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SouthEast Reloaded Tour 2019

(Letzte Änderung: 27.03.2020 @ 11:45)

Anreise: 12.10.2019

Fünf vor halb sechs: Wecker klingelt. Aufstehen!

Lisa-Marie ist pünktlich, sie freut sich auf die Reise. Ich mich natürlich auch. So können wir wie verabredet um 6:00 Uhr starten.

Es ist stockdunkel und mit 13° C recht frisch. Wir kaufen beim Backfuchs an der Neuhäuser Str. noch ein paar Brötchen, anschließend ein Tankstopp bei der bft-Tanke in Elsen. Danach kann es losgehen.

Wir fahren über die A44, dann die A1 nach Norden (das Teilstück ist eine einzige Baustelle), die A2 Richtung Emmerich und quer durch Holland. Schön langsam fahren: Abschnittsmessung Tempo 100!

Pünktlich um 9:30 Uhr sind wir bei Drive Up Services in Rozenburg. Schlüssel abgeben, ein paar Fotos vom Auto, unterschreiben und schon sind wir shuttle-fertig. Der lässt auch keine Minute auf sich warten, wir werden umgehend chauffiert und zehn Minuten später bei Departures C abgeliefert.

Wir müssen durch den ganzen Airport, um zum Schalter von Icelandair zu kommen. Der ist natürlich noch geschlossen, wir sind wieder mal superfrüh dran. Man schickt uns weiter zu Sektion 1A, was natürlich Quatsch ist, wie wir bald selbst feststellen. Also wieder zurück mit allem Gepäck und warten, bis der Check-In öffnet. Es ist jetzt 10:20 Uhr und die Schalter machen erst um 10:45 Uhr auf.

Endlich geht es los. Gut, dass bei Security fast gar nichts los ist. Wir kommen sofort dran, werden aber pingeligst durchsucht. Alles müssen wir auspacken. Jedes Teil, jedes Kabel wird inspiziert. Immer wieder Sprengstofftest. Ist aber kein Problem, wenn es der Sicherheit dient. Außerdem haben wir dicke Zeit bis zum Boarding. Abflug ist ja erst um 14:00 Uhr.

Wir nehmen bei Burger King ein zweites Frühstück zu uns bestehend aus einem Kid´s Menü für Lisa-Marie und zwei Whopper Jr. für mich.

Flug

Es folgt das große Zeit-Totschlagen. Bei einem kleinen Rundgang finde ich dieses hübsche Mitbringsel:

Flug

Wir sehen dem Regen zu, der über Amsterdam niedergeht. In Paderborn - ok, es war noch dunkel - war es dagegen wolkenlos.

Der erste Flug ist kurz und vergeht mit Seriengucken (Skylines) und Musikhören wie ... nein, das Wortspiel spare ich mir. Er bringt uns nach Keflavik, dem Flughafen von Rejkjavik, der Hauptstadt Islands.

Lisa-Marie meint, wir hätten "Opferplätze". Auf Deutsch: benachteiligte Plätze ohne Fenster. Ich recke mich ganz nach hinten und fotografiere aus dem Fenster der Sitzreihe hinter uns.

Flug

Bevor wir uns den Flughafen näher zu Gemüte führen können, müssen wir erst mal in die Secondary Inspection, das Törchen, durch das alle müssen, leuchtet bei uns gelb. Preselected by TSA, wie es offiziell heißt. Wir ziehen die Nummern 482 und 483, vor uns wartet #481. Geht aber recht fix.

Wieder müssen wir alles auspacken, wieder Sprengstofftests. Alles höflich, alles nett, alles unkompliziert.

Als das alles erledigt ist, betreten wir isländischen Boden. Als Erstes wird man durch einen riesigen gift shop geschleust. Dahinter liegen Restaurants und andere Läden mit teils aberwitzigen Preisen. Unglaublich teuer - viel zu teuer für uns. Nicht mal einen Cappuccino werde ich mir hier gönnen.

Hübsch ist der Airport allerdings. Und er verschafft mir einen Überblick über das Land, das ich zum ersten Mal in meinem Leben betrete (wenn man das so sagen darf).

Flug Flug

Wie erwartet ist alles sauteuer und ich verkneife mir jedwede Geldausgabe.

Flug

Wir gehen zu unserem Gate D15, das über einen ganz kleinen Sitzbereich verfügt. Aber es gibt kostenloses Wifi und Steckdosen, so dass ich mein Surface aufladen kann. Nach und nach füllt sich der Wartebereich und ist bald proppevoll. Meine vage Hoffnung, dass der Flug vielleicht nicht so voll ist, zerstäubt in der isländischen (Flughafen-)Luft.

Bevor wir an Bord gehen, folgt ein nächstes Sicherheitsinterview. Alle, die schon in der Secondary waren, werden noch mal gesondert abgefertigt. Also auch wir. Einer älteren Dame, die mit einer Seniorinnengruppe unterwegs ist, entlockt das die Bemerkung: "If I have to change my hoodie again, I will cry."

Diesmal sitzen wir an den Ausgängen. Ich kann meine Beine ausstrecken - herrlich! Dafür gibt es weder Essen noch Decken. Aber wir wollen mal nicht meckern: You get bekanntlich für what you gepaid hast.

Lisa-Marie nutzt die Zeit für etwas Sinnvolles und bereitet sich auf eine nach den Ferien anstehende Klausur vor.

Flug

Wir sind die Ersten, die aus dem Flieger raushuschen. Und so dauert Immigration inklusive APS-Automat und Besuch beim Officer mit ein paar Standardfragen 15 Minuten. Dann heißt es: "Have fun. Welcome in!" Wir sind im gelobten Land.

Unser Gepäck kommt an carousel #1. Es geht relativ zügig, aber Lisa-Maries Koffer ist defekt. Ein Rad ist abgegangen.

Wir müssen zum Hilton. Dafür müssen wir von Terminal 3 zu Terminal 2, was man mit einem kostenlosen Shuttle erledigt. Bis wir den gefunden haben, vergeht aber eine Weile. Während wir suchen, kommen wir an einer ATM vorbei und ich besorge erst mal ein paar Dollar. Wir haben nämlich nicht einen Cent Bargeld.

Im richtigen Terminal angekommen fahren wir ins Basement, wo das Hotel nicht mehr weit ist.

Wir checken ein und bekommen Zimmer #5007. 19:45 Uhr sind wir da. Schön groß, gehobener Standard. Alles bestens.

Nur essenstechnisch sieht es mau aus. Für einen Restaurantbesuch ist es schon zu spät und so halten wir uns mit ein paar Snacks über Wasser.

Um 20:45 Uhr gehen bei uns die Lichter aus. Wir sind k.o.