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   Mein Amerika-Roman: Im Westen ist Amerika

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(Letzte Änderung: 3.12.2018 @ 13:35)

Tag 1: 09.10.2016 (Teil 1)

Nach einer ganz kurzen Nacht mit einigen jetlagbedingten Unterbrechungen stehe ich ultrafrüh um 4.00 Uhr auf und skype erst mal mit daheim. Draußen ist es natürlich noch stockdunkel, beim Check-out ist nichts los, das Frühstück verdient den Namen nicht und ich bin um 5.00 Uhr schon auf der Piste. Noch immer ist es dunkel.

Erst mal zu Denny´s in Tempe, etwas südöstlich von Downtown Phoenix, wobei ich die Adresse schon vorher ins Navi geladen habe und jetzt nur noch hinfahren und nicht mehr suchen muss. Ein einziger Gast ist außer mir da. Leider ist der Kaffee nicht mehr richtig warm, der stand bestimmt über Nacht rum, aber es ist noch akzeptabel und ich verzichte darauf das zu reklamieren. Außerdem sind die Moons klasse wie eh und je und überall bei Denny´s.

Denny´s Tempe Denny´s Tempe

Nächste Station ist Wal-Mart in Tempe - auch die Adresse ist im Navi - und ich kaufe den üblichen Krempel: Kühltasche, Getränke, Joghurt, Eis, Küchenrolle, ein paar Süßigkeiten usw. Keine einzige reguläre Kasse ist auf, ist ja auch noch quasi mitten in der Nacht, alles muss selbst ausgecheckt werden, was aber nicht bei allen Artikeln perfekt funktioniert. Die einzige Aufsicht führende Kassiererin ist ein wenig genervt, weil mehrere Kunden Probleme mit dem Prozedere haben.

Draußen dämmert es jetzt und es ist völlig klar, dass ein sonniger Tag bevorsteht. Zartes Blau zeigt sich am Himmel und auf der anderen Seite schöne warme Gelb- und Orangetöne, wo gleich die Sonne aufgehen wird. Ich fahre ganz entspannt bei sehr leichtem Verkehr durch Phoenix Suburbia zum Lost Dutchman State Park, wo ich um 7.00 Uhr ankomme. (Goldfield ist noch geschlossen, sieht mir aber schon von weitem viel zu touristisch aus und wäre eh nicht in Frage gekommen.)

Offenbar rechnet man mit vielen Gästen am heutigen Sonntag, denn schon zu so früher Stunde schiebt ein Ranger Dienst und ich zahle erst einmal meine 7 USD Eintritt. Der Ranger fragt nach meinen Plänen und schärft mir ein ja ausreichend Wasser für den Siphon Draw Trail mitzunehmen. Die Tour wäre ziemlich anstrengend und man sollte geübt sein, da der letzte Teil des Weges sehr steil sei.

Bevor ich losmarschiere balsamiere ich mich dick mit Sonnenschutz ein. Cap als Sonnenschutz auf, Kamera an die Seite und dann die Wanderschuhe an. Leichte Turnschuhe sind auf der Strecke keine gute Wahl, da es über viel Geröll und scharfkantigen slickrock gehen wird.

Der Siphon Draw Trail führt zunächst sanft bergan durch die westlichen Ausläufer der Superstition Mountains und bietet herrliche Ausblicke auf die gezackte Bergkette.

Lost Dutchman State Park

Klasse ist die interessante Wüstenvegetation für die Süd-Arizona ja bekannt ist. Immerhin ist die Blüte des Saguaro Kaktus die offizielle state flower.

Lost Dutchman State Park Lost Dutchman State Park Lost Dutchman State Park Lost Dutchman State Park

Dann wird es deutlich steiler und der Weg nimmt Kurs auf den Flatiron, eine markante und sehr hoch gelegene Felsformation, die aussieht wie ein umgedrehtes Bügeleisen - daher der Name. Spätestens jetzt bin ich froh über meine harten Wanderschuhe. Vor allem ist gut, dass ich so früh unterwegs bin, denn fast der ganze Weg liegt noch im Schatten und nun kommt eine harte Serpentinen-Passage, wobei der trail mächtig an Höhe gewinnt. Die Ausblicke auf das Flachland hinter mir werden immer besser. Ganz in der Ferne kann man Downtown Phoenix erahnen.

Lost Dutchman State Park