Vive la France 2025!
(Letzte Änderung: 11.08.2025 @ 14:47)
Tag 13: 27.04.2025 (Teil 2)
Wir fahren nach Les Anses d´Arlet - ein hübscher Küstenort mit wohlklingendem Namen. Es gibt hier einen schönen Pier und eine hübsche Kirche. Und natürlich - bei dem Namen ja wohl Pflicht - einen schönen Strand. Aber Obacht! Nicht im Parkverbot parken - die Politessen und ihre männlichen Kollegen haben ein waches Auge.
Wir werfen einen Blick in die Kapelle - hübsch!
Und noch ein paar Bilder von der schönen Uferpromenade mit den vielen bunten Fischerbooten, die sehr fotogen platziert wurden.
Wir fahren weiter.
Den Stopp beim Le Diamant Viewpoint muss ich kaum erwähnen - man sieht so gut wie nichts im Nebel.
Nächste Besichtigungspunkt: Mémorial Cap 110, ein Mahnmal zur Erinnerung an Zeiten der Sklaverei. Hier lief in der Nacht vom 8. auf den 9. April 1830 ein illegales Handelsschiff mit einer unbekannten Anzahl afrikanischer Gefangener auf den Felsen von Anse Caffard auf Grund. Am Tag nach dem Schiffbruch wurden sechsundvierzig Leichen an der Küste gefunden, darunter zweiundvierzig Schwarze und vier Weiße. Weiße, eindrucksvoll traurig dreinblickende Skulpturen erinnern an diese dunkle Stunde.
Bei gutem Wetter wäre der Blick über die Diamant-Bucht sicherlich noch schöner.
Wir fahren ans westliche Ende des Diamant-Strandes. Hier ist es ganz einsam, kaum ein Mensch zu sehen. Gefällt uns richtig gut.
Auch dem Main Beach statten wir noch einen kurzen Besuch ab.
Schließlich fahren wir im strömenden Regen Richtung Hotel.
Bei einer Boulangerie halten wir und versorgen uns mit Baguettes und Croissants fürs Abendessen.
Wir hauen uns an den Pool - bis dieser von ca. 100 (!) Kindern und Jugendlichen gestürmt wird. Das ist irgendein Event plus Kindergeburtstag oder so. Man weiß es nicht, nur, dass es mit der Ruhe und Gemütlichkeit vorbei ist. Die sind zwar alle ganz brav, aber so viele mitteilungsbedürftige Kinderkehlen - wir suchen das Weite.