Vive la France 2025!
(Letzte Änderung: 11.08.2025 @ 10:06)
Tag 1: 16.04.2025 (Teil 4)
Dummerweise macht mein Handy-Akku schlapp. Schön, dass ich die Powerbank im Hotel vergessen habe. Hmpff. Wir haben die Idee, zur Champs-Élysées zurückzugehen. Dort gibt es einen Apple-Store, da können wir bestimmt laden. Hoffen wir mal.
Also zurück durch das Museum.
Über die Seine.
Am Petit Palais vorbei.
Ein ordentlicher Fußmarsch bei ganz schöner Wärme.
Dann sind wir am Ziel. Der Pracht-Boulevard ist jetzt, zur späten Mittagszeit, rappelvoll.
Apple finden wir schnell. Und Laden dort ist kein Problem, wie uns ein freundlicher Mitarbeiter versichert. Da ist man ganz entspannt.
Wir brauchen ungefähr eine halbe Stunde, dann sollte es für den Rest des Nachmittags reichen.
Aber bevor wir unsere Paris-Erkundung fortsetzen, müssen wir erstmal etwas essen. Wir landen in einer sehr guten Pizzeria: Le Carpaccio an der Rue de Berri, nur zwei Querstraßen weiter. Die Pizzen sind ein Gedicht, meine mit Thunfisch, Zwiebeln und Oliven ist einfach klasse. Auch Anjas mit Rucola und Parma-Schinken. Kostet zwar 18,50 EUR pro Stück, aber 100 m von den Champs entfernt - was will man da anderes erwarten?
Gut gesättigt wird es Zeit für den nächsten Teil unserer Besichtigung: Montmartre beziehungsweise Sacré-Cœur, die weltberühmte Basilika.
Um dorthin zu kommen, ist ein Fußmarsch ein wenig zu ambitioniert. Jedenfalls wenn man schon ca. fünfzehn Kilometer marschiert ist. Also nehmen wir die Metro.
Wir steigen bei der Station George V. ein und fahren nach Montmartre. Die U-Bahn Linie 12 ist rappelvoll. Auch Montmartre selbst wimmelt vor Touristen.
Es geht bergauf. Zu guter Letzt warten 152 Stufen auf uns. Belohnt wird man mit dieser Aussicht - leider hat sich die Sonne verflüchtigt, der angekündigte Regen dürfte nicht mehr weit sein.
Sacré Coeur liegt noch ein paar Stufen weiter oben.
Noch ein paar fotografische Eindrücke:
Von weiter unten fotografiert - wir sind schon auf dem Rückweg. Es fallen die ersten Tropfen.
Montmartre ist derweil nicht leerer geworden.
Wir fahren mit der Linie 2 nach Concorde, wo wir in die 7 umsteigen und zur Endstation fahren. Dort steigen wir in die T7 um - die Tram. Diese teilt sich an einer Station - wir biegen falsch ab. Also nächste Station raus, zurück und das Ganze noch einmal richtig gemacht. Ist aber gar nicht so einfach, denn wir steigen in Maison Blanche aus und finden den Einstieg in die andere Richtung nicht. Hier kann man scheinbar nur zur Straße hin aussteigen, kommt aber nicht wieder rein. Wir haben ein Problem!
Das geht wohl nicht nur uns so, denn eine Dame spricht uns an und fragt, ob wir den U-Bahn Zustieg in die andere Richtung suchen. Qui, Madame. Sie zeigt uns die richtige Stelle, ein Stück die Straße runter. Merci beaucoup! Wie alle Franzosen/Französinnen, denen wir begegnen, ist auch sie äußerst höflich und hilfsbereit.
Wir fahren bis Athis-Mons, wo wir im strömenden Regen ankommen. Noch schnell zum Carrefour gegenüber, wo wir uns mit Getränken eindecken, dann zum Hotel, ganz in der Nähe.
Wir kommen auf die Minute pünktlich, um Bayern - BVB zu gucken.
Und abends wird genetflixt.