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Orient Tour 2025

(Letzte Änderung: 2.01.2026 @ 12:14)

Tag 9 Teil 1: 20.10.2025

Frühstück gibt es auf der Dachterrasse. Morgens um acht Uhr ist die Luft herrlich. Sie und der sehr gute Kaffee vertreiben auch die leichten Kopfschmerzen, die mich plagen.

Wir blicken über die Dächer von Marrakesch.

Orient Tour 2025

Auschecken müssen wir nicht, die Rechnung ist ja bereits bezahlt. Zurück durch die Souk-Gassen zu unserem Auto, das wir wohlbehalten wiederfinden. Der Mann vor Ort reinigt noch schnell die Scheiben, lädt das Gepäck ein und bekommt dafür ein kleines Trinkgeld, über das er sich sehr freut.

Der Verkehr stadtauswärts ist anfangs trubelig, die Kreisverkehre sind übel, auch die vielen Leute (geschätzte 10%), die einfach bei Rot über die Ampeln brettern. Aber je weiter wir aus dem Zentrum rauskommen, desto weniger wird es. Schließlich finden wir uns aus der Autobahn Richtung Casablanca wieder.

Kurz vor Casablanca die letzte Mautstation. Hier lungern ein paar Kinder und Jugendliche herum, die die Autofahrer anbetteln. Wir werden Zeuge, wie Polizei aufmarschiert und einen Jungen ziemlich ruppig im wahrsten Sinne des Wortes am Kragen packt und abführt. Die anderen können abhauen.

In Casablanca ist der Verkehr übel. Wie ich diese mehrspurigen Kreisverkehre hasse! Vor allem, wenn die gesamte anwesenden Menschheit Spuren wechselt, wie sie will. Höchste Aufmerksamkeit ist geboten. Auch schön, wenn dann plötzlich Spuren enden oder blockiert sind.

Schließlich erreichen wir das Melliber Apart Hotel. Und zum Glück steht da schon jemand parat, um uns den Weg in die Tiefgarage zu weisen. Das klappt ja super!

Ein schneller Check-in mit dem Ergebnis, dass unser Zimmer bereits bezugsfertig ist, obwohl es erst 12:00 Uhr ist.

Schön ist es:

Orient Tour 2025

Wie ruhen uns ein wenig aus, danach checke ich das hoteleigene Gym aus. Eine schöne 10 km-Runde auf einem guten Technogym-Laufband später stehe ich schweißgebadet wieder im Zimmer und hüpfe erstmal unter die Dusche. Bisschen zittrige Beine habe ich, der Infekt von vor ein paar Tagen ist doch noch nicht ganz weg.

Warum sind wir hier überhaupt? Wegen der unmittelbaren Nähe zur Hassan-II.-Moschee. Das ist immerhin die viertgrößte Moschee der Welt. Das 200 m hohe Minarett ist nach der Moschee in Algier das zweithöchste der Welt.

Wir machen einen kleinen Spaziergang und stehen vor dem monumentalen Gebäude.

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Jedoch müssen wir feststellen, dass es hier keine Tickets gibt. Dafür müssen wir in ein Museum. Auf dem Weg dorthin kommen wir an der Mediathek der Fondation de la Mosquée Hassan II. vorbei - eine beeindruckende öffentliche Bibliothek, die wir jedoch nicht von innen besichtigen.

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Gleich dahinter ist der Eingang zum Hassan II. Mosque Museum, dort gibt es die Tickets für den Besuch der Moschee. Natürlich stehen sich hier schon etliche Leute die Beine in den Bauch. Es gibt exakt einen Ticketschalter und dort geht es quälend langsam vorwärts. Die Self Service Station, neben der wir gerade stehen, scheint außer Betrieb zu sein. Jedenfalls kann ich meine Karte dort reinstecken, mich durchs Menü hangeln - und es passiert nichts. Dann erscheint ein Mensch auf der Bildfläche und erbarmt sich, irgendetwas mit der Maschine anzustellen - mutmaßlich ein profaner Reset - und einen Neustart später versuche ich es nochmal. Ich stehe ja immer noch direkt davor. Et voilà: zwei Tickets werden ausgespuckt.

Heilfroh, nicht länger in dem Kuddelmuddel vor der Kasse ausharren zu müssen, suchen wir das Weite.

Bevor wir die Moschee betreten noch schnell ein paar Bilder.

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