Portugal Reisebericht 2026, 11.08.2026, Tag 22, Teil 3
Oh Miradouro
(Letzte Änderung: 5.10.2026 @ 20:45)
Der morbide, sympathische, südländische Charme. Hat was, finde ich.
Wir sind nicht weit von unserem Hotel und beschließen, eine kleine Frühnachmittagspause zu machen. Nebenan decken wir uns mit leckerem Süßgebäck ein, über das wir uns auf dem Zimmer hermachen.
Schmeckt top und ist spottbillig.
Wir machen eine gute Stunde Pause, die ich mit Schreiben und Schachspielen fülle, bevor wir wieder aufbrechen. Stadtbesichtigung, die Zweite, bitte.
Diesmal beschäftigen wir uns mit dem Gebiet nordöstlich von unserem Guesthouse. Zunächst geht es durch die Fußgängerzone Largo de São Domingos. Tolle Häuser und jede Menge gute Vibes. Straßenmusikanten spielen.
Es geht links ab, eine steile Gasse hoch. Oben angekommen, schnaufen wir kurz durch.
Dann links ab und gleich wieder rechts. Immer steil, sehr steil, bergauf.
Oben wartet das Portugiesische Zentrum für Fotografie – imposant.
Gleich nebenan die Igreja dos Clérigos mit ihrem markanten Barockturm. Der 1754 bis 1763 vom italienischen Architekten Nicolau Nasoni erbaute, 75 Meter hohe Torre dos Clérigos gilt als eines der bedeutendsten Spätbarockwerke Portugals.
Und der Jardim da Cordoaria.
Die Igreja do Carmo.
Wir machen einen absichtlichen Umweg auf dem Weg zurück und bewundern die prächtige Architektur.
Ein Blick in die Moderne:
Frisch machen auf dem Zimmer ist trotz der angenehmen 25 Grad draußen Pflicht, bevor ich mich auf die Dachterrasse begebe zum Schreiben.
Bei tollem Ausblick.
Schließlich marschieren wir zum Abendessen los. Das gibt es heute beim sehr gut bewerteten Italiener La Salumeria ganz in der Nähe vom Hotel. Um es kurz zu machen: Die selbstgemachten Lasagnas (Beef bzw. Funghi) sind perfekt. Ebenso der Service. Klare Empfehlung: Hier kann man eigentlich nichts falsch machen.
Wir geben ein großzügiges Trinkgeld und freuen uns über den perfekten Abschluss der Stadtbesichtigung an diesem Tag.