Portugal Reisebericht 2026, 23.07.2026, Tag 3
Oh Miradouro
(Letzte Änderung: 5.10.2026)
Die Bewertungen des Hotels sind durchwachsen. Ein Kritikpunkt: die zu harte Matratze. Können wir bestätigen, das ist schon nicht mehr feierlich. Seitenschläfer dürfen sich am Morgen nicht über eine schmerzende Hüfte wundern.
Ich hüpfe vor dem Frühstück in den Außenpool.
Herrlich erfrischend! Wirklich toll, das kreisrunde Becken mit dem tiefen, sehr tiefen „Loch“ in der Mitte. Hier hat gestern ein Tauchkurs trainiert. Auch das Gym, gleich neben unserem Zimmer, ist schön und gar nicht mal so schlecht ausgestattet. Ich mache ein paar Sätze.
Über den Innenpool kann man auch nicht meckern.
Das Frühstück lässt keine Wünsche offen. Alles sehr reichhaltig und von guter Qualität.
Insofern fällt unser Urteil über das Hotel do Mar absolut positiv aus. Abgesehen von der billigsten Zimmerkategorie ist das ziemlich top. Gefällt uns jedenfalls sehr.
Wir checken aus und verabschieden uns gen Süden. Eine längere Autobahnfahrt schließt sich an, bis wir die A2 irgendwann Richtung Küsten verlassen. 9,60 EUR Maut blitzen im Display einer Mautstation auf. Wir fahren über kleinere Straßen und manche kleine Ortschaften bis nach Odeceixe, einen etwas größeren Ort. Es geht einmal quer durch den Ort, bis wir rechts abbiegen zum Praia de Odeceixe. Wir fahren den Hügel rauf und haben von oben einen herrlichen Blick auf das Flussdelta, wo der Rio de Seixe in den Atlantik fließt.
Wir halten uns ungefähr eine halbe Stunde auf, machen viele Bilder und brechen irgendwann auf Richtung Aljezur. Dort wird getankt – was sich als gar nicht mal so einfach entpuppt. Die Zapfsäule arbeitet mit zwei Displays, beides z.T. unverständlich. Ich produziere einen Tankvorgang mit 0 EUR, bevor ich Hilfe beim Tankwart suche. Der stellt auch nur fest, dass irgendwas nicht funktioniert und gibt der Bedienung im Laden ein Zeichen, die Zapfsäule zu resetten – oder was auch immer zu tun ist.
In Arrifana biegen wir wieder rechts ab und fahren zum gleichnamigen Strand. Auch schön:
Nun wird es Zeit, unsere Unterkunft aufzusuchen. Sie liegt in der absoluten Pampa, zu erreichen über eine schlechte, millionenfach geflickte Straße, die immerhin asphaltiert ist. Das Barranco da Fonte gefällt uns auf Anhieb.
Wir werden freundlich begrüßt und bekommen Apartment 8. Sehr schön und geräumig.
Ich checke kurz den Pool nebenan aus. Hübsch anzusehen, aber eher für Kinder. Zwei Schwimmzüge, dann gerät man auf beiden Seiten schon wieder in flache Gewässer.
Kaffeetrinken auf der Terrasse:
Dabei schreibe ich diesen Reisebericht:
Am frühen Abend machen wir noch eine kurze Sightseeing-Runde. Folgt man der schlechten Straße weiter, wird diese irgendwann Schotter, gespickt mit diversen Schlaglöchern. Sie endet bei der Praia de Vale Figueira.
Ein unberührt wirkender Atlantikstrand, von Steilklippen eingefasst.
Wir fahren zurück, aber gleich durch bis zur Hauptstraße. Wir biegen links ab und fahren Richtung Alfambras. Kurz vor dem Ort liegt linker Hand ein sehr gut bewertetes Restaurant: Mada.
Wir bestellen Salate, ich einen mit geschmortem Thunfischfilet. Außergewöhnlich und einfach köstlich.
Interessant, dass man Thunfisch, Zwiebel und Mango zusammen genießen kann. Hätte ich nicht für möglich gehalten, aber in Portugal scheinen Mango in einen richtigen Salat zu gehören.
Den Abend genießen wir vor und in unserem Apartment in herrlicher Ruhe und Abgeschiedenheit auf dem portugiesischen Land.