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Paderquellen - Bär ermittelt

Bücher von Dirk Möller

Paderquellen - Bär ermittelt Neu

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Griechenland Reisebericht 2021, 18.07.2021, Tag 12

Inselhüpfen Samos, Ikaria, Patmos

(Letzte Änderung: 23.07.2026)

Unser hoheitlicher Nachtschlaf wird durch am Hotel vorbei knatternde Motorräder gestört - es ist die Nacht von Samstag auf Sonntag, und scheinbar machen da auch die Einheimischen Party. Deshalb, und weil ich die Vorhänge ganz zugezogen habe, damit kein Lichtstrahl ins Zimmer fällt, schlafen wir etwas länger bis kurz nach acht.

Und dann?

Dass ich vor dem Frühstück durchs Mittelmeer pflüge, muss ich doch eigentlich nicht mehr extra erwähnen, oder?

Wir fahren in den Osten der Insel. Immer der Sonne entgegen.

Küste mit blühendem Oleander auf Ikaria Küste und Oleander auf Ikaria im Dunst

In Evdilos geht es rechts ab, und wir kurven einmal quer über die Insel. Wir kommen am Koskina Castle vorbei, ein byzantinisches Fort aus dem zehnten Jahrhundert, das hoch oben auf einem Hügel liegt. Eine dirt road führt dorthin, und ich möchte es wagen. Allerdings verschlechtert sich die Straße rasch, und es sind einige Kilometer noch, so dass wir lieber umkehren. Jetzt eine Reifenpanne wäre der worst case. Also zurück zur Hauptstraße.

Da, wo es später rechts zum Seychelles Beach und Manganitis abgeht, fahren wir links Richtung Plagia und Agios Kirykos. Vor uns liegt ein dichtes Nebelband, das sich erst auflöst, als wir schon fast in Agios Kirykos sind.

Küstenlinie auf Ikaria im Dunst

Wir fahren durch die Inselhauptstadt und kommen nach Therma, einen Kurort, bekannt für seine heißen Salzquellen. Auch hier ist es neblig. Wir lassen den Wagen etwas oberhalb der Kirche stehen, in der gerade ein Gottesdienst abgehalten wird, und gehen runter zum Hafen. Merkwürdig: Auch in diesem Ort sehen wir kaum Kinder oder Jugendliche. Es scheint, als wäre Ikaria zu einem ganz großen Teil Senioren vorbehalten.

Hafen mit Fischerboot und Häusern in Ikaria

Hier sind wir bei den Quellen, aber ausprobiert haben wir sie nicht.

Felsen und Hafen mit Steg in Ikaria

Eigentlich möchten wir noch einen Cappuccino trinken, aber die sehr große Taverna am Hafen, ist uns zu voll. Man sitzt da auch nicht richtig im Freien. Also verlassen wir Therma und fahren ein Stück weiter. Die Straße steigt steil an, und wir sind plötzlich über dem Nebel.

Nebel an den Bergen von Ikaria

Wir kommen nach Kerame, wo es erst recht neblig ist - nicht so einladend zum Baden, finden wir.

Felsplatten und Felsen im Meer auf Ikaria Strand mit Badegästen und Kiefern auf Ikaria

Wenig anders sieht es in Faros aus. In Verbindung mit dem starken Wind ist es auch gar nicht mal so warm. Auch kein Badewetter.

Felsige Küste mit Nebel auf Ikaria

Wir machen einen kleinen Spaziergang am Strand und siehe da: Es lockert zumindest etwas auf.

Kiesstrand und klares Wasser auf Ikaria Küste mit Häusern und klarem Wasser auf Ikaria

In einer Taverna am Strand essen wir ein Eis, dann geht es zurück nach Norden.

Wir fahren durch Armenistis durch, noch ein paar Kilometer die Küstenstraße weiter, dann liegt rechter Hand Annas Taverna. Dort möchten wir essen. Erst spielt uns aber unser Auto einen Streich. Der Schlüssel steckt in der Beifahrertür (nein, keine Zentralverriegelung) und lässt sich nicht mehr bewegen. Nicht raus, nicht nach links und auch nicht nach rechts drehbar. Da geht gar nichts. Ich ziehe und zerre und biege und breche und habe schon Angst, dass ich das Teil im Schloss abbreche, was ebenfalls ungefähr worst case wäre, da hat das Teil endlich ein Einsehen und lässt sich zurückziehen. Glück gehabt! Die Beifahrertür wird von innen verschlossen.

Das Essen bei Anna ist genauso gut wie bei Mary - naja fast zumindest:

Gericht mit Feta und Tomatensauce in einer Taverne auf Ikaria Gebratenes Hähnchen mit Kartoffeln in einer Taverne

Wir fahren wieder durch Armenistis, dieses Mal nach Osten, um zur nächsten Tanke zu kommen. Das sind ein paar (unnütze, hätten wir auf dem Hinweg erledigen sollen) Kilometer, aber wenigstens kann ich auf dem Rückweg bei gutem Licht ein paar Aufnahmen vom Mesakti Beach machen.

Strand mit Liegen und Sonnenschirmen auf Ikaria

Zum Tagesabschluss diese Aufnahme von der Terrasse vor unserem Zimmer.

Berge der Nachbarinsel im Abendrot vom Meer aus