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Paderquellen - Bär ermittelt

Bücher von Dirk Möller

Paderquellen - Bär ermittelt Neu

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Portugal Reisebericht 2026, 13./14.08.2026, Abreise

Oh Miradouro

(Letzte Änderung: 5.10.2026 @ 20:05)

Letzter Tag. Abreise. Aber erst am frühen Abend. Wir lassen uns deshalb besonders viel Zeit mit dem Frühstück und werden erst kurz vor zehn Uhr fertig. Noch ein bisschen packen, bevor wir um 11:00 Uhr das Zimmer räumen. Wir checken aus, lassen das Gepäck aber stehen. Das wollen wir nicht auf die letzte Runde der Stadtexploration mitnehmen.

Diese führt uns zunächst zur Brücke, die irgendwie die zentrale Anlaufstelle in Porto ist. Hier muss jeder hin, allerdings ist es heute Morgen deutlich leerer als vor ein paar Tagen. Liegt vielleicht am nicht perfekten Wetter, es ist schließlich bedeckt. Warm zwar, aber eben nicht sonnig. Deshalb verzichten wir auf zusätzliche Bilder, sondern machen auf der anderen Seite einen Spaziergang am südlichen Douro-Ufer Richtung Westen. Dort kommen wir an einer Werkstatt für die traditionellen Rabelo-Boote vorbei. Jedenfalls liegen hier einige Wracks, und es sieht schwer nach Arbeit am Boot aus.

Rabelo-Boote am Südufer des Douro Bootswrack unter einem Baum in Gaia Alte Rabelo-Boote an der Werkstatt Portweinfässer auf einem Rabelo-Boot

Wir gehen noch ein paar Meter weiter, bevor wir uns auf einer Bank niederlassen.

Allmählich kommt die Sonne raus.

Kaum dass sie richtig scheint, wird es ziemlich drückend. Wir stellen uns erstmal in den Schatten und cremen uns ein.

Noch eine kurze Pipi-Pause beim Sandeman-Museum.

Und jetzt doch ein paar redundante Fotos.

Ponte Luís I. und Douro vom Ufer aus

Wir gehen am anderen Ufer zurück und lassen uns bei McDonald’s nieder. Auf der Terrasse ist es schön schattig und es weht ein frisches Lüftchen. Wir holen uns zwei Coke Zero, ich spiele ein paar Runden Schach.

Noch ein kurzer Bummel durch ein paar Gassen, in denen wir noch nicht waren. Dabei entdecken wir z.B. einen (inoffiziellen) Miradouro.

Blick über die Dächer zur Kathedrale

Wir gehen die Treppen runter und landen fast genau bei unserer Unterkunft. Hm, was nun? Zum Flughafen? Wenig spannend. Dann lieber noch ein wenig die Zeit vertreiben in der City, zumal wir noch nichts gegessen haben. Das holen wir in einem Restaurant in der Fußgängerzone nach, das ich auf Anhieb im Verdacht habe, eine Touristenfalle zu sein. Die vegetarische Lasagne ist mit 9,50 EUR verdächtig preiswert und stellt sich als gar nicht mal so gut heraus. Kein Vergleich zu der, die wir am Vorabend genießen durften. Allerdings auch keine Katastrophe.

Wir kehren zum Hotel zurück, bestellen ein Uber-Taxi und verabschieden uns. Das Uber lässt nur ein paar Minuten auf sich warten, dann bringt es uns für überschaubare 12,95 EUR zum Airport. Die Fahrt dauert etwa eine halbe Stunde, ist ganz schön viel Verkehr.

Am Flughafen geht alles reibungslos, obwohl der Security-Bereich ziemlich voll ist. Ungefähr eine Viertelstunde müssen wir hier anstehen, dann geht es glatt durch, nachdem unsere Rucksäcke einer gesonderten Inspektion unterzogen wurden. Weshalb auch immer, ich vermute, es geht nach dem Zufallsprinzip.

Knapp drei Stunden warten wir am Gate, dann beginnt bei Eurowings das Boarding mit einer Viertelstunde Verspätung. Weitere zwanzig Minuten Warten im Flugzeug auf dem Vorfeld auf was auch immer, dann geht es mit einer guten halben Verspätung endlich los. Es ist jetzt halb acht Ortszeit.

Der Flug verläuft komplett ereignislos, in einem bis auf den letzten Platz besetzten A320.

Eingerechnet eine Stunde Zeitverschiebung, landen wir kurz vor 23:00 Uhr in Düsseldorf. Nachdem ich den obligatorischen „Gleisfehler“ begangen habe – nein, der Fußweg zu den Hotels beginnt nicht hinter Gleis 1, sondern hinter Gleis 7 – marschieren wir eine Viertelstunde lang zu dem Ibis, wo wir auch schon zu Beginn der Reise waren.

Letzter Tagesordnungspunkt: Licht aus.

14.08.2026

Ach, wie schön war doch das Bahnfahren in Portugal. Da klappte alles. Und in Deutschland: Verabschiedet sich der 8:43 Uhr-RE11 aus unerfindlichen Gründen kurzfristig aus dem Programm. Was bedeutet, dass wir um 7:43 Uhr fahren müssen. Was wiederum bedeutet, dass wir gaaaaaanz schön knapp dran sind. Also raus aus den Federn! Zwei Minuten Duschen, eine Minute Anziehen und los nach nebenan zum Novotel-Frühstück. Dort reicht es nur für einen Cappuccino, Brötchen und Joghurt mit Obst, die zweite Koffeinladung gibt es in einem Pappbecher to go.

Wir schleppen die Sachen und uns zum Bahnhof, wo fünf Minuten später der RE11 einrollt. Mit einigen Wagen weniger als geplant. Ist zum Glück nicht unser Problem, denn als er in Düsseldorf-Flughafen losfährt, ist er noch ganz leer. Das ändert sich bereits ab Duisburg HBF und wird richtig übel ab Dortmund.

In Paderborn erwarten uns noch nicht ganz so schlimme 28 Grad, aber das Thermometer klettert quasi minütlich. Wir freuen uns, dass wir nach zwanzig Minuten Fußweg bei uns vor der Haustür stehen.

Eine tolle Reise findet ihr Ende.