Sedona (AZ)
(Letzte Änderung: 28.07.2026 @ 20:57)
Diese Seite bündelt die Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten rund um Sedona, Arizona – vom Red Rock Country selbst über nahegelegene National Monuments bis zu Rock Climbing und Mountainbiking in der Umgebung.
Sedona ist bekannt für sein Red Rock Country – ein Begriff, der längst auch als Marketingname für die Region etabliert ist. Rote Felsformationen in dieser Dichte findet man sonst vor allem im Süden Utahs. (Mehr zur Geologie und den bekanntesten Felsformationen (Cathedral Rock, Bell Rock & Co.) im Beitrag über Sedona Red Rock Country).
Der Freizeitwert ist entsprechend hoch. Mit weit über 100 Trails gilt Sedona als „America's Day Hike Capital“ (Quelle: hikesedona.com). Auch Rock Climbing hat hier Tradition: Bei Mountain Project sind aktuell 621 Kletterrouten für die Region erfasst, an Formationen wie den Cathedral Spires oder Courthouse Butte (Quelle: Mountain Project). Mindestens ebenso bedeutend ist mittlerweile das Mountainbiken – mit über 250 Meilen offiziell zugelassener Singletrails direkt ab der Stadt gilt Sedona als eines der angesagtesten MTB-Ziele der USA. In Outdoor-Medien wird dabei häufig direkt der Vergleich zu Moab gezogen – ähnliche rote Sandsteinlandschaft, ähnliches Aktivitätsangebot aus Wandern, Klettern und Biken (Quelle: Singletracks). Ein Unterschied bleibt aber: In Sedona erreicht man die meisten Trails direkt mit dem Rad ab der Stadt, während man in Moab häufiger erst zum Trailhead fahren oder shutteln muss.
Kulturell bedeutsam ist zudem die Nähe zu gleich drei National Monuments mit Ausgrabungen der Sinagua-Kultur: Montezuma Castle, Tuzigoot und Walnut Canyon.
Der Preis für die Beliebtheit: Sedona ist Standort mehrerer bekannter Luxus-Resorts wie L'Auberge de Sedona oder Enchantment Resort und gilt entsprechend als eine der hochpreisigeren Feriendestinationen Arizonas (Quelle: Forbes Vetted). Wie teuer es konkret wird, schwankt aber stark mit Saison und Buchungszeitpunkt – verlässliche, saisonunabhängige Durchschnittspreise gibt es dazu nicht. Im Sommer wird es zudem, wie im Beitrag über Sedona Red Rock Country beschrieben, richtig voll – Trailheads sind an Wochenenden oft schon vormittags belegt, und auf der 89A gibt es von Norden kommend gerne Stau.
Geschichte und Entwicklung
Am 26. Juni 1902 wurde die Poststelle im Haus von T. C. Schnebly eröffnet und nach dessen Frau Sedona Miller Schnebly benannt – zu diesem Zeitpunkt lebten gerade einmal 55 Menschen in der Gegend. Die städtische Selbstverwaltung (Incorporation) folgte erst 1988 (Quelle: Wikipedia).
Schon ab den 1920er-Jahren wurde Sedona als „Little Hollywood“ bekannt: Zwischen 1923 und den 1960er-Jahren entstanden hier nahezu 100 Filmproduktionen, vor allem Western aus dem Golden Age of the American Western mit Stars wie John Wayne oder James Stewart (Quelle: Sedona Red Rock News).
Die Einwohnerzahl wuchs von 7.720 (1990) auf ihren bisherigen Höchststand von 10.192 (2000) und liegt seither leicht rückläufig bei rund 9.684 (2020) – ein Muster, das sich mit der zunehmenden Umwandlung von Wohnraum in Ferienunterkünfte und Zweitwohnsitze erklären lässt, während die Besucherzahlen weiter steigen (Quelle: Wikipedia/U.S. Census Bureau).
Alle markierten Punkte sind bei USALetsGo bereits ausführlich vorgestellt – die Marker anklicken führt direkt zur jeweiligen Seite. Berücksichtigt sind alle Ziele innerhalb von rund 50 km Luftlinie um Sedona.
- Slide Rock State Park (AZ)
- Tuzigoot National Monument (AZ)
- Montezuma Castle National Monument (AZ)
- Walnut Canyon National Monument (AZ)