Vive la France 2025!
(Letzte Änderung: 11.08.2025 @ 10:12)
Tag 3: 18.04.2025 (Teil 1)
Nach den üblichen nächtlichen Jet-Lag-Problemen beginnt der nächste Morgen mit einem wunderbaren Frühstücksbuffet. Wir sitzen draußen, genießen das tolle Wetter, die super Aussicht auf die Bucht und lassen es uns schmecken. Allein sind wir dabei nicht - offenbar hat die Zeitumstellung viele Gäste aus den Federn gerissen. Es ist gerade mal halb sieben.
(Apropos Gäste: zu 99% Franzosen vom Festland, wen wundert es?)
Danach brechen wir auf zu unserem ersten Besichtigungsziel: Plage de la Datcha, ein sehr populärer Strand ganz in der Nähe.
Früh am Morgen ist es noch sehr ruhig hier.
Zum Schwimmen gehen ist uns noch nicht zumute, das verschieben wir auf später.
Wir fahren weiter die Südküste der Hauptinsel von Guadeloupe entlang - sie hört auf den Namen Grande Terre (es gibt auch noch Basse Terre, dazu später mehr).
Saint Felix heißt der nächste Strand. Eine eigentlich hübsche Bucht, aber die Tonnen Seegras, die hier angeschwemmt sind, würden alle Badeambitionen durchkreuzen - wenn wir sie denn hätten. Um dieses Foto zu machen, folgen wir einem kurzen Pfad vom Parkplatz, wo Baustellenfahrzeuge parken, die das stinkende Seegras aus dem benachbarten Hafenbecken buddeln.
Plage des Salines bietet ein ähnliches Bild: Seegras in rauen Mengen. Unschön. Also weiter zum Plage La Caravelle.
Dort haben wir mehr Glück. Zwar ist auch die eine Seite der weit ins Meer ragenden Landzunge mit Seegras überhäuft, auf der anderen jedoch ist alles bestens. Hier wird nichts angeschwemmt, die Passat-Winde kommen aus Südosten, auf der Westseite kein Problem.
Hier sind wir auf dem Weg zur "guten" Seite - die richtig üblen Seegrasteppiche liegen bereits hinter uns.
Top hier, die paar Reste am Strand stören ja nicht!
Wir befinden uns hier quasi am (öffentlich zugänglichen) Hausstrand vom Club Med.
Nicht übel.
Wir hüpfen ins herrlich klare, warme Wasser und stellen fest, dass das Karibikwasser hält, was der Name verspricht.
Ungefähr zwei Stunden halten wir uns auf, dann geht´s zurück zum Auto. Hier ein Blick auf die Seegrasmassen auf der anderen Seite der Landzunge. Und das ist noch nicht einmal die schlimmste Stelle. Es gibt Abschnitte mit Seegras so weit das Auge reicht.