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Paderquellen - Bär ermittelt

Bücher von Dirk Möller

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Moab (UT)

(Letzte Änderung: 27.07.2026 @ 20:22)

Diese Seite bündelt die Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten rund um Moab, Utah – von den beiden großen Nationalparks Arches und Canyonlands über spektakuläre Backroads bis zu Rock Climbing und indianischer Felskunst in der näheren Umgebung.

Anfang der 1990er-Jahre war Moab noch ein verschlafenes Nest mit überschaubarer Infrastruktur und – aus heutiger Sicht kaum vorstellbar – richtig erschwinglichen Unterkünften. Heute ist davon nichts mehr zu spüren: Übernachtungstechnisch gehört Moab mittlerweile zu den teuersten Orten Utahs, und der Ort ist absolut hip.

Der naheliegende Grund dafür sind natürlich die beiden großen Nationalparks direkt vor der Haustür: Arches und Canyonlands. Das ist aber nur die halbe Wahrheit, denn Moab hat auch abseits der Nationalparks einen enorm hohen Freizeitwert.

Für 4WD-Abenteurer gibt es massig Backroads – dazu habe ich eine eigene Seite. Auch Rock Climbing hat in und um Moab eine lange Tradition: Wall Street an der Potash Road ist mit weit über hundert überwiegend kurzen Sport- und Trad-Routen direkt von der Straße aus zugänglich – kaum Anmarsch, dafür entsprechend Betrieb. Wer es anspruchsvoller mag, findet an den Fisher Towers mit Formationen wie Sister Superior oder Ancient Art spektakuläre Turm-Kletterei. Kulturell interessant ist zudem das Potash Rock Art Panel an derselben Potash Road – Felskunst der Ureinwohner in unmittelbarer Nähe zu Corona Arch und Wall Street.

Geschichte und Entwicklung

Den ersten großen Boom erlebte Moab in den 1950er-Jahren durch Uran: Nachdem der Geologe Charles Steen am 6. Juli 1952 mit seinem Mi-Vida-Claim südöstlich der Stadt im Lisbon Valley eine ergiebige Lagerstätte entdeckt hatte (Quelle: Utah History To Go), wuchs die Bevölkerung von 1.275 Einwohnern (1950) auf 4.682 (1960); 1956 ging außerdem die zweitgrößte Uranmühle der USA mit über 200 Beschäftigten bei Moab in Betrieb (Quelle: Utah History Encyclopedia). Bereits um 1962 platzte der Boom, und nach dem endgültigen Niedergang des Uranbergbaus in den 1980er-Jahren schrumpfte die Einwohnerzahl von 5.333 (1980) auf 3.971 (1990) (Quelle: Utah History To Go).

Parallel dazu entdeckten Mountainbiker in den 1980er-Jahren das Slickrock rund um Moab für sich: 1985 richteten die Groff-Brüder von Rim Cyclery das erste Fat Tire Bike Festival aus, und die neu gegründete Mountain Bike Magazine zeigte Sand Flats auf dem Titel ihrer allerersten Ausgabe. Durch die 1980er- und 1990er-Jahre wuchs die Popularität von Slickrock Trail und Sand Flats bei Bikern, Jeepern und Motorradfahrern stetig weiter (Quelle: Utah Life Magazine).

Heute ist Moab Basis für Millionen von Besuchern: 2023 zählte allein der Arches National Park rund 1,5 Millionen Besucher, die geschätzt 283 Millionen USD in den umliegenden Gateway-Gemeinden ausgaben; Canyonlands kam auf rund 800.000 Besucher und 106 Millionen USD (Quelle: National Park Service). Entsprechend hoch sind die Preise: In einem Vergleich der Moab Times lag Moab bereits im August 2021 mit mindestens 173 USD pro Zimmer bei den teuersten Hotelpreisen Utahs – deutlich teurer als etwa Springdale (170 USD), Park City (126 USD) oder Salt Lake City (110 USD) (Quelle: Moab Times).

Rot markierte Punkte sind bei USALetsGo bereits ausführlich vorgestellt, grau markierte (noch) nicht. Die Marker anklicken führt bei den roten direkt zur jeweiligen Seite. Berücksichtigt sind alle Ziele innerhalb von rund 50 km Luftlinie um Moab. Nicht alle Dirt-Road-Ziele der Umgebung sind hier einzeln aufgeführt – die vollständige Übersicht gibt es auf meiner Backroads-Seite.