Portugal Reisebericht 2026, 20.07.2026, Anreise, Teil 2
Oh Miradouro
(Letzte Änderung: 5.10.2026 @ 20:05)
Wir stehen um acht Uhr auf und bewegen uns zum Frühstück. Das wird nebenan im Novotel eingenommen und ist schlichtweg grandios. Es gibt alles und das lecker und im Überfluss.
Wir checken aus und gehen zurück zum Bahnhof. Alternative: Direkt zu Fuß zum Terminal. Ist aber zehn Minuten mehr Schlepperei. Anja meint, wir sollten lieber den Skytrain nehmen. Also gut, wird so gemacht.
Gut was los. Kein Wunder: Ferienzeit.
Security-Wartezeit: drei Minuten. So wird es angezeigt und eingehalten. Dafür werden unsere Rucksäcke einer genauen Inspektion unterzogen. Die Kalinor-Rollen erwecken Verdacht. Tja, ohne die kein Urlaub. Die brauche ich nun einmal. Nach weiteren Sprengstoffabstrichen setzt sich die Erkenntnis durch, dass die Dinger harmlos sind, und wir dürfen weiter.
Nun ist drei Stunden Zeittotschlagen angesagt. Unser Flieger wird erst noch vollgetankt, da sitzen wir schon an Bord. Man soll sich nicht anschnallen – das ist neu. Damit alle schnell rauskönnen, falls … ? Schließlich heben wir mit zwanzig Minuten Verspätung um kurz nach halb zwei ab.
Der Flug könnte kaum unspektakulärer sein. Bei TAP gibt es in der Holzklasse exakt nichts kostenlos.
Mit zwei Bussen werden alle Passagiere zur Ankunftshalle gekarrt. Passkontrolle gibt es ja nicht, Gepäck haben wir auch nicht, dementsprechend fix sind wir durch und begeben uns zum Uber-Meeting-Point. Dort werden wir fünfzehn Minuten später abgeholt und zu unserem Hotel kutschiert. Kostet knapp zehn EUR, nicht der Rede wert bei einer Fahrt, die immerhin eine halbe Stunde dauert und durch die halbe City führt.
Das Dalma Old Town liegt – der Name besagt es – in der Altstadt: Stadtteil Alfama. Hier tobt das Leben. Kleine Kopfsteinpflastergassen, eine Million Restaurants, dazwischen bimmeln die berühmten Straßenbahnen und unzählige Tuk-Tuks.
Das Zimmer ist winzig, macht aber einen soliden Eindruck.
Okay, dass das Badezimmer quasi kein Badezimmer ist, sondern mit einer undurchsichtigen Glasscheibe abgetrennt und zum Darinumdrehen zu klein ist – geschenkt. Nicht geschenkt, sondern blöd ist, dass das WLAN in unserem Zimmer im Erdgeschoss quasi nicht-existent ist. Wir fragen mal höflich nach und bekommen die nonchalante Antwort, es sei manchmal etwas schwach. Höflich formuliert.
Wir stellen erstmal die Klimaanlage an, denn es ist gefühlt dreißig Grad heiß in der Mini-Butze. Ist übrigens alles Meckern auf hohem Niveau, denn bekanntlich ist Location everything. Und die Lage könnte nicht besser sein. Wie gesagt: mitten in der Altstadt, total zentral.
Wir machen einen ersten kleinen Erkundungsgang bei am späten Nachmittag perfektem Licht. Zack – schon kreuzt die erste Straßenbahn unseren Weg.
Und immer wieder diese hübschen Tuk-Tuks:
Hübsche Häuser:
Beim Miradouro das Portas do Sol ist bei dem tollen Licht gut Fotografieren:
Ebenso beim Miradouro de Santa Luzia:
Die Bougainvillea blühen herrlich. Schön sind auch die aufwendigen Mosaike:
Wir folgen der Straße bergab bis zur Saint Anthony's Church:
Schön von der Sonne angestrahlt beeindruckt die Kirche:
Und immer wieder diese hübschen Fassaden.