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Orient Tour 2025

(Letzte Änderung: 2.01.2026 @ 12:54)

Tag 4 Teil 1: 15.10.2025

Nach einem wunderbaren Frühstück im Riad - für mich noch mit größter Vorsicht, aber immerhin einer festen Grundlage - stellt sich das Rausfahren aus Essaouira als kein größeres Problem heraus.

Orient Tour 2025

(Das Omelett habe ich mal lieber Anja überlassen.)

Die erste Polizeikontrolle, kurz hinter Essaouira, lässt nicht lange auf sich warten. Wir werden durchgewunken. Bei der nächsten müssen wir rechts ran. Kurz Führerschein zeigen, erklären wo wir hin wollen und es heißt: "Bon voyage." Alles sehr höflich und respektvoll.

Wir fahren durch ärmliche Dörfer, überall Verfall, alles sehr konservativ. Abgesehen davon wird hier auf dem Land überall Argan-Öl angeboten, die Pflanzen wachsen auch nur in dieser Region, sonst nirgendwo. Auch Kosmetikprodukte auf Argan-Basis möchte man uns verkaufen.

Die Fahrt zieht sich, es geht durch die Berge, die Sonne versteckt sich hinter marine layers. Kurve an Kurve, immer wieder kleine Dörfer, ab und zu ein Lkw vor der Nase. Drei Stunden später entscheiden wir, dass wir das Paradise Valley skippen. Wir lassen den Abzweig links liegen und fahren weiter Richtung Agadir. Nun direkt am Atlantik entlang, der Sonne entgegen. Der Küstennebel verzieht sich allmählich, der Himmel ist strahlend blau. Das Meer auch.

Die Fahrt ist eher ereignislos, auch in der Surfer-Hochburg Taghazout halten wir nicht. Ehrlich gesagt möchten wir einfach nur ankommen.

Bei der Einfahrt nach Agadir ist klar: Das hier hat mit dem ländlichen Marokko mal so gar nichts zu tun. Die Stadt wirkt wir eine Mittelmeer-Großstadt in Europa. Viele Hotels, die Straßen deutlich hübscher als andernorts. Alles sehr touristisch.

Unser Hotel Dunes d´Or Ocean Club finden wir leicht. Ein Parkeinweiser macht sich ziemlich wichtig und lässt uns, nachdem wir schon ausgestiegen sind, noch 50 cm vorfahren. Muss alles seine Richtigkeit haben. Der Check-in läuft professionell höflich ab, wir bekommen ein hübsches Zimmer 2312 in einem der verschiedenen Trakte des Resorts.

Von unserem Balkon erblicke ich einen hübschen kleinen Pool, ganz in der Nähe - natürlich gibt es auch den großen Hauptpool. Aber dieses verwaiste Exemplar ist doch schon mal nicht übel.

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Die ganze Anlage macht einen prima Eindruck, wir fühlen uns auf Anhieb wohl.

Zur Promenade ist es weniger als ein Katzensprung - das Resort liegt direkt daran. Wir gehen ein Stück nach Norden, aber richtig motiviert zu einem längeren Spaziergang sind wir nicht. Ich habe auch immer noch die Infektion in den Knochen, auch wenn es mir heute schon sehr viel besser geht als gestern um die gleiche Zeit.

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Hier ein paar Bilder von unserem kurzen Strandspaziergang:

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Wir kehren um und machen erstmal eine kleine Foto-Session im Resort. Alles sehr hübsch, alles sehr gepflegt.

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Dann geht es an den (kleinen, leeren) Pool. Herrlich! In der Sonne ist es schön warm, im Schatten allerdings ziehe ich doch gerne ein Shirt über, denn der Wind ist ziemlich frisch. 22° C ungefähr.

Ab dem späten Nachmittag schieben sich immer mehr Wolken vor die Sonne, aber das stört uns nicht. Wir hatten ein paar schöne sonnige Stunden. Ich mache einen kurzen Abstecher zur Apotheke in der Nähe und decke mich für den Fall der Fälle mit Smecta ein. Das ist ein Universalmittel gegen Durchfälle in vielen Ländern, auch in Marokko. Die Apothekerin empfiehlt mir noch etwas gegen Darmkrämpfe, die habe ich nämlich auch noch immer mal ein wenig. Nicht sehr schlimm, aber spürbar. Zum Glück sind die Beschwerden so schwach, dass ich ohne diese Medikamente auskomme. Dass ich sie nun habe, ist aber doch irgendwie beruhigend, zumal sie spottbillig sind. In der Apotheke wird übrigens gutes Englisch gesprochen, was ganz und gar nicht selbstverständlich ist in Marokko. Außerhalb der Touristengebiete, zu denen die Großstädte gehören, sieht es mau aus. Dort ist dann Arabisch angesagt - ggf. Französisch.

Zeit zum Abendessen - die Pools sind jetzt geschlossen.

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Dinner gibt es für uns im Bella Vista: ein italienisches Restaurant im Resort. Dort gibt es verschiedene Menüs für 20 EUR bei inkludierten Getränken. Klingt alles sehr lecker, aber auch nicht besonders verdauungsschonend. Hm. Ich beschließe, dass das dann eben so ist. Ich habe tierischen Hunger und möchte jetzt einfach mal wieder was Vernünftiges zwischen die Kiemen kriegen. Also: Minestrone, Spiel-Ricotta Ravioli und Panna Cotte. Dazu gibt es je eine Literflasche Pepsi und Wasser. Zahlen müssen wir nicht, geht alles auf die Zimmerrechnung. Das Essen ist gut im Sinne von "gut", also nicht erstklassig.

Da es draußen mittlerweile ungemütlich windig ist - man merkt: es ist Herbst - verziehen wir uns anschließend aufs Zimmer.