Headerbild1 Headerbild2 Headerbild3 Headerbild4 Headerbild3 Headerbild1
headerbildmobil1 headerbildmobil2 headerbildmobil3 headerbildmobil4 headerbildmobil1
Logo
Paderquellen - Bär ermittelt

Bücher von Dirk Möller

Paderquellen - Bär ermittelt Neu

Wenn du auch meine Romane entdecken möchtest, findest du auf meiner Autorenseite weitere Informationen und Leseproben.

Portugal Reisebericht 2026, 28.07.2026, Tag 8

Oh Miradouro

(Letzte Änderung: 5.10.2026)

Wir sind punkt sieben beim Frühstück, und siehe da: alles perfekt vorhanden. Hier wird Service ganz groß geschrieben. Wir bedanken uns ausdrücklich, dass alles so schön schon angerichtet ist, und lassen es uns schmecken.

Noch ein wehmütiges Abschiedsfoto vom Pool.

Pool der Quinta dos Poetas am Morgen

Der Wagen ist schon vorgefahren, sodass wir nach dem Frühstück direkt abzischen können. Knapp drei Stunden Autobahn, die stellenweise gähnend leer ist.

Fast leere Autobahn Richtung Lissabon

Keine einzige Baustelle. Der totale Gegensatz zu Deutschland.

Kurz vor Lissabon tanken wir voll und kommen überpünktlich bei der Vermietstation an. Die Rückgabe geht fix, es wird nichts beanstandet. Bei bereits 29 (!) dokumentierten, teils größeren Macken auch kein Wunder. Wer guckt da noch genau hin und sucht die 30.? Dass die Kaution von 1.650 EUR aber erst in 30 Tagen freigegeben werden soll, finde ich frech. Sage ich dem Mitarbeiter auch, aber klar: er kann nichts dazu. Ist nur blöd, wenn man für zusammen 500,- EUR Mietwagen bucht auf einer Reise und 4.500,- Kaution geblockt wird. Dazu alle Hotelrechnungen usw. und schon ist das Kreditkartenlimit recht nahe. Wir haben zwar immer mehrere im Einsatz auf Reisen, aber die mit den guten Versicherungen wird ziemlich ans Limit belastet. Da hilft nur eine Direktüberweisung vom Referenzkonto.

Zehn Minuten später fährt der Shuttle zum Flughafen. Weitere zehn Minuten später sind wir da. Ganz schön was los hier.

Wir sind wieder mal früh am Start, es gibt noch nicht einmal ein Gate für unseren EasyJet-Flug. Also erstmal durch Security, wo – welch Wunder! – nichts einer genaueren Überprüfung unterzogen wird.

Wir schlagen Zeit tot.

Der Flug startet pünktlich und dauert nur 90 Minuten. Länger wäre auch ungut, denn ich habe noch nie, nie, nie so beengt gesessen.

Enger Sitzabstand im Flugzeug Blick aus dem Flugzeug nach dem Start in Lissabon Tragfläche über der Landschaft bei Lissabon

Vorgelagerte Inseln:

Inseln vor Madeira aus dem Flugzeugfenster Wolken und Insel unter der Tragfläche

Madeira liegt unter uns.

Madeiras Südküste beim Landeanflug

Wir landen pünktlich um halb vier. Ohne Gepäck sind wir ruckzuck aus dem Flughafen raus und rufen den Autovermieter Magic Islands an. Man verspricht, uns in ein paar Minuten abzuholen. Klappt.

Zehn Minuten Fahrt im proppenvollen Kleinsitzer, dann sind wir auch schon da. Anja kümmert sich um das Gepäck, während ich schon zur Rezeption eile. Hat den Vorteil, dass wir die Ersten sind und ruckzuck mit einem super ausgestatteten, absolut schadenfreien Mazda2 vom Hof bzw. aus dem Parkhaus fahren können. (Natürlich auch hier eine hohe Kaution.)

Bis zum The Views Oasis Hotel sind es nur ca. fünfzehn Minuten. Es geht steil bergauf und bergab, was auf Madeira Standard zu sein scheint. Schwierig bis unmöglich ist es, auf dem Hotelparkplatz noch einen Stellplatz zu finden. Da ist zwar einer frei, aber so eng, dass ich beim Rückwärtseinparken feststelle, dass ich zwar reinkomme, aber nicht aus dem Auto. Türöffnen unmöglich, dafür ist der SUV rechts von mir einfach zu fett. Egal, wir parken auf dem kostenlosen, nicht-asphaltierten Streifen etwas oberhalb des Hotels.

Professioneller, sogar deutschsprachiger Check-in und ein schönes, großes Zimmer:

Zimmer im The Views Oasis Hotel

Macht alles einen sehr guten Eindruck.

Wir haben tierischen Kohldampf und begeben uns an die Poolbar, die in einer halben Stunde schließt. Die Küche hat aber noch auf. Wir bestellen jeweils den Haus-Burger mit Pommes. Gar nicht mal so gut, ehrlich gesagt. Viel zu „fleischlastig“. Burger-Patty, dazu Schinken und Bacon und das Ganze fetttriefend mit dick Käse, aber ohne Salat, Tomate o.ä. – nicht so unser Ding. Auch nicht die eindeutig britische, ziemlich nervige Großfamilie, die die gesamte Poollandschaft unterhält. Wow, der Kontrast zu dem gesetzten Quinta dos Poetas, das wir gewohnt sind, ist schon erheblich.

Von solchen Petitessen lassen wir uns aber nicht die Laune verderben, sondern machen einen Abstecher zum Praia dos Reis Magos, der direkt hinter unserem Hotel und der davor verlaufenden Promenade liegt. Das Licht ist zwar nicht optimal, aber trotzdem lassen sich ein paar Eindrücke festhalten.

Steinstrand Praia dos Reis Magos Schwarze Basaltfelsen an der Praia dos Reis Magos

Sandstrand à la Algarve: Fehlanzeige. Das weiß man natürlich, wenn man Madeira bereist.

Steg an der Promenade von Reis Magos Kieselstrand an der Küste von Caniço Gartenanlage des Hotels mit Blick aufs Meer Felsen an der Küste von Caniço in der Abenddämmerung

Das Hotel macht auch äußerlich einen guten Eindruck.

Der Garten ist super-gepflegt.

Weißer und rosa Oleander im Hotelgarten Pinkfarbener Oleander im Hotelgarten Palmlilien im Garten des Hotels

Auf Pool haben wir nicht so richtig Lust. Ist uns einfach zu trubelig hier. Wir lassen den Tag ganz gemütlich ausklingen.