Portugal Reisebericht 2026, 25.07.2026, Tag 5
Oh Miradouro
(Letzte Änderung: 5.10.2026)
Der Tag beginnt mit etwas, das ich im Urlaub so liebe: ein Hüpfer in den Pool noch vor dem Frühstück. Danach ist man erstmal so richtig wach.
Das Frühstück steht der ganzen Unterkunft in nichts nach. Es gibt alles, was wir mögen: Obst, gutes Brot, guten Kaffee usw.
Anschließend fahren wir nach Lagos. Auf dem kostenlosen Parkplatz, den ich bereits ausgesucht habe, finden wir nach etwas Warten und mit ein bisschen Glück einen Stellplatz. Von hier ist es nicht weit bis zu den Stränden. Wir gehen zur Praia de Dona Ana.
Die Sonne steht nicht optimal, aber auch nicht richtig schlecht. Um halb elf ist das Fotolicht insgesamt aber nicht mehr wirklich gut.
Boardwalks verbinden den Strand mit dem nächsten Highlight: Praia do Camilo. Eine Berühmtheit der Algarve.
Leider ist die Treppe gesperrt, die zum Strand führt. Wie manche es doch schaffen, runterzugehen, ist uns ein Rätsel. Die müssen kackdreist über die Absperrungen geklettert sein.
Wir kehren zur Praia de Dona Ana zurück – diesmal nicht nur zum Fotografieren, sondern um richtig an den Strand zu gehen.
Im Schatten der Steilklippe am äußersten Ende des Strands finden wir noch ein Plätzchen. Es ist aber bereits sehr voll und wird minütlich voller.
Ich nehme eine Abkühlung – im wahrsten Sinne des Wortes, denn der Atlantik ist ar…kalt. 18°, vielleicht 19. Mehr nicht. Liegt wohl an einer Meeresströmung, die die Algarve mit Kaltwasser versorgt. Mehr als kurz reinhechten, ein paar Schwimmzüge und schnell wieder ans rettende Ufer ist nicht. Irland letztes Jahr war definitiv wärmer, auch wenn „warm“ auch dort nicht so richtig passt.
Als es irgendwann so voll ist, dass man sich kaum umdrehen kann, ohne dem Nebenmann/der Nebenfrau zu nahe zu kommen, flüchten wir. Wir machen einen Abstecher zum Praia da Batata …
… und ein paar Bilder vom Forte da Bandeira.
Auf der anderen Straßenseite verläuft die mittelalterliche Stadtmauer.
Dahinter beginnt die Altstadt.
Wir machen einen kurzen Streifzug, bevor wir zum Parkplatz zurückkehren. Die Altstadt liegt quasi auf dem Weg.
Reicht für heute an Besichtigung, finden wir. Doch halt: Die Südspitze der Ponta da Piedade fehlt noch – die goldfarbenen Kalksteinklippen mit ihren Grotten und Torbögen wurden über Jahrtausende von Wind und Wellen aus dem Fels geschliffen. Doch hier finden wir keinen Parkplatz, alles knüppelvoll. Ist auch nicht so schlimm, wir haben genug Strand und Steilküste gesehen.
Wir fahren zurück nach Olhão, wo wir den Aldi aufsuchen. Etwas Gebäck für den Nachmittag, Instant-Kaffee und etwas Obst und Getränke wechseln den Besitzer.
Zurück beim Quinta dos Poetas gibt es erstmal Nachmittagskaffee. Dann eine Runde Pool. Ich schaue sogar kurz ins hauseigene Gym – nicht spektakulär, aber auch nicht völlig unbrauchbar.
Abendessen – auch aus dem Aldi:
Lecker! Einfach lecker. Wirklich, wir mögen sowas ab und zu.
Abends halten wir uns so lange am Laptop mit Serien wach, bis wir Annalena anrufen und zum 22. Geburtstag gratulieren können.