Vive la France 2025!
(Letzte Änderung: 11.08.2025 @ 10:29)
Tag 4: 19.04.2025 (Teil 1)
Wir trudeln wieder früh ein beim Frühstück - halb sieben ist es. Und sind bei Weitem nicht die Einzigen. Der Jet-Lag ist noch nicht verraucht. Nicht nur nicht bei uns, auch den anderen Gästen scheint es so zu gehen. Übrigens muss ich korrigieren: Hier sind nicht 99% Franzosen, sondern 99,9 %. Sind wir die einzigen Nicht-Franzosen? - Man weiß es nicht.
Was man weiß, ist, dass das Frühstücksbuffet nicht schlechter geworden ist über Nacht. Der Guaven-Saft ist ein Gedicht. Guave überhaupt - egal, in welcher Form: Saft, Marmelade, Frucht ...
Wir fahren los - bewegen uns immer noch auf Grande Terre, dem rechten Flügel der wie ein Schmetterling geformten Insel Guadeloupe. Zu einem ungünstigen Zeitpunkt: viertel vor acht ist auch in Le Gosier Rush Hour, wenn man das so nennen darf. Auf jeden Fall führt uns Google Maps ein gutes Stück am Stau vorbei über kleine Schleichwege, bis wir dann doch auf die Hauptstraße müssen, wo es nur noch stop&go-mäßig weitergeht. Bis wir durch Pointe-a-Pitre durch und auf Basse Terre sind, stehen wir bestimmt eine Dreiviertelstunde Stoßstange an Stoßstange.
Erst hinter Bananier wird es besser. Da sind wir schon fast bei unserem ersten Tagesziel: Plage de Grande Anse.
Vulkanisch grauer Sand, dahinter eine idyllisch anmutende Palmenreihe.
Los ist hier so gut wie nichts. Außer uns nur eine Dame mit Hund. Ein paar Strandspaziergänger schlendern auch noch vorbei.
Man hat einen guten Blick auf die Îles des Saintes im Süden der Hauptinsel.
Wir fahren ein Stück zurück und biegen ins Landesinnere ab. Die Carbet-Wasserfälle sind das nächste Ziel.
Eine schmale, aber gut befahrbare acht km lange Piste durch den Wald bringt uns zu einem Besucherzentrum.
Dass das hier eine Top-Destination für viele, viele Touristen ist, ist unübersehbar. Die Straße ist ein gutes Stück an den Seiten zugeparkt.
Vom Visitor Center hat man bereits einen guten Blick über den Regenwald.
Die Vegetation ist einfach klasse. Sehr ursprünglich hier. Sehr dschungelmäßig, wie auf den Seychellen. Begeistert uns.
Der Trail zu den 2eme Chute du Carbet beginnt gleich hinter dem Visitor Center - aber erst, nachdem wir unsere fünf Euro Eintritt pro Person bezahlt haben.
Gleich zu Beginn erste Views auf die Wasserfälle - noch sehr distanziert bzw. mit dem Tele herangezoomt.
Der halbstündige Trail ist klasse. Es geht durch spektakulären tropischen Bewuchs.