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Paderquellen - Bär ermittelt

Bücher von Dirk Möller

Paderquellen - Bär ermittelt Neu

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Portugal Reisebericht 2026, 10.08.2026, Tag 21

Oh Miradouro

(Letzte Änderung: 5.10.2026)

Wir lassen es heute Morgen langsam angehen, ist schließlich Abreise. Wir liefern die Pool-Handtücher und den Bademantel ab und checken aus. Noch ein Tankstopp kurz hinter Povoação am Kreisverkehr, dann nehmen wir Kurs auf Ponta Delgada. Die Sonne scheint wieder, allerdings hängen noch dicke Nebelwolken in den Bergen und verhüllen die Gipfel.

Gut, dass wir die Bergseen alle schon gesehen haben.

In Ponta Delgada steuern wir den Fährhafen an. Dort soll es tolle Shops und Restaurants geben, von einem Stararchitekten entworfen. Doch entweder sind wir zu blöd, die richtige Stelle zu finden, oder das viele Lob ist maßlos übertrieben. Entworfen wurde die 2008 eröffnete Hafenanlage vom portugiesischen Architekten Manuel Salgado.

Hübsch finden wir das alles hier nicht.

Wobei das suboptimale Wetter auch nicht gerade dazu beiträgt, alles im Glanz erscheinen zu lassen. Es tröpfelt hin und wieder, dann ein kurzer heftiger Schauer. Dann wieder ein paar Minuten Ruhe von oben, und das Ganze wiederholt sich. Wir verzichten auf eine eingehendere Besichtigung und kehren zum Auto zurück.

Eine Viertelstunde Fahrt noch, dann sind wir wieder bei unserem Autovermieter: Drive on Holidays. Die Rückgabe des Autos verläuft ebenso problemlos wie alles, was wir mit diesem Anbieter erlebt haben. Top-freundlich, die ganze Belegschaft, und auf Zack. Der Shuttle zum Airport steht schon bereit. Die Kaution ist binnen Minuten zurückerstattet – so muss das laufen, und nicht wie bei KlassWagen in Lissabon, wo aggressiv gedroht wurde, die Kaution würde bis zu 30 Tage einbehalten, wenn wir nicht eine Zusatzversicherung kaufen würden. Also: Drive on Holidays = klare Empfehlung! Und nein: Ich bekomme keine Provision. ;-)

Natürlich sind wir wieder viel zu früh beim Flughafen. Bei Security ist kaum was los, nichts an unserem Gepäck wird moniert. Wir lassen uns in der Nähe von Steckdosen nieder, wobei ich mich wieder meinem liebsten Hobby widme: Schreiben.

Der Flug startet mit ein paar Minuten Verspätung, ist aber nicht der Rede wert. Ansonsten gibt es dazu nichts zu berichten.

Der Airport in Porto ist überraschend voll. Hätte ich gar nicht gedacht, die Stadt ist ja nicht gerade riesig. Aber anscheinend ein wichtiges Drehkreuz.

Wir fahren mit einem Uber in die Altstadt und lassen uns vor unserer Unterkunft absetzen: Cale Guest House.

Eine super-freundliche Begrüßung durch Raquel wartet. Verbunden mit vielen nützlichen Tipps für Restaurants und Ausflugsziele (Strand etc.). Und das von einer Insiderin, denn unsere Gastgeberin stammt aus Porto. Wir bedanken uns herzlich und beziehen unser hübsches Zimmer.

Cool ist, dass es über steile Außentreppen quasi aufs Dach des Gebäudes geht. Das nutzen wir, um mit dem letzten vernünftigen Tageslicht Fotos von ganz oben zu schießen.

Blick über die Dächer von Porto vom Cale Guest House Kathedrale von Porto über den Dächern der Altstadt Kathedrale Sé von Porto im Abendlicht Häuser am Douro-Ufer in Porto Altstadthäuser von Porto im Abendlicht Ponte Luís I. über den Dächern von Porto

Abendessen möchten wir nicht mehr, es ist schließlich schon halb neun. Bis wir dann das Essen auf dem Teller haben … Ein kurzer Einkauf beim Spar ein paar Minuten weiter muss reichen. So haben wir wenigstens Wasser, Coke und ein paar Süßigkeiten.