erste kostet mich 100 USD, die zweite nur noch 79 USD. Im Mittel ist das für eine Mega-Touristenregion wie Sedona/Cottonwood ganz ok, zumal das Motel einen sehr guten Eindruck macht.

Ich habe tierischen Hunger und fahre zum China Buffet bei Safeway, aber leider ist das ein Fehlgriff. Lieblose Massenabfertigung erwartet mich, und das Essen ist höchstens zweitklassig. Finger weg von dem Laden! Nach dem Essen kaufe ich bei Safeway noch Batterien und inspiziere schon mal die Deli-Theke, wo ich mich morgen für das Frühstück eindecken werde.

Nun geht es zurück zum Motel, wo ich meine Fotos sichte, ein bisschen im Internet surfe und dann früh schlafen gehe.