Orient Tour 2025
(Letzte Änderung: 2.01.2026 @ 12:56)
Tag 2 Teil 4: 13.10.2025
Die Kasbah - mit vollem Namen: Kasbah des Oudaïas - ist eine auf einem Felsen am Meer thronende mittelalterliche Festung aus dem 12. Jahrhundert. Die Außenmauern sind schon prächtig, aber beim Betreten der Festung durch eins der beiden Haupttore entfaltet sich erst die eigentliche Schönheit der heutigen Anlage.
Der Hauptzugang ist das monumentale Bab des Oudaïas und durch dieses betreten wir die Kasbah.
Hach, wie herrlich ruhig ist das hier! Kein Vergleich zu dem Voll-Chaos in Fès. Hier geht es ja richtig "gesittet" zu. Eine trotzdem exotisch anmutende Altstadt mit weiß und blau getünchten Häusern und verwinkelten Gassen.
Unübersehbar: das Minarett der Jamaa al-Atiq Moschee, aber auch die vielen wunderschönen Hauseingänge.
Wir lassen uns treiben ...
... und landen unweigerlich bei einer Aussichtsplattform mit wunderschönen Panoramablicken über den Ozean, den Hafen und die moderne Stadt.
So langsam meldet sich Kollege Hunger. Wir entscheiden uns für eine ganz gut bewertete Pizzeria direkt an der Promenade. Auf dem Weg dorthin kommen wir an einem riesigen Friedhof vorbei, der allerdings auf der anderen Straßenseite liegt.
Ich bestelle eine Thunfisch-Pizza und vorab Onion Rings, Anja eine vegetarische Pizza. Schmeckt ganz ok, ist aber auch nicht der ganz große Brüller. Irgendwie erhärtet sich der Eindruck, dass man in Marokko doch besser marokkanisch isst und nicht italienisch.
Wenn wir schon mal hier unten am Meer sind, können wir auch den Pier entlanglaufen. Der Stadtstrand von Rabat ist für einen Großstadt-Strand gar nicht mal so übel.
Wir gehen nochmal in die Kasbah, biegen aber gleich rechts ab. Von hier hat man auch einen schönen Blick.
Ein nettes Viertel, abseits der "Hauptstraße" durch die Kasbah. Hübsche Häuschen, winzige Gassen, alles sehr verwinkelt.
Hier gibt es auch einen herrlich angelegten Garten namens Jardin Andalou mit exotischen Pflanzen.