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Paderquellen - Bär ermittelt

Bücher von Dirk Möller

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Gran Canaria Reisebericht 2022, 14.04.2022, Tag 1, Teil 2

Hiking Gran Canaria

(Letzte Änderung: 19.07.2026)

Die nächste Bucht sieht etwas besser aus: Playa de Amadores. Auch total touristisch, auch zu voll, aber nicht so heftig wie Puerto Rico.

Playa de Amadores mit Promenade Playa de Amadores mit türkisfarbenem Wasser und Besuchern

Hinter Playa de Amadores hört der Trubel schlagartig auf. Wir folgen der Autobahn GC-1 bis zu ihrem Ende und biegen nach Norden ab. Über kleine, kurvige Straßen geht es nach La Aldea. Während der Fahrt bekommen wir einen guten Eindruck von dem ursprünglichen Gran Canaria, nicht dem touristisch übererschlossenen Süden.

In La Aldea biegen wir links ab. Eine schmale Straße windet sich die Steilklippen hoch. Sie endet bei einem herrlichen Aussichtspunkt, dem Mirador del Balcón.

Hier oben ist es nicht windig, sondern richtig stürmisch. Man muss aufpassen, dass einem das Handy nicht aus der Hand geweht wird. Kopfbedeckungen sind auch eher ungünstig, selbst Sonnenbrillen. Dafür ist die Aussicht auf die wilde Westküste der Insel fantastisch.

Steilküste und Atlantik an der Westküste von Gran Canaria Westküste und Steilwand vom Mirador del Balcón Aussichtsplattform am Mirador del Balcón über dem Atlantik

Wir fahren zurück nach La Aldea, bleiben diesmal aber auf der GC-210. Das ist die berühmte Kurvenstrecke durch den "Grand Canyon" von Gran Canaria. Mit dem Original kann es der Barranco de La Aldea nicht aufnehmen, aber die Strecke ist trotzdem absolut sehenswert. Der Straßenverlauf lässt einem allerdings mehr als einmal die Haare zu Berge stehen. Es ist stellenweise so eng, dass man nur hoffen und beten kann, dass kein Gegenverkehr kommt. Leider klappt dieses ein paarmal nicht, und Millimeterarbeit beim Navigieren ist angesagt. Uns kommt ein Einheimischer entgegen, der sich erst weigert zurückzusetzen, obwohl er bergab fährt, und es viel kürzer für ihn ist, bis zur nächsten kleinen Verbreiterung der Straße zurückzusetzen. Der Kerl stellt sich stur und schimpft. Ok, denke ich, stelle ich mich auch stur. Ohne zu schimpfen. So stehen wir dann also ein, zwei Minuten, bis sich der freundliche Zeitgenosse bequemt, den Rückwärtsgang einzulegen. Dauert nur zehn Sekunden und ich bin an ihm vorbei. Noch ein freundlicher Gruß beiderseits, und wir fahren getrennter Wege.

Das Licht wird immer besser, und so lässt sich der Barranco de La Aldea sehr schön ablichten.

Straße und Berglandschaft bei La Aldea Berglandschaft und Gestrüpp bei Tejeda

Die Presa del Caidero de la Niña liegt dunkelgrün unterhalb der Straße:

Stausee Presa de Parralillo mit grünem Wasser Stausee zwischen Bergen auf Gran Canaria

Im Hintergrund taucht bereits der Roque Nublo auf.

Staumauer und Berge auf Gran Canaria Stausee mit niedrigem Wasserstand auf Gran Canaria Grünes Wasser im Stausee zwischen Bergen Wasserfläche des Stausees auf Gran Canaria

Die Straße wird immer spektakulärer.

Straße am Hang über dem Stausee auf Gran Canaria

Presa del Parralillo:

Stausee mit niedrigem Wasserstand und Felsen auf Gran Canaria