Portugal Reisebericht 2026, 29.07.2026, Tag 9, Teil 2
Oh Miradouro
(Letzte Änderung: 5.10.2026 @ 20:05)
Wir treten den Rückweg an und sind immer noch Teil besagter Völkerwanderung. Schöner sind die Views.
Auch der Parkplatz ist keinen Deut leerer als ein paar Stunden zuvor.
Wir rollen fünfzehnhundert Höhenmeter in die Tiefe und steuern auf die Nordküste Madeiras zu. Zuvor ein Einkauf bei Continente, die Kette großer Supermärkte auf Madeira, wo man Aldi und Lidl vergeblich sucht.
Die Küste lässt sich mit einem Wort schnell beschreiben: großartig. Einfach fantastisch. Stellenweise erinnert mich die sich an steilen, turmhohen Klippen entlangwindende Straße frappierend an die Road to Hana auf Maui. Große Farne am Straßenrand, tropische Pflanzen in üppigster Form. Sehr beeindruckend.
Was wir hier sehen, begeistert uns. Selbst die Dörfer sehen hübsch aus.
Wir machen Halt an diversen Miradouros.
Die Steilküsten sind einfach großartig.
Und immer wieder diese herrlichen Hortensienbüsche.
Überall Aussichtspunkte. Wir können nicht anders, und müssen den einen oder anderen mitnehmen. Hier: Miradouro de São Cristóvão:
Wir kommen nach São Vicente, ein verschlafenes Dorf, das von den Bergen schier ins Meer gedrückt wird. Ein paar Kreisverkehre (Portugal ist DAS Land der Kreisverkehre) und Tunnel (Madeira ist Weltepizentrum der Tunnel) später sind wir bei unserer Unterkunft: Quinta Vale Vitis. Wir werden freundlich begrüßt, bekommen den Code für alle Türen genannt und sind – am Ziel.
Der Pool sieht nicht nur gut aus, sondern ist nach der Anreise eine wahre Wohltat.
Was für eine schöne Anlage!
Und dann auch noch diese herrlichen Weinreben aus eigenem Anbau:
Auch unser Zimmer ist schön. Zwar klein, aber mit einer Terrasse ausgestattet ganz gemütlich.
Wir halten uns ein wenig am Pool auf, bevor wir nach São Vicente zum Essen fahren.
Heute ist schließlich unser 32. Hochzeitstag. Mann, wie die Zeit vergeht …
Ausgesucht haben wir uns das Calamar, das auch gleichzeitig ein Hotel ist. Ich bestelle battered fish mit Passionsfruchtsauce, Kartoffeln und Gemüse. Anja einen chicken skewer mit Pommes.
Beides ist nicht schlecht, aber auch nicht überragend. Sehr nett ist allerdings das Personal. Einer der jungen Herren spricht mich auf mein SCP-Trikot an. Er weiß sogar, dass der SCP aufgestiegen ist – Respekt. Selbst ist er Benfica-Fan. Wir fachsimpeln ein wenig über Fußball, was auch mal ganz schön ist.
Ein ereignisreicher erster „richtiger“ Madeira-Tag, an dem alles bestens geklappt hat.