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Paderquellen - Bär ermittelt

Bücher von Dirk Möller

Paderquellen - Bär ermittelt Neu

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Portugal Reisebericht 2026, 30.07.2026, Tag 10, Teil 1

Oh Miradouro

(Letzte Änderung: 5.10.2026 @ 20:05)

Wie ich das liebe im Urlaub: vor dem Frühstück in den Pool.

Pool der Quinta Vale Vitis am frühen Morgen Poolterrasse vor den Bergen bei São Vicente

Einmal Köpper rein, ein paar Bahnen, reicht schon. Aber danach ist man richtig wach, und der schmerzende Rücken mag es auch sehr.

Genauso gut, wie er angefangen hat, geht der Tag weiter. Zunächst mit einem tollen Frühstück. Genau das, was wir mögen: frisches (!) Brot/Brötchen in verschiedenen Formen, Obst und Naturjoghurt, guter Kaffee. Als besonderes Highlight eine grandiose Guaven-Marmelade. Wer möchte, kann sich auch noch an Spiegeleiern, Würstchen und Speck sattessen.

Wir fahren nach Süden, Richtung Funchal. Dort geraten wir in den Berufsverkehr und kassieren ein paar Minuten Verzögerung. Nichts Wildes. Wir kommen am Airport vorbei und halten Kurs auf die Halbinsel Ponta de São Lourenço. Der äußerste Osten der Insel und dabei komplett anders, nämlich knochentrocken. Die neun Kilometer lange, halbtrockene Halbinsel besteht aus vulkanischem Gestein aus zwei Aktivitätsphasen vor rund 5 sowie 1 bis 2 Millionen Jahren. Hier wachsen Gräser, ein paar Palmen und sonst nichts. Badlandsähnliche Landschaft.

Bevor wir diese auf dem ebenfalls vorbezahlten PR8 unter die Hufe nehmen, werden wir rechts rausgewunken: Polizei. Hä? Ich bin mir keiner Schuld bewusst. Muss ich auch nicht sein, denn wie sich schnell herausstellt, werden hier alle an den Straßenrand gebeten. Nicht wegen eines Tickets, sondern zum Parken. Offenbar ist der Parkplatz, der 700m weiter die Straße hoch wartet, bereits um kurz nach zehn überfüllt. Hm, das verlängert den Trail um 1,5 km. Werden wir schon schaffen.

Die Sonne blinzelt immer mal wieder zwischen den Wolken hervor. Es ist sehr hell, und dass es nicht in voller Stärke vom Himmel knallt, gar nicht so schlecht. Der Trail bietet null Schatten.

Erste Eindrücke, noch während wir die Straße zum Parkplatz hoch marschieren.

Blick über die Bucht bei Caniçal zur Ponta de São Lourenço

Beim Trailhead werden unsere Tickets kontrolliert. Es geht zunächst bergab, dann über Boardwalks wieder bergauf. Die Landschaft ist klasse. Ganz anders als das, was wir von Madeira bisher zu sehen bekommen haben:

Wanderer auf dem PR8 über die karge Halbinsel Kahle Hügel der Ponta de São Lourenço Holzsteg auf dem Wanderweg PR8 Felsküste der Ponta de São Lourenço Trockene Graslandschaft auf der Halbinsel

Es geht stetig bergauf, bergab. Eben nur ganz selten. Dafür bieten sich immer wieder interessante Motive.

Bucht mit Steilküste an der Ponta de São Lourenço Vulkanische Klippen an der Halbinsel Schlucht und Felsen im Meer an der Ponta de São Lourenço Rote Klippen und Felsnadel vor der Küste