Vive la France 2025!
(Letzte Änderung: 11.08.2025 @ 14:41)
Tag 12: 26.04.2025
Heute geht es in den Osten der Insel, auf die Caravelle-Halbinsel. Ungefähr 75 Minuten Fahrtzeit. Wir kommen durch verschiedene Orte, der letzte ist Tartane. Wir halten kurz an und machen ein paar Bilder vom Plage du Ponton.
Kurz hinter dem Ort endet die asphaltierte Straße und geht in Schotter über. Wir parken. Es geht zwar noch weiter mit dem Auto zu dem eigentlichen Parkplatz, aber wir laufen den knappen Kilometer - nicht, weil die Straße so übel ist, sondern weil ich vermute, dass der Parkplatz am Ende komplett voll sein wird. Wo wir parken, ist schon kaum noch was frei.
Die Sonne knallt ziemlich vom Himmel, es ist brütend heiß. Also gut einschmieren, denn der Trail - immerhin elf km - bietet vermutlich kaum Schatten.
Es geht bergauf, dann kommen wir zu dem riesigen Parkplatz, wo sehr wohl noch etwas frei gewesen wäre. Aber nicht schlimm, so sind wir schon mal warmgelaufen, buchstäblich, denn der Schweiß strömt bereits. Wir erklimmen einen Viewpoint mit schönem Blick über die Halbinsel. Dass es hier oben auch einen Leuchtturm gibt, verpenne ich - Trottel!
Hier trennen sich Anjas und meine Wege. Während Anja zum Auto zurückgeht, mach ich mich an die große Runde über die gesamte Halbinsel.
Der Weg geht erstmal steil bergab, bevor er auf die Küste trifft und eine scharfe Rechtskurve beschreibt.
Ab jetzt führt er in stetigem Auf und Ab, über etliche Stufen, an den Steilklippen entlang. So geht es über einige Kilometer.
Ein zweiter Viewpoint. Puuh - anstrengend hier rauf.
Danach geht es steil, aber so richtig steil bergab, und das über Geröll und Fels. Gut aufpassen, dass man sich nicht vertritt!
Schließlich erreicht man die Mangroven-Wetlands. Hier helfen Boardwalks über die schlüpfrigen Stellen. Der Schatten unter den Bäumen kommt auch richtig gut.
Eine Französin spricht mich an, mit welcher Kamera ich denn fotografieren würde - wer nicht mit Handy knipst, fällt schon auf. Wir quatschen ein bisschen über Kameras, dann trennen sich unsere Wege.
Es geht Treppen hoch. Und runter. Und wieder hoch. Zum Schluss wartet ein richtig starker Anstieg zum Parkplatz. Der Rest ist Auslaufen, leicht bergab zu unserem Auto.
Komplett schweißgebadet, wie frisch und ausgiebig geduscht, komme ich dort an. Ich tropfe, die Fototasche an meiner Hüfte ist klitschnass. Puuh, das war nicht ohne. Die vielen Anstiege, dann die gleißende Sonne im Zenit, der man über 90% der Strecke schutzlos ausgeliefert ist. 32° im Schatten, und ich hatte viel zu wenig Wasser dabei.
Ich gieße mir einen halben Liter über den Kopf und trinke anschließend einen Liter, mehr oder weniger auf ex. Dann geht es wieder, und ich bin startklar für den Rückweg.
Wir machen einen Stopp beim Carrefour, um Getränke nachzutanken. Aber wir finden keine Coke Zero. In dem ganzen, riesigen Supermarkt nicht. Halt, doch! Eine einzige kleine Flasche steht noch im Regal. Ungekühlt. Für diese eine Pulle stellen wir uns aber nicht in die langen Schlangen vor den Kassen.
Bei einer Bäckerei in dem riesigen Einkaufszentrum finden wir nichts, was uns gefällt. Wir sind vom Obstkuchen verwöhnt ...
Zurück zum Hotel. Immer mal wieder kleine Staus vor den Kreisverkehren, das ist hier nicht ungewöhnlich. Wir halten noch kurz bei der Tanke und kaufen Kuchen. Leider gibt es den übelst genialen Obstkuchen heute nicht, aber der Käsekuchen sieht auch nicht schlecht aus.
Noch ein letzter Abstecher zum Carrefour Express, wo wir Getränke nachladen und uns ein Eis am Stiel gönnen.
Dann geht´s an den Pool - ein bisschen ausruhen.
Ich mache zwischendurch noch ein paar Fotos im Garten des Hotels.
Zum Abendessen gibt es Pizza - wieder von Le Pizen, der Pizzeria, wo wir am ersten Abend waren. Diesmal nehmen wir eine große Pizza mit, die wir auf unserem Balkon verputzen.