Portugal Reisebericht 2026, 07.08.2026, Tag 18, Teil 2
Oh Miradouro
(Letzte Änderung: 5.10.2026 @ 20:57)
Wir suchen ein Restaurant. Doch entweder stellt sich der bei Google Maps ausgekundschaftete Laden als Imbissbude, die nur Eis verkauft heraus, oder der Laden ist dermaßen gerammelt voll, dass man ewig anstehen muss, um an das teure Buffet zu kommen. Wir disponieren um und suchen den örtlichen Mini-Market auf. Dort gibt es zwei Dosen Coke und zwei Magnum Almond Eis am Stiel.
Wir machen uns darüber im Schatten der Kirche her und sind mit unserer Lunch-Wahl mehr als zufrieden.
Wenn der Lagoa Azul und sein kleinerer Nachbar, die Green Lagoon schon so gut geklappt haben, vielleicht auch der besonders zickige Lagoa do Fogo? Wir versuchen es.
Auf dem Weg dorthin:
Diesmal kommen wir von der Südseite und wundern uns, dass man von hier ungehindert hochfahren darf – bis uns dämmert, dass das ein Irrtum ist, und wir die entsprechenden Verbotsschilder wohl gekonnt ignoriert haben. Allerdings nicht nur wir. Hier sind jede Menge Autos unterwegs. Oder darf man ab einer bestimmten Uhrzeit grundsätzlich ohne Shuttle hochfahren? Niemand spricht uns darauf an, auch keiner der Busfahrer an den Aussichtspunkten. Scheint gang und gäbe zu sein – zumindest zu späterer Stunde. (Disclaimer: Trotzdem nicht zur Nachahmung empfohlen! Das schlechte Gewissen nagte an uns …)
Der obere Viewpoint. Nebelfrei – tadaaaaa:
Klasse, einfach toll.
Man kann sich kaum sattsehen.
Wir fahren zu einem kleineren Viewpoint, der etwas tiefer gelegen ist.
Schließlich zu dem untersten Viewpoint, wo wir gestern die Nebelbilder gemacht haben.
Was für ein Unterschied zu gestern!
Wir rollen die Straße nach Norden runter und kommen an der Hütte vorbei, wo uns gestern erlaubt wurde, auf eigene Faust hochzufahren. Wir fahren ganz langsam, aber der Herr im Häuschen hat offenbar kein Problem damit, dass wir privat unterwegs sind gewissermaßen.
(Man beachte den obigen Disclaimer.)
Total happy mit unserer heutigen Fotoausbeute von den beiden Top-Attraktionen São Miguels nehmen wir Kurs auf Povoação. Kurz vorher machen wir noch einen Fotostopp beim Miradouro Vale Vista.
Talblick, wie der Name schon sagt.
Beim Hotel angekommen, springen wir unter die Dusche und brechen zum Abendessen auf. Zuvor ein kurzer Spaziergang durch den Ort.
Die Igreja Matriz:
Wir kehren bei Pic nic ein und teilen uns eine große Pizza für 14 EUR. Der gemischte Salat für 4,50 EUR kommt trocken. Ungewürzt, ohne Dressing. Wir lassen uns Essig und Öl bringen, um wenigstens etwas Geschmack daran zu bekommen. Die Pizza hingegen ist nicht übel, wobei die Ananasstückchen mit ganz spitzem Stift kalkuliert zu werden scheinen. Dafür sind sie frisch.
Alles kein Grund zum Meckern.
Anschließend gehen wir beim Hafen noch ein wenig auf Fotostreifzug.
Die Steilklippen nebelfrei – klasse!
Das Hafenbecken dient scheinbar gleichzeitig als kostenloses öffentliches Freibad. Das ganze Drumherum ist nicht gerade spektakulär, aber doch ganz hübsch.
Der Blick auf die im heftigen Gegenlicht liegenden Steilklippen zur anderen Seite hingegen ist obercool, finde ich.
Ein kurzer Spaziergang zurück, noch ein schneller Schoki-Abstecher zum Supermarkt gegenüber vom Hotel, und ein ereignisreicher Tag klingt mit einer Session Man on Fire und Special Ops: Lioness aus.