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Paderquellen - Bär ermittelt

Bücher von Dirk Möller

Paderquellen - Bär ermittelt Neu

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Portugal Reisebericht 2026, 30.07.2026, Tag 10, Teil 2

Oh Miradouro

(Letzte Änderung: 5.10.2026)

Wir schwimmen in einem Strom von Wanderern mit, von denen die meisten holländisch sprechen. Allein ist man auf diesem Trail nicht, aber wen wundert es? Landschaftlich wieder mal ein Highlight.

Rötliche Steilküste mit Felsnadel Gefaltete Gesteinsschichten an der Ponta de São Lourenço Felsnadeln im Meer an der Ostspitze von Madeira Rote Felsbrocken im Meer Rot gestreifter Felsblock in der Brandung

Stellenweise ist der Weg sehr eng. Wenn dann noch Gegenverkehr kommt, ist Körperkontakt garantiert. Und immer wieder tolle Viewpoints.

Steilküste der Halbinsel mit Felsen im Meer Grotte mit türkisfarbenem Wasser Felsige Landschaft der Ponta de São Lourenço Klippen mit Blick auf die Nordküste Madeiras Steile Schlucht hinunter zum Meer

Zum Ende hin gabelt sich der PR8. Wir halten uns links.

Ende des PR8 mit Blick auf die vorgelagerte Insel

Die Cafeteria Sardine House liegt in einer kleinen Oase in der ansonsten knochentrockenen Landschaft.

Palmen an der Casa do Sardinha

Hinter dem Lokal führt ein inoffizieller Weg steilst (!) bergauf zum Miradouro Ponta do Furado. Ein Warnschild unten weist darauf hin, dass es sehr slippery ist – stimmt an manchen Stellen definitiv. Sehr schweißtreibende fünfzehn Minuten später, wird man mit einer grandiosen Aussicht belohnt.

Rote Felsen am Miradouro Ponta do Furado Blick vom Miradouro Ponta do Furado über die Küste Halbinsel und türkisfarbenes Meer vom Rückweg

Der Rückweg hat es teilweise wirklich in sich. Bloß nicht ins Rutschen kommen! Hier wird jeder Fehltritt bestraft. (Anja hat übrigens dankend verzichtet und ist schon auf dem Weg zum Auto.)

Ich komme heil unten an und begebe mich an die 3,5 km Rückweg zum Auto. Aber nicht ohne diverse Fotostopps. Die Sonne ist jetzt richtig rausgekommen und lässt den Ozean türkis leuchten.

Türkis leuchtende Bucht auf dem Rückweg Steilküste und Bucht an der Ponta de São Lourenço Klares, türkisfarbenes Wasser über Felsgrund

Anja hole ich irgendwann ein. Sie gibt mir schon mal den Autoschlüssel, dann kann ich in meinem Tempo weiter.

Als ich beim Auto bin, ist Schwitzen gar kein Ausdruck für das, was sich in und an mir abspielt. Ich bin wie frisch geduscht. Jedenfalls, was die Nässe angeht. Dabei hat die Sonne doch immer nur halb zwischen den Wolken durchgeschienen. Wenn die prall am Himmel gestanden hätte …

Ich fahre die Straße hoch, um Anja den Rückweg zu erleichtern. Sie ist aber selbst recht flott unterwegs gewesen und kommt mir schon entgegen, als ich zum Parkplatz hochfahre. Ich sammele sie ein und wir fahren Richtung Hotel. Reicht für heute an anstrengenden Aktivitäten. Wir sehnen uns nach ein paar Stunden Ruhe am Pool.

Vorher schauen wir beim Continente in São Vicente rein und kaufen Baguette, Schinken, Käse, Joghurt und Getränke fürs Abendessen.

Abendessen mit Baguette und Joghurt in der Gemeinschaftsküche

Das gibt es heute wieder ganz zünftig aus der Gemeinschaftsküche in unserer Quinta.

Wir lassen den Tag wie vorgenommen am Pool ausklingen.