Portugal Reisebericht 2026, 21.07.2026, Tag 1, Teil 2
Oh Miradouro
(Letzte Änderung: 5.10.2026 @ 20:05)
Das Panteão ist ein gewaltiges Bauwerk. Die Bauzeit der ursprünglichen Kirche Santa Engrácia zog sich von 1682 bis zur Fertigstellung als Nationalpantheon 1966 hin – 284 Jahre, die in Portugal sprichwörtlich für ein niemals endendes Projekt stehen („obras de Santa Engrácia“).
Gleich dahinter, am Jardim Botto Machado, ein großer Flohmarkt.
Die Murals, die sich über eine laaaaange Fläche ziehen, sind auch cool.
Wir wollen zum Tejo, dem großen Fluss, an dessen Mündung Lissabon liegt. Auf dem Weg dorthin bewundern wir immer wieder die interessante Altstadt-Architektur. Sieht zwar hier und da etwas verlottert aus, hat aber Charme. Gleichzeitig ist die Altstadt mit monumentalen Bauwerken gespickt. Ein beeindruckender Kontrast.
Ein Blick in den Innenhof des Militärmuseums:
Gegenüber ein hübscher Bahnhof:
Nur noch wenige Schritte zum Wasser, aber leider ist hier Großbaustelle. Der Weg am Cruise Terminal entlang ist einfach unschön. Fotos gibt es erst, als wir auf Höhe der Rua Augusta sind. Im Hintergrund die dezent an die Golden Gate Bridge in San Francisco erinnernde Brücke Ponte 25 de Abril mit dem Container-Terminal davor. Die Brücke wurde 1966 eröffnet und hieß zunächst Ponte Salazar; erst nach der Nelkenrevolution vom 25. April 1974 erhielt sie ihren heutigen Namen.
Wir schlendern über den großen Platz vor dem Rua Augusta Torbogen. Der Triumphbogen wurde nach dem verheerenden Erdbeben von 1755 als Zeichen des Wiederaufbaus geplant, aber erst 1875 fertiggestellt.
Schon imposant:
Gleich dahinter führt die Rua Augusta nach Norden, eine der Hauptflaniermeilen Lissabons.
Schönes Straßenbild, schicke Häuser, auch in den Querstraßen.