Vive la France 2025!
(Letzte Änderung: 11.08.2025 @ 10:37)
Tag 5: 20.04.2025 (Teil 2)
Wir fahren einmal ganz rüber auf die Westseite von Basse Terre und kommen nach Mahault.
Rechts ab und bald wieder rechts zu den Saut d´Acomat. Populäre Wasserfälle mit einem Pool davor. Doch leider erweist sich dieser Abstecher als absoluter Reinfall. Die Straße zu den Fällen ist ja noch ganz ok. Sehr schmal und kurvig, bisweilen holprig, aber annehmbar. Dann aber der "Trail". Ich bin da ja nicht zimperlich, aber die super-glitschige, extrem steile, keineswegs markierte Stolperei bzw. Hosenboden-Rutscherei einen wirklich steilen Abhang runter macht keinen Spaß. Dass das Hinweisschild am Anfang total ausgebleicht und ein anderes niedergerissen ist, erhärtet den Eindruck, dass das hier höchst inoffiziell ist und kein wirklicher Trail (mehr). Ich kann nur abraten - abgesehen davon, dass der Wasserfall und der Pool auch nicht sonderlich spektakulär wirken und zu allem Überfluss auch noch von einer Gruppe Jugendlicher in Beschlag genommen worden sind. (Ich war ganz unten, bin aber nicht auf die andere Seite des nicht ganz flachen Flusses gewatet, um ganz heranzukommen.) Ich verzichte auf jeglichen fotografischen Beleg.
Wir fahren weiter nach Norden, durch einen Ort namens Pointe Noire, wo uns der Strand nicht besonders gefällt. Schließlich erreichen wir Dehaies - davon habe ich im Flieger-Bordmagazin zum ersten Mal gehört. Mal sehen, ob das in Wirklichkeit auch so gut ist.
Wir finden einen Parkplatz, wo man eine halbe Stunde kostenlos stehen darf. Reicht, um einen ersten Eindruck zu gewinnen. Der Ort selbst ist schon mal ganz hübsch. Auch die Hafenbucht gefällt uns.

Das eigentliche Ziel ist aber der Plage de Grande Anse - ja, der heißt auch hier so - etwas weiter nördlich. Wir finden einen Parkplatz nicht weit vom Strand entfernt. Dieser gefällt uns auf Anhieb sehr: Schatten, toller gelber Sand, super Wasser. Wir lassen uns hier erstmal bis auf Weiteres nieder. Anja füttert die Parkuhr.
Fotosession ist angesagt.
Und natürlich wird gebadet. Der bisher beste Strand auf Guadeloupe, finden wir.
Wir bleiben eineinhalb Stunden - für unsere Verhältnisse lange. Dann geht es weiter Richtung Norden, an einem Overlook mit Mini-Stopp und Blick zurück auf den Plage de Grande Anse vorbei zum Plage de Rifflet. Hier ist gar nichts los, besonders toll finden wir den Strand auch nicht. Also weiter.
Der nächste Strand, den wir ansteuern, heißt Plage de la Perle. Dieser ist richtig schön, auch sehr gut besucht.

Wenn wir nicht gerade im Wasser gewesen wären, würden wir hier noch mal reinspringen. Sieht sehr einladend aus.
Je weiter wir nach Nordosten kommen, desto ärmlicher wird Guadeloupe unserem Eindruck nach. Hier ist definitiv nicht viel los mit Tourismus, ohne dass es unansehnlich wäre. Eher sehr ursprünglich.
Eine lange Baustelle sorgt für Stop&Go und kostet uns locker eine halbe Stunde. Die vielen Kreisverkehre tun ihr Übriges.
Über Sainte Rose kommen wir nach Pointe-a-Pitre und steuern eine Bäckerei an, wo wir uns mit sehr leckeren Baguettes und Croissants eindecken - unser Abendessen heute.
Dann geht es noch mal zu La Datcha, wo es jetzt brechend voll ist. Einen Parkplatz zu finden, grenzt an eine Heldentat. Mit viel Glück finden wir eine halbwegs akzeptable Stellmöglichkeit ganz nahe am Strand - länger parken können wir hier allerdings nicht.
Für ein paar schöne Fotos reicht es aber.
Schließlich geht es zurück zum Hotel, wo wir den späten Nachmittag und Abend auf der wunderschönen Terrasse verbringen. Bayern scheidet gegen Inter aus - Anja berichtet mir nur das Ergebnis. Ich konnte nicht hinsehen, und will nur wissen, ob sich re-live lohnt. Leider nicht.