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   Mein Amerika-Roman: Im Westen ist Amerika

(und überall sonst als Taschenbuch, Hardcover und Ebook)


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(Letzte Änderung: 3.12.2018 @ 13:35)

21.10.2016: Rückreise

Ich lasse mich um 6.00 Uhr wecken - von Lisa-Marie per Skype und meinem Handy. Ich bin aber eh schon seit 3.00 Uhr wach, denn das Handy liegt neben meinem Bett und ich habe vergessen es lautlos zu stellen. Dauernd piepen irgendwelche Nachrichten rein.

Um 7.00 Uhr bringt mich der Shuttle zum Airport. Frühstück fällt aus, denn das, was die Econo Lodge anbietet, hat mit zivilisiertem Frühstück nichts zu tun. Nicht mal Joghurt oder Toastbrot gibt es. Keine Bagels, nur irgendwelche verpackten Teilchen, die so süß sind, dass die Zähne quietschen. Kaffee gibt es immerhin, ansonsten liegen die Kernkompetenzen dieses Motels woanders - erschwingliche Preise, kostenloser Shuttle, Airport-Nähe. Die Lady von gestern abend ist auch schon früh auf den Beinen, aber ein Glück: sie fährt nicht mit dem Shuttle. Das hätte mir noch gefehlt.

Beim Terminal geht alles ruckzuck. Gepäckabgabe zwei Minuten, Security fünf Minuten inklusive Rucksack-Check. Diesmal muss ich den Ebook-Reader erklären. Geht trotzdem alles fix und ich habe plötzlich jede Menge Zeit. Zwei Stunden muss ich totschlagen.

Der Flug nach Houston vergeht wie im Flug. Beachtlich finde ich den Service von United. Auf einem Inlandsflug gleich zwei Getränkerunden ist doch recht zuvorkommend. In Houston habe ich natürlich wieder Aufenthalt (wieder zwei Stunden bis zum boarding) und verprasse die restlichen USD bei Subway und Starbucks.

Kurz vor dem planmäßigen boarding kommt eine Durchsage, die ein gate change von E18 nach E4 ankündigt. Das ist eine ganz schöne Strecke in Houston. Also alle Mann quer durch den Airport zu E4, wo wir dann eine geschlagene Dreiviertelstunde in der Schlange stehen, bis es endlich in den Flieger geht. Die Verspätung wird noch schlimmer, denn wir müssen noch eine Weile in der Parkposition verharren, weil ein Gepäckband defekt ist. Locker eine Stunde sind wir überfällig.

Während des Fluges döse ich die meiste Zeit und komme ziemlich übermüdet in Amsterdam an. Auch dort wird meine Geduld auf eine harte Probe gestellt, denn unser Flieger parkt an einem Neben-Gate, wo es wohl keine Gangway gibt. Also müssen Busse her, die aber auf sich warten lassen, und uns dann endlich zum Haupt-Terminal bringen. Auch dort gibt es noch ein paar Irrungen und Wirrungen, denn die baggage claim area wurde zwischenzeitlich geändert und wir müssen wieder kreuz und quer durch den Airport rennen.

Dann habe ich meine Siebensachen beisammen und lasse mich vom Shuttle zum Ibis Budget kutschieren, wo mein Auto unversehrt parkt. Die 3,5-stündige Autofahrt zurück nach Paderborn ist wie immer grenzwertig, aber mittlerweile habe ich eine gewisse Routine darin entwickelt mit ein paar kleineren Pausen ganz gut durchzuhalten.

Eine Super-Urlaub, nahezu perfekt, ist zu Ende. Die Heimat hat mich wieder! Ich freue mich auf meine Familie und auf die gewohnte Umgebung zu Hause. So ist es nach jeder Reise, mag sie auch noch so klasse gewesen sein.