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Vive la France 2025!

(Letzte Änderung: 11.08.2025 @ 14:53)

Abreise: 28.04.2025

Abreise. Wir haben massig Zeit. Auch beim Frühstück. Und auch, um den Wagen von außen zu reinigen, bevor wir um kurz vor elf auschecken. Wir fahren zur Tankstelle, tanken voll und kaufen eine Wertkarte für zwei Euro, mit der wir den Staubsauger dazu bewegen, den Wagen innen in einen vorzeigbaren Zustand zu versetzen. Sonst sollen wir ja 45 EUR Strafe blechen, hieß es bei der Anmietung. Zufrieden mit dem Ergebnis unserer Bemühungen fahren wir zum Vermieter und sind gespannt, wie akribisch wohl die Begutachtung ausfallen wird, nachdem wir ja nicht die uns nahegelegten 25 EUR Servicegebühr gezahlt haben.

Eine gute halbe Stunde später sind wir nach ein paar der üblichen Mini-Staus vor den Kreisverkehren an Ort und Stelle. Es ist diesmal gerammelt voll, und besonders freundlich wird man wieder nicht behandelt. Man muffelt so vor sich hin, die Kunden scheinen eher lästig zu sein. Naja ... Immerhin hat man nichts zu monieren an unserem Gefährt - wie auch, wenn keiner auch nur einen Blick riskiert?

Der Shuttle fährt direkt los - auch der Fahrer macht einfach nur einen genervten Eindruck. Ja, meine Güte, ich kann verstehen, dass man nicht jeden Tag Bock auf seinen Job hat, aber das ist schon auffällig negativ.

Viereinhalb Stunden vor Abflug sind wir beim Airport, natürlich viel zu früh.

Bei Security darf ich alles auspacken, aber wirklich alles. Ist mir wurscht, wir haben es nun wirklich nicht eilig.

Beim Gate vertreiben wir uns stundenlang die Zeit, bis es endlich losgeht.

Mini-Turbulenzen. Nachtflug. Nichts Besonderes zu berichten.

Siebeneinhalb Stunden später, nach einem kleinen Frühstück und insgesamt guter Verpflegung in der Holzklasse, landen wir um halb sieben, also eine halbe Stunde vor dem geplanten Touch Down, in Orly - was nicht anders geht, aber impliziert, dass wir wieder durch die ganze Stadt zuckeln müssen mit der Bahn nach Charles de Gaulles. Von dort geht später der Flieger nach Hannover.

Ach so: Bei der Einreise staut es sich vor der Passkontrolle. Irgendwelche wichtigen Dinge werden auf Französisch - und nur auf Französisch - kundgetan. Wir kapieren gar nichts und stellen irgendwann die Ohren auf Durchzug. Was anscheinend weder ganz falsch noch weiter schlimm ist. Jedenfalls werden wir ins Land gelassen, in dem wir doch eigentlich die ganze Zeit waren. (Merke: Martinique, von wo wir kommen, ist auch Frankreich.) Verstehen tun wir auch das nicht. Aber muss man ja vielleicht auch nicht.

Wir kaufen Tickets für OrlyVal und RER-B, die beiden Zuglinien, die die Airports verbinden. Auch das geht ruckzuck. Ein Umstieg in Anthony, und schon sitzen wir im Zug nach CDG. Dieser füllt sich mehr und mehr. Erstaunlich, wie viele Leute morgens früh schon zum großen Airport im Norden von Paris unterwegs sind bzw. vorher aussteigen, um in die City zu gelangen. Sitzplätze sind irgendwann aus, viele Leute müssen mit Stehplätzen Vorlieb nehmen.

Wir kommen am Stade de France vorbei und eine Stunde später beim Terminal 2 CDG an. Endstation.

Wir nehmen den Shuttle von Terminal 2F zu 2G, der eine Viertelstunde über das Flughafengelände zuckelt. Und wieder werde ich bei Security komplett gefilzt - was habe ich nur an mir?

Wir sind um neun Uhr am Gate - um 13:30 Uhr geht´s erst weiter. Also wieder massig Zeit zum Rumgammeln. Immerhin gibt es hier bequeme Sitzgelegenheiten, wo man auch die Beine hochlegen kann. Man muss nur aufpassen, nicht einzuschlafen. Stichwort Nachtflug und so ...

Ich schaffe es noch, die erste Halbzeit SCP - Elversberg zu gucken und mich über das Festival vergebener Chancen zu ärgern, das mutmaßlich den Aufstieg kostet, dann heißt es Flugmodus an und los. Wir sitzen in Reihe 3.

Wir nähern uns heimischen Gefilden.

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Wir landen. Ruckzuck sind wir durch alle Formalitäten durch, Gepäck haben wir immer noch nicht.

Annalena kommt uns schon entgegen. Klasse!

Auf der A2 ist Stau, wir müssen runter und ihn umfahren. Was mir immerhin Gelegenheit gibt, Fußball zu schauen und mich über den Bayernsieg zu freuen.

Fröhlich, aber erschöpft kommen wir in Paderborn an.

Fazit: Très bien! Wirklich. Really. Eine coole Reise.