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Paderquellen - Bär ermittelt

Bücher von Dirk Möller

Paderquellen - Bär ermittelt Neu

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Portugal Reisebericht 2026, 05.08.2026, Tag 16, Teil 2

Oh Miradouro

(Letzte Änderung: 5.10.2026 @ 20:11)

Die Sonne schafft es immer mal wieder zwischen den Wolken hindurch. Die Capela de Nossa Senhora das Vitórias – was für ein Wortungetüm! Aber hübsch ist sie dennoch, auch wenn der Zahn der Zeit unübersehbar an der Kapelle genagt hat.

Neugotische Capela de Nossa Senhora das Vitórias am Lagoa das Furnas

Der subtropische Regenwald im Hintergrund ist ebenfalls ein Hingucker.

Subtropischer Wald am Lagoa das Furnas Farn im Unterholz am Lagoa das Furnas

Überhaupt die Pflanzenwelt.

Hohe Bäume am Ufer des Lagoa das Furnas Parkähnliche Landschaft mit Bäumen am See Nebel über den bewaldeten Hängen am Lagoa das Furnas

Ich bleibe alle zehn Meter stehen und fotografiere.

Wir fahren halb um den See herum und verlassen die Hauptstraße.

Eine Nebenstraße direkt am Ufer führt zu einem Parkplatz, der zu einer fee area gehört.

Lagoa das Furnas mit grünen Hängen

Hier muss also Eintritt gezahlt werden, doch wofür? Außerdem ist niemand zu sehen, der hier kassiert. Ich marschiere los, an einem Souvenirladen vorbei und finde immer noch niemanden, der kassiert. Wenig später kann man riechen, was es hier zu sehen gibt: Schwefel. Ich bin bei den Calderas gelandet, ohne es zu wissen. (So viel zum Thema perfekte Vorbereitung.)

Dampfende Fumarolen der Caldeiras am Lagoa das Furnas Erdhügel über den Kochgruben für den Cozido Brodelnder Schlamm in den Caldeiras

Überall brodelt und dampft es. Und müffelt.

Holzstege zwischen dampfenden Quellen Graues Schlammloch in den Caldeiras das Furnas

Das hat schon was von Klein-Yellowstone hier. Wobei es mich noch eher an den Lassen Volcanic NP erinnert.

Auch die Pflanzenwelt ist interessant. Hyazinthen und Ingwerlilien im Überfluss.

Blütenstand einer Ingwerlilie Hohe Baumstämme im Wald bei Furnas

Nach diesem schönen Besuch fahren wir zum Hotel zurück. Dabei kommen wir durch Furnas und erhaschen einen Blick auf den weltberühmten Park, aus dessen geothermalen Stätten es ebenfalls dampft. Der Parque Terra Nostra geht auf das Jahr 1775 zurück, als der amerikanische Kaufmann Thomas Hickling hier sein Sommerhaus mit exotischem Garten anlegte; das eisenhaltige Thermalbecken wird seit den 1770er-Jahren genutzt.

Abendessen gibt es in der Snack Bar des Hotels. Mein vegetarisches Club Sandwich ist super, Anjas Caesar Salad eher nicht.

Wir machen noch einen Spaziergang – einfach auf die andere Seite der Straße, schon sind wir da. Hübsch hier, auch ohne Sonne.

Hafen von Povoação mit Segelbooten Hafen von Povoação mit dem Hotel do Mar im Hintergrund Wolkenverhangene Steilküste bei Povoação