Portugal Reisebericht 2026, 11.08.2026, Tag 22, Teil 1
Oh Miradouro
(Letzte Änderung: 5.10.2026)
Der Tag beginnt mit einem wunderbaren Frühstück. Anders als im Hotel do Mar, aber ebenfalls klasse. Frischgepresster O-Saft und drei Sorten selbstgemachte Marmelade, die absolut spitze sind. Quark mit Apfelkompott und Zimt – ein Gedicht! Und frisches Brot. Was wollen Möllers mehr?
Das Wetter ist noch nicht perfekt, als wir so gegen zehn Uhr losmarschieren. Aber der blaue Himmel sollte nicht mehr lange auf sich warten lassen laut Wettervorhersage mit Satellitenbild.
Erste Bilder aus einem Einkaufsmekka mit kleinen Souvenirläden.
Der Palácio da Bolsa, in dem heute, wenn ich das richtig deute, so etwas wie die Handelskammer untergebracht ist. Der Palast entstand ab 1842 für die Handelsvereinigung Portos; sein berühmtester Raum, der maurisch inspirierte Salão Árabe, wurde erst 1862 bis 1880 fertiggestellt.
Gleich dahinter die Igreja da Ordem de São Francisco.
Es zeigt sich erster blauer Himmel.
Und schöne Hausfassaden.
Bei McDonald’s in einem historisch anmutenden Gebäude machen wir einen kurzen Kaffee-Stopp. Die Sonne setzt sich immer mehr gegen die Wolken durch; ist jetzt eine Sache von Minuten bis der Himmel blau wird.
Und so kommt es auch, als wir am Nordufer des Douro entlang flanieren.
Überall kleine Restaurants, vor denen uns aber gewarnt wurde von unserer Gastgeberin: tourist traps!
Die Aussicht auf den Fluss und die berühmte Ponte Luiz I. ist aber nicht von schlechten Eltern. Die 1886 eröffnete Doppelstockbrücke entwarf Théophile Seyrig, ein Schüler Gustave Eiffels; mit 172 Metern Spannweite war sie damals die längste Eisenbogenbrücke der Welt.
Unzählige Fotos betteln geradezu darum, gemacht zu werden. Wir wollen mal nicht so sein.
Vor allem bei dem nun herrschenden perfekten Wetterchen. 25 Grad, angenehme Brise, blauer Himmel.
Wir nähern uns der Ponte Luiz I. Es gibt einen unteren Weg und einen sehr viel höheren. Zunächst mal die untere Variante, die schon tolle Ausblicke bietet.
Auf der anderen Seite gibt es einen fantastischen Miradouro:
Wir spazieren ein wenig am Douro-Ufer entlang. Die traditionellen Rabelo-Boote bieten einen schönen Bildvordergrund.
Nach einem kurzen Blick in den Eingangsbereich des Sandeman-Museums begeben wir uns an den Aufstieg. Das Weinhaus wurde 1790 vom Schotten George Sandeman gegründet und ist bis heute für sein Maskottchen „Don“ mit Umhang und Sombrero bekannt.
Hübsche Murals.
Und schon jetzt feine Views.