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Paderquellen - Bär ermittelt

Bücher von Dirk Möller

Paderquellen - Bär ermittelt Neu

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Portugal Reisebericht 2026, 24.07.2026, Tag 4, Teil 2

Oh Miradouro

(Letzte Änderung: 5.10.2026)

Wir haben noch etwas Programm auf dem Zettel und fahren nach Sagres. Hier gibt es zwei Hauptsehenswürdigkeiten, und die erste steuern wir gleich an. Es geht um die Fortaleza. Der Legende nach unterhielt Heinrich der Seefahrer hier im 15. Jahrhundert eine Navigationsschule; belegt ist das nicht, doch die erst 1928 freigelegte, 43 Meter breite Windrose im Boden gibt bis heute Rätsel auf. Eine absolute Touristenattraktion, wofür nicht nur die riesigen Parkplätze sprechen. Auch die laaaaange Schlange vor dem Kassenhäuschen. Und die zehn EUR Eintritt pro Person.

Wir scheren aus der Schlange aus und stapfen über eine verkarstete, felsige Fläche zu den Steilklippen.

Klippen und Meer an der Mauer der Fortaleza de Sagres Türkisfarbenes Wasser an den Klippen von Sagres Steilküste von Sagres mit klarem Wasser

Ob der View aus der Festung heraus so viel besser ist?

Smaragdgrünes Wasser vor den Felsen von Sagres Küstenlinie bei Sagres mit Blick nach Osten Atlantik vor Sagres mit fernem Kap

Uns reicht der Blick auf die Praia do Tonel jedenfalls.

Praia do Tonel mit Surfern und Klippen Brandung an der Praia do Tonel Blaues Meer vor der Küste bei Sagres

Wir fahren weiter zur Praia do Beliche, wo wir ein paar Minuten warten müssen, bevor ein Parkplatz frei wird. Übrigens sind alle kostenlos, was wir sehr zu schätzen wissen.

Ein toller Strand.

Praia do Beliche zwischen hohen Felsen von oben Sandstrand der Praia do Beliche

Viele Stufen später sind wir unten und machen erst einmal reichlich Fotos.

Ufer der Praia do Beliche mit Felsen im Vordergrund Praia do Beliche mit Felsnase im Hintergrund Gestreifte Felswand an der Praia do Beliche Praia do Beliche mit Steilküste

Kurzerhand beschließe ich, ein Bad zu nehmen. Sind zwar „nur“ 27° Lufttemperatur, außerdem weht ein kräftiger Wind, aber man kommt trotzdem ins Schwitzen. Leider habe ich Badehose und Handtuch im Auto gelassen. Holen kommt nicht in Frage, dafür ist der Anstieg zu anstrengend. Also steige ich nur mit Unterhose in die Fluten, was aber eh niemand bemerkt, der nicht ganz genau hinguckt. Hier sind Frauen oben ohne unterwegs, also sollte mein Aufzug, der sich kaum von einer richtigen Badehose unterscheidet, keinen stören. Tut es auch nicht.

Brrrr, ganz schön kalt, der Atlantik mit seinem 18-19 Grad. Aber auch sehr erfrischend. Ich trockne mich mit dem T-Shirt ab, das ruhig feucht sein darf am Körper, und wir machen uns auf den Rückweg.

Viele, viele, hohe, leicht hängende Stufen später sind wir wieder beim Auto.

Nun fahren wir zur zweiten Top-Attraktion: Cabo de São Vicente.

Leuchtturm am Cabo de São Vicente über den Klippen Steilklippen am Cabo de São Vicente Felsen am Cabo de São Vicente mit Sagres im Hintergrund